deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | Kontrast: normaler Kontrast hoher Kontrast | Stadtplan Stadtplan anzeigen

Stadtmuseum Gera & Historische Geraer Höhler

Aktuelles



Einen Überblick über die aktuellen Sonderaustellungen finden Sie hier


(Foto: H. Walther) Museumsplatz 1
07545 Gera
Tel.: 0365 8381471
Fax: 0365 8381473
E-Mail: stadtmuseum@gera.de

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, Feiertage 12 bis 17 Uhr

Der schöne barocke Bau mit dem markanten Dach und dem hohen Turmaufsatz in Geras neuer Mitte, im 18. Jahrhundert als Zucht- und Waisenhaus errichtet, beherbergt das Stadtmuseum seit 1914. Nach fast 90-jähriger Nutzung waren Sanierungs- und Umbauarbeiten notwendig geworden.
Die historisch belassene, aber aufwendig sanierte äußere Hülle wurde im Inneren völlig umgestaltet.

Über eine Freitreppe auf der Westseite betritt der Besucher ein großzügiges Eingangsfoyer mit einem attraktiven Tresen, der zugleich als Museumsshop dient. Von hier aus erschließen sich über vier Etagen Themen-, Dauer- und Sonderausstellungsräume, die den modernsten Ansprüchen gerecht werden.

Im ersten Obergeschoss lädt eine kleine Cafeteria mit Blick auf die belebte Heinrichstraße zum Verweilen ein. Ein in der Größe flexibel gestaltbarer Vortragsraum – er bietet Platz für maximal 100 Personen – kann für Veranstaltungen unterschiedlicher Art gemietet werden. Das Haus verfügt über einen behindertengerechten Zugang. Jede Etage ist per Fahrstuhl zu erreichen.

Anmeldungen von Gruppen zu Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten können telefonisch vereinbart werden

Historische Geraer Höhler

Postanschrift:
Stadtmuseum Gera
Museumsplatz 1
07545 Gera
Tel.: 0365 55249954 (Kasse Höhler)
0365 8381470 (Kasse Stadtmuseum)
Fax: 0365 8381473
E-Mail: stadtmuseum@gera.de

Die Geraer Höhler sind künstlich angelegte Hohlräume (Tiefenkeller) unter den eigentlichen Wirtschaftskellern der Häuser der Altstadt von Gera, die früher zur Lagerung von Bier genutzt wurden. Durch das Geraer Bierbrauprivileg von 1487 waren alle Hausbesitzer berechtigt, Bier zu brauen oder brauen zu lassen. Ihre Hauskeller boten dafür nicht die idealen Bedingungen, so dass ab dem 16. und vor allem im 17. und 18. Jahrhundert mehr und mehr Höhler für die Bierlagerung errichtet wurden. Nachdem zwischen 1976 und 1978 von der Bergsicherung Ronneburg eine grundlegende Vermessung der Höhler durchgeführt worden war, erfolgte von 1986 bis 1989 der Ausbau von zehn Höhlern mit einer Gesamtlänge von 250 Metern zu einer touristischen Attraktion: den Historischen Geraer Höhlern.

Die Historischen Geraer Höhler können nur im Rahmen von öffentlichen oder terminlich vereinbarten Führungen besichtigt werden. Im Rahmen der Führungen erfahren die Besucher viele Detailinformationen zum Höhlerbau, ihrer weiteren Nutzung und zum Brau- und Schankrecht in Gera.

Der Eingang zum unterirdischen Labyrinth der Historischen Geraer Höhler befindet sich an der Rückseite des Museums für Naturkunde Gera im Schreiberschen Haus (Hintereingang), Nicolaiberg 3, 07545 Gera. Das liegt oberhalb vom Marktplatz in der Altstadt zwischen Steinweg und Salvatorkirche.

Öffentliche Führungen finden wie folgt statt:
Mittwoch: 13.00 und 15.00 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr


Für individuelle Termine kontaktieren Sie uns bitte, wir beraten Sie gern!



(Fotograf: Ulrich Fischer) Die Sammelleidenschaft der Bürger

Der Geraer Schönfärbermeister Johann Christian Seydel legte bereits 1878 mit seiner naturwissenschaftlichen Sammlung den Grundstock für ein Museum, später kamen kultur- und kunstgeschichtliche Sammlungsbestände hinzu.

Das Stadtmuseum verfügt heute über eine der bedeutendsten kulturgeschichtlichen Sammlungen in Thüringen. Hervorzuheben sind neben den Beständen zur reußischen Landesgeschichte auch die Zeugnisse zur Geraer Textilgeschichte, Zinn und Porzellan sowie umfangreiche Foto- und Grafiksammlungen. Zu den aktuellen Sammlungsschwerpunkten zählt unter anderem die Industriegeschichte der Stadt.

Eine wissenschaftliche Bibliothek mit einem großen regionalgeschichtlichen Bestand steht nach Voranmeldung zur Nutzung offen.