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    Stadt Nürnberg
    Amt für Internationale Beziehungen
    Weinmarkt 4
    90403 Nürnberg

    Tel.: 0911 231 50 27
    Fax.: 0911 231 50 52

    Frau Birgit Birchner


Nürnberg – eine lebendige, urbane Halbmillionenstadt mit einer fast tausendjährigen Geschichte

Nationalflagge Deutschland Mit der Freisprechung der Leibeigenen Sigena, die in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III. dokumentiert ist, trat "nuorenberc" (felsiger Berg) im Jahre 1050 in die Geschichte ein. Die Stadt breitete sich zunächst völlig unregelmäßig am südlichen Abhang des Burgberges aus. Fernhandel und Handwerk waren die Grundlagen des Nürnberger Aufschwungs. Karl IV. legte mit der "Goldenen Bulle" von 1356 fest, dass jeder neu gewählte deutsche Kaiser seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten solle. 1424 wurde die Stadt an der Pegnitz zum Stammort für die Reichskleinodien bestimmt. Die europäische Metropole wurde zum Zentrum des deutschen Humanismus, der Wissenschaften, Malerei und Bildhauerei: Martin Behaim entwarf den ersten Erdglobus, Peter Henlein erfand die Taschenuhr.

Heute ist Nürnberg einer der wichtigsten europäischen High-Tech-Regionen. Als starker Standort für Informations- und Kommunikationstechnik und die Entwicklung technischer Lösungen für Energie, Verkehr und Medizin hat sich die Stadt einen Namen gemacht. Doch in Sachen Kultur und Sport hat sie einiges zu bieten. Die Internationale Orgelwoche und das Klassik Open Air zählen zu den wichtigen Musikevents dort, und sportlich bewegt sie sich mit dem 1. FC Nürnberg in der ersten Fußball-Bundesliga, bietet zudem mit dem Norisring einen einzigartigen Stadtkurs der DTM.

Eine Vereinbarung zwischen Nürnberg und Gera wurde am 3.10.1988 unterschrieben und im November 1997 durch einen Freundschaftsvertrag erneuert. Dieser sah u.a. den Erfahrungsaustausch im Bereich kommunaler Dienstleistungen, die Unterstützung gemeinsamer Vorhaben und Initiativen von Bürgern, Vereinen und öffentlicher Einrichtungen beider Städte sowie die Zusammenarbeit auf den Gebieten Stadtentwicklung, Gesundheit, Kultur und Sport vor. Schwerpunkt der Städtepartnerschaften sind nach 20 Jahren nicht mehr Verwaltungshilfe und Verwaltungsaufbau, sondern die Pflege der Kontakte zwischen Bürgern, Vereinen und Institutionen. Nicht mehr organisatorische Aufbauhilfe, sondern innerdeutsche Begegnungen helfen, die Einheit zu vollenden. Missverständnisse zwischen Ost und West, die es immer noch gibt, zu klären, ist Hauptaufgabe dieser deutsch-deutschen Städtepartnerschaft. Nun so kann es gelingen, Enttäuschungen, Vorurteilen und Entfremdung sowie Zurückhaltung entgegenzuwirken.

Ein Ergebnis der städtepartnerschaftlichen Arbeit ist der attraktive Partnerschaftsgarten „Nürnberg“ im Geraer Hofwiesenpark. Roter Sandstein und die linearen Elemente symbolisieren die urbane Struktur der Stadt, pflanzlich dominieren Waldkiefer und Pflanzen der Sandheide aus der Region.


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