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Außerschulische Lernförderung

Was bedeutet „Lernförderung“?

Lernförderung erhalten Schülerinnen und Schüler, soweit dies die schulischen Angebote ergänzt sowie geeignet und zusätzlich erforderlich ist, um wesentliche Lernziele zu erreichen.

Mit der außerschulischen Lernförderung werden im Ausnahmefall die von den Schulen und schulnahen Trägern (z. B. Fördervereine) organisierten Förderangebote ergänzt. Diese in der Regel kostenfreien Angebote sind vorrangig zu nutzen.

Auch Schülerinnen und Schüler, die formal nicht versetzungsgefährdet sind, können Lernförderung beantragen. Außerdem führen die Kriterien wie Herstellung der Sprachfähigkeit, Lese-/Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie, Erreichen einer besseren Schulformempfehlung, Schuleingangsphase, Förderschulen und Gesamtschulen sowie Erprobungsstufe nicht von vornherein zu einem Ausschlussgrund. Vielmehr ist hier eine Entscheidung im Einzelfall zu treffen.

Es ist zu beachten, dass § 35 a SGB VIII (Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche) vorrangig zu berücksichtigen ist.

Es werden nur die Kosten für eine vorher von der Schule prognostizierten notwendigen Anzahl von Nachhilfestunden übernommen.






Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?

Die Bestätigung der Schule über der Notwendigkeit einer ergänzenden Lernförderung ist zwingende Voraussetzung für die Gewährung der Leistung.
Sie erfordert neben Angaben zu dem Fach, in dem der Bedarf besteht, unter anderem auch Angaben über den Zeitraum, in dem die Schwächen aller Voraussicht nach mittels gezielter Lernförderung beseitigt werden können.

Privatpersonen müssen sich ihre Eignung von der Schule oder einer fachkundigen Stelle bestätigen lassen und sich bei der Preisgestaltung, wie gewerbliche Nachhilfeanbieter, im angemessenen und ortsüblichen Rahmen bewegen.


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