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Konzerte

Konzert zum 2. Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine mit dem Kyiv Symphony Orchestra

Anlässlich des 2. Jahrestages des Kriegsausbruchs in der Ukraine spielt das Kyiv Symphony Orchestra ein symbolisches und kraftvolles Programm.


Wann
Fr., 23.02.2024
time: 19:00 - 21:30 Uhr


Tickets
Konzert des Kyiv Symphony Orchestra zum 2. Jahrestag des Krieges in der Ukraine am 23.02.2024 im KuK

Das neue Jahr 2024 begann für die Ukraine mit Explosionen in Wohnhäusern in Kiew und Charkiw: Todesfälle, Verletzungen und Zerstörungen. Das Jahr 2023 endete mit dem massivsten Angriff seit Kriegsbeginn: In einer Nacht, am 29. Dezember, startete Russland 158 Luftangriffe auf Städte und Regionen der Ukraine - Raketen verschiedener Kaliber und Drohnen. Der Krieg dauert seit fast unglaublichen zwei Jahren an. 

Zu diesem tragischen Datum, dem 23. Februar – dem Vorabend des Kriegsausbruchs, gibt das Kyiv Symphony Orchestra als kultureller Botschafter seines Heimatlandes ein großes Konzert in unserem Kultur- und Kongresszentrum. Sein symbolisches und kraftvolles Programm ist durchdrungen von Mitgefühl für das Schicksal des Landes und dem Licht der Hoffnung, das durch die Unterstützung der Welt, insbesondere Deutschlands, noch immer strahlt.

Das Konzert wird mit "Kol Nidrei" von Max Bruch beginnen - ein Adagio für Violoncello und Harfe, interpretiert vom Solisten Oleksiy Shadrin. Das Werk basiert auf dem jüdischen Gebet, das am Vorabend des höchsten jüdischen Feiertages, des Jom Kippur, gebetet wird. Eine große Premiere für die Zuhörer wird das monumentale Ukraine-Triptychon für Sopran, Cimbalom, E-Gitarre und Orchester vom zeitgenössischen deutschen Komponisten Claus-Steffen Mahnkopf sein. Das für das Orchester komponierte und dem freien Volk der Ukraine gewidmete Stück ist als Reflexion über die Ereignisse des Krieges entstanden und versucht gerade "den Weg" in dieser Realität zu finden. 

Im zweiten Teil führt der Star-Solist Valeriy Sokolov das zweite Violinkonzert eines modernen ukrainischen Komponisten, Jewhen Stankowytsch, auf. Zusammen mit ihm erklingen Richard Strauss' "Metamorphosen", geschrieben 1945 als Reflexion nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, und die Ouvertüre "Egmont" von Ludwig van Beethoven, die 1810 für die Inszenierung des gleichnamigen Dramas von Goethe geschaffen wurde - als Echo auf die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kampf des niederländischen Volkes um Freiheit im Mittelalter.

Das Konzert wird durch die Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert. 

Dirigent: Vitaliy Protasov 

Solisten: 
Violine: Valeriy Sokolov
Cello: Aleksey Shadrin
Sopran: Frauke Aulbert
Cimbalom: Enikö Ginzery
E-Gitarre: Jürgen Ruck

Tickets sind im Vorverkauf in der Gera Information erhältlich sowie online über Eventim oder Reservix.

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Außenansicht auf das Kultur- und Kongresszentrum in Gera.

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Schloßstraße 1
07545 Gera
Kultur- und Kongresszentrum

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