deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | Stadtplan | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Suche

Kontaktdaten
    Administracija goroda Pskowa
    Amt für Partnerschaftsbeziehungen
    Frau Olga Druganowa
    Ul. Nekrasowa 14
    180000 Pskow
    Russland

    Tel.: 007 8112 29 03 11
    Fax: 007 8112 66 08 25

    Frau Olga Druganowa


Pskow (Russland)

Pskov (200 000 Einwohner) ist eine ehemalige Hansestadt im Nordwesten Russlands, 250 km südwestlich von St. Petersburg. Pskov ist Knotenpunkt der Eisenbahnlinien Moskau-Riga und St. Petersburg-Kiew. Zum ersten Mal wurde die Stadt im Jahre 903 erwähnt, im Zusammenhang mit der Heiligen Olga und dem Fürst Igor. Die Geschichte der Stadt ist vor allem Militärgeschichte. Die Pskover Festung war eine der größten altrussischen Festungen und überstand im Laufe der Zeit 120 Angriffe und 26 große Belagerungen. Im Jahre 1240 wurde Pskow vom Deutschen Orden erobert, doch zwei Jahre später vom Nowgoroder Fürsten Alexander Nevski nach der Eisschlacht auf dem Peipussee wieder befreit und seit 1777 die Hauptstadt des Gebietes Pskov. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Pskov zum Zentrum der Ikonenmalerei. Im Zweiten Weltkrieg wurde Pskow von deutschen Truppen besetzt. Als sie die Stadt wieder verließen, hatten sie fast alle Gebäude zerstört und viele Kirchenschätze und Ikonen verschleppt. Die Kunstschätze sind in den fünfziger Jahren zum größten Teil aus Deutschland zurückgekehrt. In Pskov befinden sich ca. 100 Kulturdenkmäler: der Pskover Kreml, das Mirozsky Kloster, das auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbe steht; die Dreifaltigkeitskathedrale, alte Festungen in Izborsk, Pecory. Das Puschkin-Freilicht-museum in Michajlovskoe ist der Ort des Lebens, Wirkens und der Grabstätte des russischen Dichters. Die malerische Natur von Pskow wird geprägt von über 600 Flüssen und 3700 Seen. Das Klima ist gemäßigt-kontinetal, das erlaubt den Anbau von Weizen, Mais, Sonnenblumen, Zuckerrüben. Die Landwirtschaft konzentriert sich auf Anbau von Gemüse und Kartoffeln, Milch- und Fleischproduktion. Die führenden Industriezweige sind Elektronik- und Kommunikationsindustrie, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Leicht- und Nahrungsmittelindustrie.

Seit 1996 verbindet die Stadt Gera eine intensive Städtepartnerschaft mit der russischen Partnerstadt (Kontakte seit 1969). So wird der traditionelle Schüleraustausch zwischen den Geraer Gymnasien und den Pskover Lyzeen regelmäßig gepflegt. Pskover Schüler nahmen an dem Mal- und Zeichenwettbewerb Goldener Spatz 2007 „Der Spatz und sein Hobby“ teil. Langjährige Kontakte gibt es zwischen Fecht- und Schachsportlern sowie zwischen dem Pskower Regionalverband des Russischen Roten Kreuzes und dem Kreisverband des DRK in Gera, im Rahmen deren Kooperation ein Pflegedienst für 30 ältere Menschen und ein Seniorenclub gegründet sein konnte. Dank der gesammelten Erfahrungen im Bereich der Kranken- und Altenpflege in Gera konnte man den Senioren neuen Lebensmut geben. Bei dieser Kooperation ging es insbesondere um Hilfe für Opfer des Nationalsozialismus. Die Gärten von Geras zwölf Partnerstädten im Hofwiesenpark waren ein Novum für eine Bundesgartenschau. Die erste Gärtner „Olympiade“ in Thüringen ist inzwischen Geschichte, die Partnergärten aber laden weiterhin zu einer Weltreise der besonderen Art ein. Von West nach Ost entsprechend der geografischen Lage in zwei Reihen halbrund angelegt, machen die gärtnerisch wie künstlerisch originell gestalteten, Kleinode auf spezielle Weise mit der jeweiligen Stadt bekannt. So auch mit Pskov. Im Zentrum des Gartens befindet sich eine Plastik aus Schmiedeeisen la Reverenz an das Märchen „der Goldene Hahn“ von Alexander Puschkin sowie an das Schmieden als ein dort typisches Kunsthandwerk. Neben dem klassischen russischen Baum Birke ist die Vegetation der Region mit Salbei, Knöterich und Schafgarbe nachempfunden.

Landkarte von Russland

Nationalflagge von Russland

Downloads

↑ nach oben