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Kontaktdaten
    Stadtmuseum Gera

    Museumsplatz 1
    07545 Gera
    Tel.: 0365 8381470
    Fax: 0365 8381473


    Öffnungszeiten
    Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr

Sonderausstellungen der Museen

Stadtmuseum

Museumsplatz 1
07545 Gera

Tel.: 0365 / 8381471
Fax: 0365 / 8381473
E-Mail: stadtmuseum@gera.de

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag,
Feiertage 12 bis 17 Uhr




Sonderausstellung im Stadtmuseum Gera „Fremde in der Heimat – Heimat in der Fremde? Aufbruch und Ankommen aus acht Jahrhunderten“ (17. Mai 2017 bis 11. März 2018)

Die Schau behandelt in 14 Kapiteln das Thema an persönlichen Schicksalen

Eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Fremde in der Heimat – Heimat in der Fremde? Aufbruch und Ankommen aus acht Jahrhunderten“ präsentiert das Stadtmuseum Gera vom 17. Mai 2017 bis 11. März 2018. Die Ausstellung „Fremde in der Heimat – Heimat in der Fremde?“ stellt immer wieder persönliche Schicksale in den Mittelpunkt, zeigt die Auswirkung der „großen“ Politik auf das Handeln und den Lebensweg des Einzelnen. Die entstandene Themenvielfalt ist erstaunlich: In 14 Kapiteln führt die Ausstellung von den einwandernden Deutschen im 12. Jahrhundert über Glaubensflüchtlinge, Auswanderung nach Amerika, die Eroberung von Kolonien, Kriegsgefangenschaft, Künstler- und Entdeckungsreisen bis hin zum schwierigen Umgang mit dem Volk der Roma. Andererseits erlaubt diese Vielfalt lediglich einen kurzen, schlaglichtartigen Blick auf viele Themen. Teilweise lässt auch der unbefriedigende Forschungsstand eine tiefer gehende Darstellung nicht zu; einige der vorgestellten Themen fanden regionalgeschichtlich bisher kaum Beachtung. Die Ausstellung versteht sich somit auch als Anreiz, als Motor für weitere Forschungen.

(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Was trieb Menschen immer wieder in die Ferne? Was bewog sie, ihre Heimat zu verlassen und vielleicht nie wiederzukehren? Warum zog es andererseits Menschen aus fremden Kulturkreisen hierher? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Persönliche Neugier auf das Fremde war jedoch eher die Ausnahme für den Aufbruch ins Unbekannte. Oft waren es politische Entwicklungen und Entscheidungen, die Wanderungsbewegungen auslösten oder mit Gewalt veranlassten. So führten Reformation und Gegenreformation seit dem 16. Jahrhundert zu Diskriminierung und Ausweisung Andersgläubiger und zu Glaubenskriegen, die die Existenzgrundlagen Tausender zerstörten.


(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Kolonisationsprojekte, die im 18. Jahrhundert die Weiten Ostpreußens und Russlands bevölkern sollten, zogen Verarmte, Verfolgte und Abenteurer aus ganz Europa an, so auch den Geraer Zeugmacher Christian Gottlob Züge. Die Kolonialpolitik des wilhelminischen Kaiserreiches führte ab 1884 zum Einsatz deutscher Zivil- und Militärbehörden in Afrika und der Südsee. Die etwa 11 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene schließlich, welche ab 1944 die deutschen Ostgebiete verließen, sind eine direkte Folge nationalsozialistischer Politik in Deutschland. Neugier und Forscherdrang trieben dagegen den Geraer Walter Stötzner zwischen 1907 und 1930 in weitgehend unerschlossene Gebiete, unter anderem nach Tibet und das nördliche China.

Die Sonderausstellung „Fremde in der Heimat – Heimat in der Fremde? Aufbruch und Ankommen aus acht Jahrhunderten“ im Stadtmuseum, Museumsplatz 1, ist Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Bildergalerie zur Ausstellung

Museum für Naturkunde


Nicolaiberg 3
07545 Gera

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag
und an Feiertagen
12 bis 17 Uhr

Im Erdgeschoss finden wechselnde Sonderausstellungen statt.

