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Sport in Gera - aktuell


Sportentwicklungsplan Gera 2030 - Stadt und Stadtsportbund rufen die Geraer Sportvereine gemeinsam zum Endspurt auf

Für die Beteiligung am Sportentwicklungsplan Gera 2030 stand allen Bürger*innen der Stadt Gera bis zum 22. Juni ein Online-Beteiligungs-Tool zur Verfügung. Mit Insgesamt 65 Ideen und Vorschlägen, einer sehr hohen Reaktionsquote und vielen Kommentaren kann die kooperative Planungsphase, trotz der aufgrund der Corona-Pandemie fehlenden Möglichkeiten zum direkten Austausch, wichtige Impulse für die Maßnahmeempfehlungen des Sportentwicklungsplanes Gera 2030 liefern. Insbesondere die Bürger*innen der Stadt Gera haben die Online-Beteiligung genutzt und Wünsche zur Verbesserung von Sport und Bewegung im öffentlichen Raum eingebracht. Konkrete Hinweise beziehen sich u.a. auf die Aufwertung des Hofwiesenparks durch Calisthenicsanlagen, die Attraktivierung bestehender Spielplätze zu Mehr-generationenspielplätzen oder aber die Sanierung bzw. Lückenschließung des Radverkehrssystems. Ebenso wurde der Bedarf geäußert, einzelne Sportanlagenstandorte zu sanieren bzw. aufzuwerten. Erste Ergebnisse der Online-Beteiligung wurden in der dritten Steuerungsgruppensitzung durch das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) den Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik und Sport vorgestellt und gemeinsam diskutiert. „In der Reflektion wurde deutlich, dass Bedarfe insbesondere auch aus den Geraer Ortschaften geäußert wurden,“ so Prof. Dr. Michael Barsuhn, wissenschaftlicher Leiter der Studie. “Bislang haben 15 Vereine ihre individuellen Bedarfe über die Online-Plattform artikuliert. Es herrschte aber Einigkeit darüber, dass insbesondere eine noch stärkere Beteiligung der Geraer Sportvereine wünschenswert ist.“ Der Präsident des Stadtsportbundes Gera e. V. Markus Morbach kennt die gegenwärtigen Corona bedingten Sorgen der Vereine: “Wir wissen um die aktuellen Herausforderungen der Vereine beim Re-Start in den Trainingsbetrieb. Wir hoffen dennoch, dass wir die Geraer Sportfamilie noch einmal motivieren können, sich mit Ideen, aber auch mit ihren Sorgen einzubringen.“ Gemeinsam mit dem Abteilungsleiter Sport, Ehrenamt und Städtepartnerschaften, René Soboll, werden die Geraer Sportvereine daher final aufgerufen, bis zum 17. Juli 2020 ihre Bedarfe, Wünsche und Herausforderungen online zu benennen. Entscheidend ist für den Stadtsportbund, welche sportfachlichen Konsequenzen aus der Analyse gezogen werden. Der SSB wünscht sich, dass die kooperative und enge Einbeziehung auch über die Sportentwicklungsplanung hinausgehend fortgesetzt wird. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Vereine, die Chance zur Beteiligung ergreifen. Das INSPO stellt das Online-Tool bis zum 17. Juli 2020 weiter zur Verfügung. Prof. Dr. Michael Barsuhn sieht, trotz der engen Terminfolgen, die Verlängerung der Beteiligungsmöglichkeit als ein sehr positives Signal an die Vereinsleitungen, in für alle schwierigen Zeiten, konkrete Impulse einbringen zu können. Im Sportentwicklungsplan Gera 2030 werden sportpolitische Ziele, Handlungsempfehlungen und Maßnahmen der Stadt Gera für die kommenden zehn Jahre festgehalten.

https://www.buergerbeteiligung.de/isepgera2030/



Kein Duschen und Umkleiden in städtischen Sporteinrichtungen

die Nutzungserlaubnis für den Trainingsbetrieb bzw. genehmigungsfähigen Wettkampfbetrieb in städtischen Sporthallen und Sportanlagen erfolgt unter der Einhaltung der jeweils eingereichten und vorliegenden Hygienekonzepte. Bis zum heutigen Tag gibt es hierzu keine Änderung.

Das Nutzen der Duschen und Umkleidekabinen ist weiterhin untersagt.

Durch Medien, Presse und einer E-Mail des Stadtsportbundes wurde bekannt gegeben, dass vorhandene Duschen und Umkleidekabinen in den Sporthallen und Sportanlagen der Stadt Gera genutzt werden können. Hierbei wurde sich auf Empfehlungen der einzelnen Fachverbände bezogen. Bei der Umsetzung dieser Empfehlungen muss die Stadt aber örtliche Gegebenheiten beachten. Diese lassen das Nutzen der Duschen und Umkleiden auch weiterhin, bis auf Widerruf, nicht zu.

Bitte weisen sie Ihre einzelnen Sportgruppen bzw. Abteilungen an, diese Reglung unbedingt zu beachten. Es wurden und werden Kontrollen zur Einhaltung des Hygienekonzeptes durchgeführt. Bei festgestellten Verstößen und Nichteinhaltung der Auflagen von Nutzungsbedingungen, kann das Training in der Sporthalle und Sportanlage untersagt werden.


Maximale Personenzahl Sporthallen Re-Start Trainingsbetrieb Sportstätten

Ab Montag, 15. Juni 2020, stehen in der Stadt Gera weitere Sportstätten zur Nutzung für Schulen und Sportvereine zur Verfügung, so das Ergebnis einer gemeinsamen Abstimmung der Ämter für Hochbau und Liegenschaften sowie Bildung, der Abteilung Sport und der Elstertal Infraprojekt GmbH. Geöffnet werden das Stadion der Freundschaft, der Sportplatz und die Sporthalle Liebschwitz sowie der Sportplatz Trebnitzer Straße.

Die Öffnung des Hofwiesenbades werde ebenfalls vorbereitet, informierte die Stadtverwaltung. Dazu erarbeitet der Betreiber ein Hygiene-, Abstands- und Infektionsschutzkonzept. Ebenso müssten Schulen, Vereine und gewerbliche Nutzer des Bades den besonderen Anforderungen an die Schutz- und Hygienevorgaben des Infektionsschutzgesetzes mit eigenen Hygienekonzepten gerecht werden. Dazu setze sich die Stadt mit allen Verantwortlichen in Verbindung.

Einschränkungen gibt es durch den erhöhten Raumbedarf an Schulen zunächst bis zu Beginn der Sommerferien in den Schulsporthallen der Berufsbildenden Schule Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik, der Halle 1 des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums, der Hans-Christian-Andersen-Grundschule, der Astrid-Lindgren-Grundschule und der Bieblacher Schule.

Aktueller Hinweis:

Für die Nutzung der Sporthallen gelten unter Berücksichtigung der technischen Voraussetzungen (u.a. Lüftung) begrenzte Personenzahlen (siehe Bild). Diese sind bei der Erstellung der Infektionsschutzkonzepte zu beachten.

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