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GERAS "Inklusion"

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030 beschloss der Stadtrat, die integrierte Stadtentwicklung in Gera an vier Qualitäten zu orientieren: Familienfreundlichkeit, Inklusion, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Im ISEK, Seite 57, heißt es:
Inklusion
"Maßnahmen und Projekte entsprechen dem inklusiven Ansatz, dass jeder Bürger in seiner Besonderheit als selbstständiges Mitglied der Gesellschaft anerkannt wird und die Möglichkeit hat, sich in vollem Umfang an ihr zu beteiligen. Dabei müssen alle Bereiche des Lebens Berücksichtigung finden." (ISEK, S. 57)

Über die Inklusion als die gesamte Stadtentwicklung prägende Qualität hinaus verfolgt Gera bis 2030 das Teilziel: "Alle gleichberechtigt beteiligen und in Vielfalt zusammenleben". Das ISEK-Projekt "Inklusion - Gewährung der Teilhabe" wurde beschlossen, mit dem "der weitere Abbau baulicher Barrieren" für eine inklusive Stadtentwicklung als "Grundvoraussetzung" festgelegt ist. Mit den Teilprojekten "Stadtführer für Menschen mit Bhinderung" und "Checkliste" für alle öffentlichen Bauvorhaben verfolgt Gera zwei weitere konkrete Inklusionsvorhaben.


GERA AKTIV FÜR INKLUSION

Ines Strube (vorn links), Fachgebietsleiterin Soziale Leistungen der Stadt, und ihre städtische Vertreterin in der Steuerungsgruppe Stefanie Tix (vorn rechts) gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern der Regionalen Steuerungsgruppe Integrierter Teilhabeplan. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Stadt und Unternehmen der Sozialwirtschaft kooperieren in Sachen „Integrierter Teilhabeplan“ (ITP)

Regionale Steuerungsgruppe gegründet – Gremium bereitet Einführung des neuen Verfahrens zur Betreuung behinderter Menschen ab dem Jahr 2016 vor

Zur Einführung des neuen Verfahrens „Integrierter Teilhabeplan“ (ITP) zur Betreuung behinderter Menschen ab dem Jahr 2016 in Gera wurde jetzt eine „Regionale Steuerungsgruppe“ gegründet. An der Gründungssitzung der Steuerungsgruppe nahmen neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung zirka zehn Vertreter der Wohlfahrtsverbände und anderer Träger sozialer Leistungen teil. Dazu gehörten u. a. Geschäftsführer, Hausleiter und Fallmanager, die teilweise schon fundiertes Wissen zum ITP mitbringen und in ihren Unternehmen die Mitarbeiter zum ITP bereits schulen lassen. Während des Gründungstreffens bildete die Geschäftsordnung den umfangreichsten Diskussionsstoff. Die Gruppe dient dem fachlichen Austausch und der Entwicklung von fachkompetenten Empfehlungen. Die Verfahrensweise dafür regelt die gemeinsam erarbeitete Geschäftsordnung. Die Regionale Steuerungsgruppe trifft sich mindestens vierteljährlich. ... weiterlesen...
Sie informierten im Rathaussaal zum Integrierten Teilhabeplan und standen für Fragen zur Verfügung (v.l.): Rainer Ulrich, Birgit Klemm, Ralf Bremauer und Ines Strube. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Neues Verfahren in der Betreuung behinderter Menschen setzt auf mehr Mitsprache und Alternativen zum Heim (18. Juni 2015)

Stadt Gera stellte Vorhaben „Integrierter Teilhabeplan“ im Rathaussaal vor

Gera führt voraussichtlich 2016 ein neues Verfahren zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ein. Der sogenannte „Integrierte Teilhabeplan“ (ITP) folgt dem seit Jahren eingeleiteten Paradigmenwechsel in der Behindertenbetreuung: weg von der zentralisierten Betreuung in Heimen und Werkstätten, hin zu mehr persönlicher Freiheit und Mitbestimmung sowohl bei den Arten der Hilfen als auch der Orte, an denen die Hilfen stattfinden. Nach dem europaweiten Anspruch der Inklusion sollen alle Menschen gleichberechtigt und ungehindert am gesellschaftlichen Leben teilhaben und mitentscheiden können, wie ihr Weg in ihre Zukunft aussehen soll. Gera beschloss mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030 zahlreiche Maßnahmen, um diese Teilhabe besser gewährleisten zu können. Der Integrierte Teilhabeplan ist ein Bestandteil der Inklusionsvorhaben ... weiterlesen...

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