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Röpsen - Idylle im Brahmetal

Gemeinsames Schaffen der Einwohner lässt den Ortsteil erblühen

Der Ortsteil Röpsen liegt im idyllischen unteren Brahmetal und hat derzeit knapp 700 Einwohner. In den vergangenen zwanzig Jahren stieg die Bevölkerungszahl stetig. Das ist vor allem dem nach 1994 entstandenen Dornaer Neubaugebiet „Baumgartenweg“ zu verdanken. Seit der Zugehörigkeit zur Stadt Gera wurde in allen drei Ortschaften eine Menge neu geschaffen. Fast alle Bürger haben bei der Verschönerung ihrer Häuser und Grundstücke Hand angelegt, über die Brahme entstanden drei neue Brücken und der Röpsener Dorfplatz wurde umgestaltet. Genutzt wird dieser als Treffpunkt und für Feste. Dazu gehören das Maibaumsetzen oder der Weihnachtsmarkt am ersten Advent, der auch als kleinster Thüringer Weihnachtsmarkt bezeichnet wird.

Röpsen Vorbildlich sind der Ausbau und die Pflege des fast 20 Kilometer langen Wanderwegnetzes um die Dörfer. Naturnahe Wälder, Auen, Terrassenfelder, Steh- und Fließgewässer, der Röpsener Steinbruch, die Kopfbäume an der Brahme, die Dornaer Schanze, die Turnereiche in Röpsen und die Napoleonweide in Dorna machen die Schönheit des Ortsteiles aus. Im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte Röpsen 2011 einen hervorragenden dritten Platz. Insbesondere das rege Vereinsleben und die Mitarbeit der Anwohner an verschiedenen Projekten wurden bei der Bewertung positiv hervorgehoben. Zu den zahlreichen Vereinen gehört der Heimatverein, der seit 1997 vierteljährlich den „Heimatboten“ mit Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart veröffentlicht und kostenlos verteilt. Die Dornaer Feuerwehr sichert mit ihrem Kleinlöschfahrzeug den Brandschutz und die Hilfeleistungen im Geraer Nordosten ab. Ein in Eigenregie saniertes Gerätehaus bildet den Stützpunkt. Weiterhin organisiert der Verein das Maibaumsetzen, das mit einem großen Volksfest verbunden ist. Sehr bekannt sind auch der Rassegeflügelzüchterverein, der Kaninchenzüchterverein, der Lehmbauverein, der Brahmetaler Posaunenchor und der Förderverein für die Schule zur individuellen Lebensbewältigung Röpsen. Seit mehr als elf Jahren wird durch die Lebenshilfe e.V. Gera-Stadt/Land die Förderschule betrieben.

Als eine der ältesten Geraer Kirchen wurde die über 750 Jahre alte Dornaer Kirche St. Petri in den vergangenen Jahren schrittweise saniert und instandgesetzt. Die Arbeiten werden noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Zwischen Röpsen und Dorna wurde für die Jugendlichen ein Bolzplatz für Kleinfeldfußball, Volleyball und Basketball errichtet, nebenan nutzt die OTG 1902 Gera e.V. den Platz intensiv als Trainings- und Ausweichplatz. Zentrum für die Jugend ist ein durch die Stadt betreuter Jugendclub und die von den Jüngsten genutzte Kindertagesstätte der Johanniter-Unfallhilfe. Sehr günstig ist die verkehrsmäßige Lage: Die Belastungen des Durchgangsverkehrs wurden mit dem Bau der Nord-Osttangente 2007 spürbar vermindert. Gleichzeitig verbesserte sich die Verkehrsanbindung für den Individualverkehr enorm. Mit dem Bau der Negisbachbrücke 2010 ist der Ort wieder für den Schwerlastverkehr erreichbar, jedoch müssen die Ortsverbindungsstraßen noch grundhaft saniert werden. Dorna und ein Teil von Röpsen wurde in den vergangenen Jahren an das zentrale Abwassernetz angeschlossen. Eine wichtige organisatorische und vermittelnde Rolle spielt der Ortsteilrat. Eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen hat er in den letzten zwanzig Jahren angeschoben und realisiert.

Foto
Knapp 700 Einwohner leben im Geraer Ortsteil Röpsen, der aus drei Ortschaften besteht. Reges Treiben herrscht durch die zahlreichen Vereine und das Engagement der einzelnen Bürger. Gemeinsam wurde in den letzten 20 Jahren eine Idylle im Brahmetal geschaffen. Fotos: Wolfgang Hartick


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