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    Primaria Municipiului Timisoara
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    Frau Diana Donawell


Timisoara – „Klein Wien“

Timisoara mit seinen heute 305 000 Einwohnern liegt im Drei-Länder-Eck von Rumänien, Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien. Aufgrund der günstigen geographischen Lage werden der Stadt im "neuen Europa" gute wirtschaftliche Chancen eingeräumt. Ihre von Wiener Barock und Jugendstil des 20. Jahrhunderts geprägte Architektur bescherte der Stadt den Beinamen "Klein Wien". Timisoara gilt als westliches Tor Rumäniens mit bester Anbindung. So besitzt die Stadt einen internationalen Flughafen, über den sie durch tägliche Flüge mit wichtigen europäischen Zentren wie Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Wien, London, Zürich, Mailand, Verona und Paris verbunden ist. Timisoara hat sich in den zurückliegenden Jahren zum zweitgrößten Wirtschaftszentrum Rumäniens entwickelt. Die dort ansässigen Unternehmen erwirtschaften rund 5,5 Prozent der gesamten nationalen und mehr als 30 Prozent der regionalen Industrieproduktion.

Geprägt wird das Leben der Stadt auch von den rund 50 000 jungen Leuten, die an 50 Fakultäten studieren. Die Technische Universität kann in einigen Ausbildungsbereichen, etwa Bauwesen und Elektromechanik, auf die Unterstützung des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes bauen und vermittelt fachspezifisch die deutsche Sprache. Deutschen Unternehmen wird somit die Mitarbeitersuche vor Ort erheblich erleichtert.

Timisoara wartet mit vielfältigen kulturellen und sportlichen Offerten auf. Eines der kulturellen Zentren ist das 1953 eröffnete Theater. Als erstes Staatstheater in Europa erfreut es sein Publikum mit Aufführungen in drei Sprachen - Rumänisch, Deutsch und Ungarisch. Der Sportkomplex „Bega", die Sporthalle „Olympia", eine große Anzahl Freibäder und Sportplätze komplettieren das vielfältige Freizeitangebot. Die beliebtesten Sportarten der Bürger sind Leichtathletik, Karate, Badminton, Basketball, Boxen, Rudern, Gymnastik, Handball, Ringen, Schwimmen, Schach, Tennis, Volleyball und Schießen.

Der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Gera und Timisoara wurde 1998 unterschrieben, wobei die ersten Kontakte bereits 1984 geknüpft wurden. Zu den gemeinsamen Aktivitäten zählt unter anderem das internationale Freilichtmalerlager unter dem Motto "Die Liebe zur Natur kennt keine Grenzen" mit dem Themenschwerpunkt BUGA in Gera. Fasziniert von der Wismutlandschaft bei Ronneburg, hielten künstlerisch begabte Jugendliche aus Geras Partnerstädten ihre Eindrücke fest. Die dabei vielfach gezeichneten Wismut-Kegelhalden in der „Neuen Landschaft Ronneburg" gibt es heute nicht mehr.

Im Europäischen Jahr des Ehrenamtes 2011 besuchte eine Verwaltungsdelegation mit der Dezernentin für Soziales unsere Stadt. Auf dem Besucherprogramm stand besonders die Thematik Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungshilfe im Mittelpunkt. Am Beispiel der Tätigkeit der Geraer Ehrenamtszentrale wurde es deutlich, dass das Freiwillige Engagement nicht nur Hilfe für andere ist, sondern auch persönliche Weiterentwicklung bedeutet, die Chance sich aktiv in das Geschehen der Stadt einzumischen und verschiedene Aktivitäten mitzugestalten. Internationale Begegnungen bieten dabei die Möglichkeit, die Erfahrungen der Geraer Ehrenamtszentrale an die Partnerstädte weiterzugeben.
Vier junge Künstler aus der zweitgrößten Stadt Rumäniens waren Nominierte des Dietzsch-Kunstpreises der Geraer Bank 2012 und besuchten unsere Stadt im April 2012. Auf dem Programm stand das Kennenlernen der Stadt Gera und die Teilnahme an der Vergabe des Kunstpreises. Timea Ciora gehört zu den glücklichen Gewinnern des diesjährigen Eberhard-Dietzsch-Kunstpreises für Malerei. Die Rumänin teilte sich den Preis mit zwei Künstlern aus Berlin.

Seit der Bundesgartenschau 2007 gibt es in Gera den Partnerschaftsgarten Timisoara. Die Struktur des Gartens ist vom Grundriss der historischen Stadt abgeleitet. Der Klinkerstreifen symbolisiert mit der blauen Einfassung die Stadtmauer mit dem Wassergraben. Die Laterne im Außenbereich der Mauer erinnert an die erste elektrische Straßenbeleuchtung Europas, die 1884 in Timisoara eingeführt wurde.

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