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Notfall – Was tun?

Gesundheitsserie Teil 1

In medizinischen Notfällen ist es wichtig, unverzüglich die richtigen Entscheidungen zu treffen. Richtiges Handeln kann Leben retten. Grundsätzlich muss zwischen akut lebensbedrohlichen und nicht lebensbedrohlichen Notfällen unterschieden werden.

Folgende Anzeichen können auf eine akute Lebensbedrohung oder einen dringenden Notfall hinweisen: schwere Luftnot, Ohnmacht, starker Schmerz, Angst, schwere Verletzungen und Blutungen, beispielsweise nach einem (Verkehrs-)Unfall, Verdacht auf Vergiftung, akute Lähmung von Gesicht, Arm oder Bein oder eine unmittelbar einsetzende Geburt.

Die Versorgung akut lebensbedrohlicher Notfälle obliegt dem Notarzt in Zusammenarbeit mit dem Personal des Rettungsdienstes. Im Gegensatz zum ärztlichen Notdienst sind Notärzte speziell in Notfallmedizin geschult und ausgebildet. Der Notarzt ist 24 Stunden täglich erreichbar und innerhalb weniger Minuten nach Eingehen eines Notrufes am Einsatzort.

Liegt ein akut lebensbedrohlicher Notfall vor, muss der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 alarmiert werden. Dabei ist es wichtig, dass dem Kollegen in der Leitstelle wichtige Informationen übermittelt werden. Wo ist es passiert? (Ortsteil, Straße, Haus-Nr., gegebenenfalls Straßenkreuzung) Was ist passiert? (Feuer, Unfall, medizinischer Notfall) Wie viele Verletzte gibt es? Wer ruft an? (Ihr Name, Adresse, Telefonnummer) Anschließend sollte die Person, die den Notruf absetzt warten, ob der Kollege aus der Leitstelle noch Rückfragen hat.

Liegt kein akut lebensbedrohlicher Notfall vor, sollten sich Patienten an Ihren Hausarzt wenden. Für den Fall, dass es nicht möglich sein sollte, die Praxis aufzusuchen, können in Ausnahmefällen auch Hausbesuche durchgeführt werden.
Außerhalb der Sprechzeiten der Hausarztpraxen ist ein ärztlicher Notdienst eingerichtet, welcher durch die niedergelassenen Ärzte fast aller Fachabteilungen gewährleistet wird. Den Notdienst erreichen Sie unter der Rufnummer 0365 / 24929 und ist Ansprechpartner in dringlichen, aber nicht akut lebensbedrohlichen Fällen, in denen die Behandlung nicht bis zum nächsten Werktag warten kann. Die Versorgung erfolgt - je nach Erfordernissen - in den Räumlichkeiten des ärztlichen Notdienstes in der Ernst-Toller-Straße 14 in Gera oder als Hausbesuch.

Die Notfalldienstzentrale hat folgende Sprechzeiten: montags, dienstags und donnerstags von 19 bis 22 Uhr für Erwachsene und von 19 bis 21 Uhr für Kinder. Mittwochs und freitags sind die Kollegen von 14 bis 18 Uhr sowie von 19 bis 22 Uhr für Erwachsene und von 19 bis 21 Uhr für Kinder vor Ort. An den Wochenenden und an Feiertagen sind in der Notfalldienstzentrale von 8 bis 22 Uhr, für Kinder von 9 bis 14 Uhr sowie von 19 bis 21 Uhr Ärzte im Einsatz.

Alle notwenigen Informationen finden Sie in zusammengefasster Form auch in dem „Medizinischen Notfallwegweiser“. Diesen Flyer erhalten Sie in der Stadtverwaltung Gera und im SRH Wald-Klinikum Gera.


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