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In Geras Altstadt ist bis zum 23. Dezember ein Märchenland zu erleben - Am 19. Dezember Weihnachtsmarkt und Moonlight-Shopping bis 24 Uhr in Innenstadt - Traditionelles Turmblasen vom Rathausturm beginnt am 24. Dezember mit Glockenspiel.

Buntes Treiben und viele Überraschungen zwischen Markt und Museumsplatz – 10.000 LED-Leuchten lassen 19 Meter hohe Tanne erstrahlen - Täglich Sprechstunde des Weihnachtsmanns



Die Geraer Altstadt erlebt eine Metamorphose. Wie jedes Jahr im Advent verwandelt sich das Areal zwischen Markt und Museumsplatz, Johannis- und Schloßstraße in ein winterliches Märchenland. In der Otto-Dix-Stadt Gera wird der Weihnachtsmarkt zum Märchenmarkt. In diesem Jahr haben die Geraer und ihre Gäste vom 27. November bis 23. Dezember täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr Gelegenheit, in diese ganz eigene Welt einzutauchen. „Unser Märchenmarkt strahlt mehr und mehr über Gera hinaus aus“, freut sich Oberbürgermeister, Dr. Norbert Vornehm. Besucher würden inzwischen auch von weiter her kommen. Er führt das unter anderem auf den gewachsenen qualitativen Anspruch zurück.

Den Weihnachtsmarkt im Mondlicht erleben können alle Geraer und ihre Gäste am Freitag, 19. Dezember, bis 24 Uhr. Nicht nur die vielen Buden des Weihnachtsmarktes vom Markt bis zum Zentralen Platz haben geöffnet. Auch die Geraer Werbegemeinschaft lädt in den Einkaufshäusern und Geschäften der Innenstadt zum „Moonlight-Shopping“ ein.

Der Oberbürgermeister selbst übrigens eröffnet am 27. November auf dem Museumsplatz den Geraer Märchenmarkt, der bereits zum vierten Mal eine Symbiose mit der von der Stadtwerke Gera AG veranstalteten EisArena eingeht. Den Startschuss für diese gab Stadtwerke-Vorstand Udo Gantzke gemeinsam mit einem weitgereisten Gast, dem finnischen Weihnachtsmann Joulupukki. Die grandiose Hochseilperformance der „Trabers“ raubte den Zuschauern zudem den Atem rauben und zauberte so manches Staunen in die Gesichter.

Nach dieser Auftakt-Attraktion sind die Besucher nun gefordert, den Märchenmarkt zu erkunden. Natürlich fehlen auf dem „Parcours“, der sich durch die Fußgängerzone schlängelt, die lebensgroßen Figuren zu Märchen der Gebrüder Grimm nicht. Zwölf an der Zahl, sind beispielsweise Rapunzel, Schneewittchen und die sieben Zwerge sowie der Gestiefelte Kater ebenso mit von der Partie wie das Tapfere Schneiderlein, Dornröschen, Hänsel und Gretel. Die Ensembles und weitere liebevoll dekorierte „Inseln“ sind eingebettet in rund 1.000 Weihnachtsbäume und etwa 30 Quadratmeter Rindenmulch.

Alles überragt der 19 Meter hohe Weihnachtsbaum am Simson-Brunnen auf dem Markt. Er stammt in diesem Jahr aus der Nähe von Sömmerda und erstrahlt zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Glanz von rund 10.000 LED-Leuchten.

Zu seinen Füßen und weiter in der Kleinen Kirch-, der Johannis- und der Schloßstraße, in Bachgasse, Sorge, auf dem Johannis- und dem Museumsplatz finden sich 115 bunte Mini-Läden. Sie halten vom Adventsgesteck, über weihnachtliche Artikel und Keramik bis hin zu Holzspielzeug alles bereit, was die Herzen von Kindern und Erwachsenen höher schlagen lässt.

Das Kultur- und Veranstaltungsmanagement der Stadt Gera hat auch in diesem Jahr wieder Händler aus nah und fern auf den Geraer Märchenmarkt geholt. Sie präsentieren regionale und überregionale Handwerkskunst und sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Geras Partnerstadt Nürnberg lockt erneut mit schmackhaften Lebkuchen und Glühwein. Aus Finnland kommt nicht nur Joulupukki, sondern auch Süßes. Bereits zum vierten Mal ist das Familienunternehmen „Arktischer Honig“ mit seinen Spezialitäten in Gera präsent und weiß um die große Resonanz, die die Erzeugnisse finden.

Doch der Märchenmarkt hat kulinarisch weit mehr zu bieten: Es gibt französische Crepes, indische und türkische Nationalgerichte, Knoblauchbrot und natürlich Thüringer Spezialitäten wie Roster, Rostbrätl und Mutzbraten. Kandierte Früchte, gebrannte Mandeln, Punsch und Grog runden das umfangreiche Sortiment für Leib und Magen ab. Nicht zu vergessen ein großes fränkisches weihnachtliches Weindorf, das auf dem auf dem Museumsplatz zum Probieren, Genießen und Verweilen einlädt.

Gleich nebenan vor dem Haupteingang des Kultur – und Kongresszentrums befindet sich wieder die Märchenmarkt-Backstube. Dort kann man ganz in Familie Teig kneten, Plätzchen ausstechen, backen und garnieren. Dabei steht Bäckermeister Michael Moebius mit seinen Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite. In einem kleinen Cafe kann das ofenfrische Weihnachtsgebäck von den Nachwuchsbäckern gleich an Ort und Stelle vernascht werden. Schon jetzt liegen zahlreiche Anmeldungen von Kindergartengruppen vor. Die Mädchen und Jungen Bäcker können vor oder nach dem Backen kostenlos einige Zeit auf der Eisbahn ihre Runden drehen.

Natürlich darf auf einem solchen Markt der Weihnachtsmann nicht fehlen. Er hat täglich ab 16.00 Uhr auf der Bühne am Markt ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte, vor allem aber Wünsche seiner kleinen Gäste. Unter dem festlich erleuchteten Weihnachtsbaum finden zudem zahlreiche Veranstaltungen für jung und alt statt. Ob Puppenspiel, Kindertheater Weihnachtsmusik oder der traditionelle Wichtelumzug – es ist für jeden etwas dabei. Das besondere Weihnachtsbonbon jedoch wird sicher die Hochseilartistik der weltbekannten „Trabers“ sein. Sie bereichern nicht nur die Eröffnung des Märchenmarktes, sondern zeigen danach bis zum 29. November sowie vom 05. bis 07. Dezember in Gera ihr Können.

Das traditionelle Turmblasen vom Rathausturm beginnt am 24. Dezember, 14.30 Uhr, auf dem Marktplatz mit dem Glockenspiel. Im Anschluss daran gestaltet der Posaunenchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Gera ein Konzert mit weihnachtlicher Bläsermusik vom Balkon des Rathausturmes. Alle Geraer und Gäste sind herzlich dazu eingeladen.


Veröffentlichung: 02.12.2008