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Projekt „Meilenstein“ bringt Jugendliche in Arbeit

Skulptur „Kontrabass“ erhält Platz vor der Musikschule „Heinrich Schütz“ – Wirtschaftsministerium und Jobcenter Gera förderten Projekt


Seit dem 6. März steht auf der Grünfläche der Musikschule „Heinrich Schütz“ die Skulptur „Kontrabass“. Diese ist eine von mehren Skulpturen, die im Rahmen eines Integrationsprojektes entstanden sind und vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technik aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und vom Jobcenter Gera gefördert werden. Träger des Projektes „Meilensteine - Langzeitarbeitslose Jugendliche auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit“ ist die OTEGAU Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH Ostthüringen/Gera. Im Zeitraum von Mai 2012 bis September 2013 lief das Projekt als Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebot für 15 arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel war es, ihnen eine berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Die Jugendlichen waren unter fachlicher Anleitung kreativ und produzierend tätig und erhielten arbeitsbegleitende Qualifikationen. Der Schwerpunkt lag in der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, der Herausbildung sozialer und methodischer Kompetenzen und allgemeiner und fachlicher Qualifizierungsinhalte. Als praxisorientiertes Projekt wurden handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten beim Entwerfen und Herstellen von Skulpturen aus Holz und Stein geübt und ausgeführt. Die jugendlichen Projektteilnehmer erhielten die Möglichkeit, selbst zu gestalten bzw. zu fertigen, sich mit ihrer Stadt zu identifizieren und die Arbeitsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen, da diese im öffentlichen Raum aufgestellt wurden. Da von Projektbeginn an mit Vertretern unterschiedlicher Fachdienste der Stadt Gera und mit dem Verein Ja für Gera e.V. die einzelnen Standorte für die Arbeiten abgestimmt worden sind, waren die Jugendlichen besonders motiviert. Neben den Skulpturen, die im städtischen Raum ihren Platz gefunden haben, ist das schönste Ergebnis des Projektes, dass 60 Prozent der Teilnehmer in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden konnten.

Veröffentlichung: 07.03.2014