Geraer Tierpark sucht weitere Spender und Sponsoren


Der Geraer Tierpark sucht weitere Tierfreunde, die den Tierpark Gera mit Spenden oder Tierpatenschaften unterstützen. Das ist durch eine Mitgliedschaft im Förderverein oder durch Absprache von Hilfeleistungen möglich. Im Internet unter der Adresse www.gera.de, Rubrik Tourismus/Kultur, Menü Tierpark, Link Tierbestand ohne Paten oder telefonisch unter der Nummer 81 01 27 können sich Interessenten über die Möglichkeit von Tierpatenschaften informieren. Vor Ort oder per Fax auf Anforderung sind ebenfalls Informationen abrufbar. Spender oder Tierpaten erhalten eine Spendenbescheinigung. Ohne die bisherige und auch weitere Hilfe des Vereins der Freunde und Förderer des Tierparks Gera e.V. und aller anderer Partner und zahlreicher privater Helfer könnten viele Vorhaben im Tierpark nicht verwirklicht werden. Ebenso wäre die Versorgung der Tiere mit Futter, Medizin und tierärztlicher Behandlung nicht möglich.

Die Mitarbeiter des Tierparks Gera danken deshalb im Namen ihrer mehr als 1 000 tierischen Bewohner allen Spendern und Sponsoren herzlich für die bisherige große Unterstützung. Dazu gehören auch die vielen fleißigen Sammler von Eicheln und Kastanien für die Fütterung, den Spendern von Heu, Stroh und anderen Futtermitteln, denjenigen, die selbstlos ihre Hilfe anbieten, und auch den Tierpaten, von denen einige dem Tierpark schon viele Jahre die Treue halten. Durch deren Einsatz konnte eine Menge repariert oder neu gebaut werden. Der Kauf lebenswichtiger Futtermittel oder die Behandlungen durch den Tierarzt wären ohne das Patengeld oft nicht möglich gewesen. Dazu gehören kostenloses Baumaterial für Tieranlagen, Sozialgebäude, Pflanzen und Blumen zur Verschönerung, finanzielle Hilfe für das Tierparkfest, die tonnenweise Spende von Hackschnitzeln als Fraßholz bzw. zur Wegegestaltung, ein neuer Kopierer fürs Büro sowie die wöchentlichen kostenlosen Futtermittel.

Von dem Geld der über 30 Tierpaten kann u.a. die jährliche Igelpension über die Winterhalbjahre finanziert werden. Auch die tierärztliche Betreuung und die Gehegepflege der Elchgruppe, der Wildpferdstute „Kaffeefleck“, der Minischweine „Hans“ und „Gretel“, der Berberaffengruppe, der Rentiere, der Luchse, der Nandus, der Waldvögel, der Waldkäuze, des weißen Yakkuhs „Monika“ und der Schneeeulen ist dadurch erst möglich. Mit Hilfe von Tierpaten und eines zweckgebundenen Nachlasses der Eheleute Ernst und Trude Böttcher aus Gera konnten im Jahr 2006 die im Rahmen der Zoogenehmigung beauflagten Gehege umgebaut und Neubauten in Angriff genommen werden. Das sind Anlagen für die Alpensteinböcke, Löwen und Leoparden und für die Silberfüchse. Mit großem Engagement eines Tierpaten gelang auch die Anschaffung eines neuen Kolkrabenpaars.


Veröffentlichung: 21.02.2007

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