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Ein Jahr danach

Diese Woche stand im Zeichen des Erinnerns an das Juni-Hochwasser 2013. Vor einem Jahr entfesselte die Natur unsere Weiße Elster. Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Straßen, Plätze und Sportanlagen standen unter Wasser. Einige Gebiete waren von der Außenwelt abgeschnitten oder nur mit Booten zu erreichen. Rund 60 Millionen Euro Schäden hinterließ die Flut.

In diesen schweren Stunden sind die Menschen enger zusammengerückt. Tausende haben ohne zu zögern und ohne große Worte angepackt, um Schlimmeres zu verhüten. Um aufzuräumen. Um den Wiederaufbau voranzubringen. Dieser Zusammenhalt gehört zu den großen Stärken unserer Stadt.

Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Landtagspräsidentin Birgit Diezel habe ich am Montag das Hofwiesenbad und die Firma Landschaftsbau Grimm in Stublach besucht. Wir wollten uns davon überzeugen, wie der Wiederaufbau vorangekommen ist, aber auch vor Ort erfahren, wie noch zielgerichteter zu helfen ist. Für mich die klare Botschaft dieses Tages: Wir in Gera können auf die Unterstützung des Freistaates bauen. Damit beispielsweise endlich der Wiederaufbau von Sportstätten weiter vorangeht, habe ich erreichen können, dass wir einen externen Projektsteuerer verpflichten können. Dessen Leistung wird vom Land finanziert. Seit Mai hat die Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen diese Arbeit in die Hand genommen – und ich höre viel Positives aus den Vereinen.
Eines hat uns das Hochwasser 2013 gelehrt: Naturkatastrophen sind nicht zu vermeiden. Aber wir sind gefordert, deren Folgen – soweit es in unseren menschlichen Kräften steht – einzudämmen.

Ihre Oberbürgermeisterin
Dr. Viola Hahn


Veröffentlichung: 08.06.2014