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Gera erhält Zertifikat Familiengerechte Kommune (12. Juni 2015)

16 Maßnahmen für mehr Familiengerechtigkeit geplant - Verein „Familiengerechte Kommune e. V.“ begleitet Vorhaben


Die Stadt Gera trägt offiziell das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“. Thüringens Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (vor Aufsteller, Mitte), gratulierte den zertifizierten Thüringer Kommunen und Kreisen in Berlin in der Staatskanzlei. Für Gera nahmen das Zertifikat die Fachdienstleiterin Bildung Saskia Leupold-Grunewald (vordere Reihe, 4.v.l.) und die Fachdienstleiterin Kinder- und Jugendhilfe Birgit Klemm (vordere Reihe, 5.v.l.) entgegen. (Foto: Axel Heise) Seit 12. Juni trägt die Stadt Gera offiziell das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“. Die offizielle Urkunde überreichte dazu der Verein „Familiengerechte Kommune e.V.“ heute der Stadt Gera in der Vertretung der Thüringer Staatskanzlei in Berlin. „Ich bin stolz darauf, dass Gera damit zu den 36 Kommunen und Landkreisen in ganz Deutschland gehört, die mit konkreten Vorhaben mehr Gerechtigkeit für Familien schaffen wollen. Familien zu fördern und sie aktiv zu unterstützen, liegt mir sehr am Herzen. Wir müssen solche Bedingungen vorhalten, dass sie sich in Gera wohlfühlen, hier gern leben und arbeiten und sich noch recht viele junge Familien in unserer Stadt ansiedeln. Deshalb danke ich allen Akteuren, die bisher an diesem Projekt mitgearbeitet haben, es unterstützen und sich weiterhin bei der Realisierung engagieren. Ich wünsche uns bei der Verwirklichung der Projektziele viel Erfolg“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.

Bis zum Jahr 2018 will die Stadt 16 Maßnahmen für mehr Familiengerechtigkeit realisieren. Deren Umsetzung wird der Verein „Familiengerechte Kommune e.V.“ in den nächsten drei Jahren begleiten. Dazu gehören u a. die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für alle Generationen und Familien, die Weiterentwicklung familienunterstützender Beratungsangebote sowie strategische Planungen wie zur integrierten Sozialberichterstattung und kommunalen Sozialplanung. Zudem will die Verwaltung gemeinsam mit den Bürgern und Familien ermitteln, inwiefern sie noch mehr soziale und gesundheitliche Unterstützung benötigen.

Das Logo als zertifizierte familiengerechte Kommune darf Gera bis 2018 tragen. Ein Schwerpunkt wird es sein, das Zusammenspiel von Jugend, Gesundheit, Soziales, Bildung und Stadtteil- bzw. Nachbarschaftsentwicklung zu koordinieren. Es ist weiter vorgesehen, einen Masterplan Inklusion und Rahmenbedingungen für inklusive Bildung zur erarbeiten. Die Maßnahmen entwickelte eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Sozialdezernentin Sandra Schöneich. Kerstin Schmidt begleitet das Projekt als Auditorin des Vereins Familiengerechte Kommune.
Original-Zertifizierungs-Urkunde Bisher gehörten Vertreter des Geraer Stadtrates, des Seniorenbeirats, des Jobcenters Gera, der Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege, des lokalen Bündnisses für Familie, der Elternschaft der Kitas und Schulen, der Fachdienste der Stadtverwaltung und die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte zur Arbeitsgruppe. Die von ihnen erarbeiteten 16 Maßnahmen untersetzen die Zielvereinbarung 2015 bis 2018, die der Geraer Stadtrat am 21. Mai zur Umsetzung beschlossen hat. Damit verwirklicht Gera das Audit als ein Projekt des 2014 vom Stadtrat beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK GERA2030.

Veröffentlichung: 17.06.2015