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Soziales

Die sozialen Dienstleistungen machen für die Stadt Gera den Hauptteil aller anfallenden Aufgaben aus. So ist das Dezernat Soziales mit ca. 350 Mitarbeitern das größte der Stadtverwaltung. Zu unseren Aufgaben gehören u.a.

- Sozialhilfe gem. SGB XII
- Kinder- und Jugendhilfe
- Altenhilfe
- Integration von Flüchtlingen
- Schulverwaltung
- Stadt- und Regionalbibliothek
- Geraer Volkshochschule
- Verwaltungs- und Stadtarchiv
- Gesundheitspflege

In Gera betrachten wir alle sozialen Aufgaben ganzheitlich. Die Sicherung des sozialen Zusammenhalts im Gemeinwesen erfordert ganz besondere Anstrengungen. Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit stehen die Familien, vom Kind bis zu den Großeltern, da sie, auch durch Zuwanderung, für die Stabilisierung der Bevölkerung unerlässlich sind. Es gilt, Bedingungen zu schaffen, die die Attraktivität der Stadt für diese Zielgruppen steigern. Gleichzeitig erfordern der wachsende Anteil älterer Menschen sowie die stärkere Ausdifferenzierung von Lebensmodellen und Milieus einen besonderen Fokus auf Inklusion, das heißt auf die gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Aktuelle Informationen aus dem Dezernat Soziales finden Sie unter den Downloads auf dieser Seite.



Planungskoordinator zur Entwicklung von Armutspräventionsstrategien

Die Stadt Gera mit derzeit rund 100.000 Einwohnern ist Lebensraum für viele Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft, verschiedener Altersgruppen sowie differierenden Lebensformen und -stilen. Dementsprechend sind die Bewohner auf vielfältige Weise in das Gemeinwesen integriert. Aus der Heterogenität der Bevölkerungsstruktur und der unterschiedlichen Integration entstehen verschiedenste Bedürfnisse der Bürger, die letztlich die Anforderungen und Erwartungshaltungen an die Stadt bilden. Für die Stadt Gera gilt es, die vielschichtigen Interessen- und Lebenslagen der Bewohner zu ermitteln, um soziale Ungleichheiten, Unter- oder Überversorgungslagen, besondere Bedarfsgruppen sowie Ressourcen und Potentiale ableiten zu können.

Im Rahmen der Gewährung von Zuschüssen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Thüringen zur Förderung der Kompetenz lokaler Akteure in der Armutsprävention erhält die Stadt Gera für einen Förderzeitraum von drei Jahren (10/2015-09/2018) Mittel in Höhe von 180.365 Euro. In diesem Zeitraum werden Armutspräventionsstrategien als Bestandteil einer Integrierten Kommunalen Sozialplanung für die Stadt entwickelt.


Familiengerechte Kommune

Seit dem 12. Juni 2015 ist die Stadt Gera als „Familiengerechte Kommune“ zertifiziert. Dieses Zertifikat ist zum einen Lohn für Erreichtes und zum anderen Aufgabenstellung für die kommenden 3 Jahre.

Weitere Informationen zum Thema "Familiengerechte Kommune" erhalten Sie auf folgendem Link:
https://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=195057&_nav_id1=&_nav_id2=&_lang=de



Förderprojekt ThINKA in Bieblach und Lusan

Die OTEGAU Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH führt seit 2018 in Bieblach und Lusan ein Projekt im Rahmen der "Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung" (ThINKA) durch. Dabei steht neben der Entwicklung und Organisation bedarfsgerechter Angebote der sozialen und beruflichen Integration und zum Abbau individueller Armutslagen benachteiligter Hilfebedürftiger die Einzelfallberatung für hilfesuchende Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Durch individuelle Beratung und soziale Hilfen sollen besondere Belastungen des Lebens abgewendet oder ausgeglichen werden, um Hilfebedürftigkeit zu beenden oder zu verringern und Teilhabeansprüche der Hilfebedürftigen zu wahren bzw. durchzusetzen.

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