In der ersten Etage befindet sich die Dauerausstellung mit dem Titel „Erlebnis Ostthüringen“.

"Gelehrtenzimmer": Im zweiten Obergeschoss des Hauses stellt das Ausstellungsensemble "Gelehrtenzimmer" die Entwicklung vom Naturalienkabinett zum naturwissenschaftlichen Museum vor. In einem weiteren Raum werden die Minerale Ostthüringens vorgestellt, zu denen auch seltene Funde der Uranerzlagerstätte Ronneburg gehören. Außerdem lädt ein repräsentativer Gesellschaftsraum, der Barocksaal, zu kulturellen Veranstaltungen ein.


(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Höhler: Im Höhler unter dem Schreiberschen Haus präsentiert das Museum prächtige Minerale aus aller Welt in der Ausstellung "Das Einmaleins der Minerale - Entstehung, Gestalt und Nutzen".
Öffentliche Führungen finden wie folgt statt: Mittwoch: 13.00 und 15.00 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr

Vom Dienstag, dem 2. Januar, bis Mittwoch, 31. Januar 2018, bleiben die Historischen Geraer Höhler geschlossen. Während dieser Zeit werden erforderliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt.

Ab Donnerstag, 1. Februar 2018, sind zu den üblichen Öffnungszeiten wieder Führungen möglich.


Botanischer Garten
(Eingang Nicolaistraße/Schillerstraße)

Öffnungszeiten:
Gartensaison
Mai bis September 12 bis 16.30 Uhr
Oktober bis April geschlossen.
Termine für Besuchergruppen können außerhalb der Öffnungszeiten und zu jeder Jahreszeit vereinbart werden.



Die neue Sonderausstellung „Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt“ im Museum für Naturkunde Gera ist mit Unterstützung des Pfalzmuseums für Naturkunde Bad Dürkheim bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Die Präparatorin Silke John, und Botaniker Dr. Volker John vom Pfalzmuseum freuen sich über die gelungene Schau, die sie auch in Gera aufbauten. Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther Sonderausstellung im Naturkundemuseum „Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt“ und Bildergalerie (3. März 2017 bis 28. Januar 2018)

Eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt“ wird vom 3. März bis 28. Januar im Museum für Naturkunde Gera präsentiert. Exotische Früchte werden durch die weltweite Vernetzung der Märkte schon lange nicht mehr als fremdartig empfunden. Die meisten haben einen weiten Weg aus den Tropen und Subtropen hinter sich. Aber auch Früchte aus den gemäßigten und kühleren Klimazonen finden sich darunter, manche mit einem Sortenreichtum, der mit dem unserer Äpfel vergleichbar ist. Dank einzigartiger Präparate können in der Ausstellung auch extrem seltene und in Europa weitgehend unbekannte Früchte vorgestellt werden. Andere sind von bezaubernder Schönheit, manche von beeindruckender Monstrosität. Die Nachzucht kleiner Pflänzchen aus den Samen frisch verzehrter Früchte erfreut sich zunehmender Beliebtheit.


Die neue Sonderausstellung „Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt“ im Museum für Naturkunde Gera ist mit Unterstützung des Pfalzmuseums für Naturkunde Bad Dürkheim bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Die Präparatorin Silke John, und Botaniker Dr. Volker John vom Pfalzmuseum freuen sich über die gelungene Schau, die sie auch in Gera aufbauten. Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther Die Präsentation informiert über die biologischen, kulinarischen, ökologischen und ökonomischen Besonderheiten von exotischem Obst. Nicht immer ist die Ökobilanz eines einheimischen Produktes günstiger als die des Importes. Unbestritten ist die ernährungsphysiologische Bereicherung unserer Nahrung durch exotische Früchte. Es ist eine Entdeckungsreise zu den „Weltmeistern an Größe“, den „Wahren Schönheiten“, den „Himmlischen im Geschmack“ und den „Höllischen“, was ihren Geruch angeht. Die Ausstellungsmacher aus dem Pfalzmuseums für Naturkunde in Bad Dürkheim haben sich mit viel Sachkenntnis, präparatorischem Können und vor allem großer Begeisterung der besonderen Aufgabe gestellt, den Besucher in die unglaubliche Vielfalt genutzter und auch sehr leckerer Fruchtarten zu entführen. Neben Brotfrucht, Stinkfrucht, Süß- und Sauersack sind auch Arten von heimischen Marktständen vertreten: die breite Palette von Zitrusfrüchten, Avocado, Mango und vieles mehr. Entstanden ist eine außergewöhnliche Ausstellung, die nicht nur einen Hauch von Exotik vermittelt. Die Präparatorin, Silke John, schuf zirka 1.000 einzigartige Nachbildungen bekannter und völlig unbekannter exotischer Früchte, die der Natur zum Verwechseln ähnlich sind.

