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Sport in Gera - aktuell


Einmarsch der Nationen Rollschnelllauftage (Stadt Gera) Herzlichen Dank!

Die Stad Gera bedankt sich bei den Organisatoren der 27. Internationalen Rollschnelllauftage und des 23. Powertriathlon Gera ganz herzlich für ihr überragendes Engagement bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen. Zahlreiche Aktive, Zuschauer und Gäste kamen an den Veranstaltungstagen in unsere Stadt und konnten Sport auf höchstem Niveau erleben.

Zielankunft Powertriathlon (Stadt Gera)
OTZ 07.04.2017

Viele Jugendliche sind Sportmuffel


Einer Studie zufolge treiben mehr als die Hälfte der Kinder von Eltern ohne Berufsabschluss kaum Sport.

Von Kerstin Münstermann

Köln.. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat untersucht, wie viel Sport Jugendliche aus Familien unterschiedlicher Bildungsschichten pro Woche machen. Das Ergebnis der Studie ist gesellschaftspolitisch erschreckend: Mehr als die Hälfte der Zwölf- bis 16-Jährigen aus Elternhäusern, in denen die Eltern keinen Berufsabschluss haben, treiben keinen Sport. Bei Jugendlichen aus Elternhäusern, wo mindestens ein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, sind es nur rund ein Drittel. "Anders als bei der Frage, ob junge Menschen in ihrer Jugend jemals Sport getrieben haben, zeigen sich beim Umfang der sportlichen Aktivitäten von Jugendlichen, also deutlich ungünstigere Werte bei bildungsferneren Elternhäusern", sagt IW-Forscher Wido Geis. Als Sport werden alle Aktivitäten außer Spazierengehen gezählt. Der reguläre Sportunterricht zählt nicht hinzu.

Zeit für Bewegung hätten laut Studie alle Jugendlichen. Die aktuellsten Daten des Statistischen Bundesamtes dazu stammen aus dem Jahr 2013. Danach verbringen zwei Drittel der Jugendlichen aus bildungsferneren Elternhäusern ihre Zeit vor allem mit "Chillen" oder "Abhängen", also Fernsehen, Musik hören, Computer spielen, Handy daddeln oder nichts tun. Fast 40 Prozent der Kinder aus bildungsfernen Haushalten machen das täglich mehr als vier Stunden.

Die IW-Forscher sehen vor allem die Politik und die Schulen in der Pflicht, an den Zuständen etwas zu ändern.






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