Für diesen überwältigenden Eindruck waren die Spezialkenntnisse von komplizierten Abformverfahren erforderlich. Voraussetzung waren in jedem Fall Früchte in hervorragender Qualität, die oftmals direkt aus den Anbauländern per Flugzeug nach Deutschland gebracht werden mussten. Deren Äußeres wurde anhand von Farbrezepten und vielen Fotos festgehalten. Erst dann entstanden die teilweise sehr komplizierten, mehrteiligen Negativ-Formen der vergänglichen Früchte. Für den Positiv-Ausguss fanden dauerhaft haltbare Materialien wie Dentalgips oder eingefärbtes Kunstharz Verwendung. Anschließend erfolgte die endgültige Farbgebung mit Airbrushgerät und Pinsel nach den angefertigten Farbrezepten. Die Genauigkeit der Abformung, sowie die Feinheit der Bemalung geben dem Betrachter die Illusion von frischen exotischen Früchten. Kein Besucher ahnt, dass dafür fünf Jahre intensive Arbeit einer Präparatorin erforderlich waren

Ein großes Dankeschön dem Pfalzmuseum für Naturkunde Bad Dürkheim für diese hochinteressante Ausstellung und die umfangreiche Unterstützung bei der Präsentation.
Die Sonderausstellung „Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt“ ist in Gera bis 28. Januar 2018, Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr, zu besichtigen.



(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Ausstellung „Zeitreise“ im Kunstpavillon des Hofwiesenparks Gera

Bis zum 8. April 2018 präsentiert das Museum für Naturkunde Gera die Ausstellung „Zeitreise“ im Kunstpavillon des Hofwiesenparks Gera. Die neue Ausstellung lässt ausgewählte geologische Zeitzeugen aus der Sammlung des Museums zu Wort kommen. Zwölf große Gesteinsproben aus Mitteldeutschland bezeugen vielfältige geologische Prozesse, durch die unsere Erde geformt wurde und nach wie vor geformt wird. Sie belegen Vulkanausbrüche, sie berichten von der Anreicherung und vom Abtransport gewaltiger Sedimentmassen, von der Verteilung der Land- und Wasserflächen auf unserem Planeten und sie verdeutlichen das Entstehen und Vergehen artenreicher Lebensräume.

Mehr zur Ausstellung

Museum für Angewandte Kunst


Greizer Straße 37
07545 Gera
Tel.: 0365 8381430
Fax: 0365 8381432

E-Mail: musak@gera.de

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr







Andreas Rost inmitten seiner Arbeiten „Projekte zur Bestätigung des Neuen“, für die er den 12. Aenne-Biermann-Preis erhielt. (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Sonderausstellung

12. Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie


Der Preisträger des 12. Aenne-Biermann-Preises heißt Andreas Rost. Der Berliner erhielt den Preis, der mit 3.000 Euro dotiert ist, für seine Arbeit „Projekte zur Bestätigung des Neuen“. Der 2. Preis und damit 1.500 Euro bekam die in Hamburg lebende Fotografin Almut Hilf für ihr eingereichtes „Triptychon“. Hayahisa Tomiyasu aus Leipzig erhielt den mit 1.000 Euro verbundenen 3. Preis für seine Arbeit „TTP“. Zusätzlich vergab die Jury an folgende vier Autoren und Autorinnen Anerkennungen, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind. Es sind Kalinka Gieseler (Leipzig), Timo Hinze (Berlin), Philip Poppek (Berlin) sowie Knut Sennekamp (Hamburg).

(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Vom 13. Dezember 2017 bis 11. Februar 2018 zeigt das Museum für Angewandte Kunst Gera in einer neuen Sonderausstellung die Arbeiten der Preisträger des „12. Aenne-Biermann-Preises für deutsche Gegenwartsfotografie“. Der seit 1992 biennal stattfindende Wettbewerb hat sich zu einem der wichtigsten Fotopreise in Deutschland entwickelt. Seine Geschichte repräsentiert auch die Geschichte der jüngeren deutschen Fotografie in den letzten 25 Jahren. An der Ausschreibung beteiligten sich 176 Einsender mit insgesamt 317 Arbeiten. Aus ihnen wählte die Jury, bestehend aus Prof. Klaus Honnef (Bonn), Wolfgang Kil (Berlin), Daniel Poller (Leipzig), Holger Peter Saupe (Gera) sowie Dr. Verena Titze-Winter (Wiesbaden) als Vertreterin des Mitveranstalters der SV SparkassenVersicherung die Preisträger- und Anerkennungsfotos aus.
(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Die inhaltlich wie formal breite Spannbreite der gezeigten Exponate reicht von der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis der künstlerischen Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Russland und der Architektur stalinistischer Prägung im Spannungsfeld modernen Lebens im Jahr 2016 bis hin zu einer Serie, in der die Betriebsamkeit um eine einfache, in einem Wohngebiet aufgestellte Tischtennisplatte zum Synonym für die Vielfalt der heutigen Gesellschaft avanciert. Ebenso vertreten sind Arbeiten, die die Phänomene Zeit, Wahrnehmung und Vorstellungskraft mit den Mitteln der Fotografie ausloten oder aber die Wirkmechanismen von Fotografien in inszenierten kommerziell genutzten Räumen untersuchen. Die Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Gera, Greizer Straße 37, ist vom 13. Dezember 2017 bis 11. Februar 2018 Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Mehr über die Ausstellung 12. Aenne-Biermann-Preis

(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Ständige Austellungen

„Art deco und Funktionalismus“

Deutsches und internationales Art deco basierend auf der Sammlung Brühl mit Keramik, Porzellan unter anderem von Paul Scheurich. Glas, Metallarbeiten, Schmuck, Mode, Accessoires, Verpackungen, Möbel von Bruno Paul und Jaques Ruhlmann, Arbeiten von Baukünstlern wie Otto Lindig (1895-1966), Theodor Bogler, Gerhard Marcks, Hajo Rose und vom Architekten und Designer Thilo Schoder, der parallel zum Bauhaus in Gera wirkte.

Kunsthandwerk 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Keramik unter anderem von Walter Gebauer, Carl Fischer, Karl Jüttner, Werkstatt Körting, Ulli Wittich-Großkurth, Annette Wandrer, Dörte Michaelis, Martin Neubert Porzellan, unter anderem Geraer Porzellan der Porzellanmanufaktur Gera-Untermhaus, der Roschützer Porzellanfabrik, der Steingutfabrik Cuba, von E.& A Bufe; experimentelles Porzellan, Kunsthandwerk aus den Bereichen Textil, Papier, Glas, Metall, Schmuck
(Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Fotodesign 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Aenne Biermann (1898-1933) 20er- und 30er-Jahre; Spezialschule für Fotografie Rudolstadt / 70er Jahre-1990; Deutsche Gegenwartsfotografie; Geraer Fotografen unter anderem Ulrich Fischer, Frank Rüdiger, Frank und Angela Schenke (Grafikdesign) 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Werbung und Verpackung in der DDR unter anderem von Paul-Helmut Becker, Hans und Luise Neupert, Karl-Jürgen Härtel, Werner Liebscher; Drogeriewerbung, Verpackungen, Propaganda-, Kultur- und Konsumplakate, Werbefilme; Grafikdesign aus Gera unter anderem von Günter Kerzig, Rolf F. Müller, Angelika Schütt, Druckerei Spitz

Ausstellungsschwerpunkte

Kunsthandwerk 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit dem Internationalen Porzellanworkshop KAHLA kreativ, Gegenwartsfotografie mit dem Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie, Produkt- und Grafikdesign, Spezialthemen der Alltagskultur.

Sonstige Angaben

Führungen nach Voranmeldung
Museumspädagogische Angebote zu den Sonderausstellungen


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