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Stadt und Unternehmen der Sozialwirtschaft kooperieren in Sachen „Integrierter Teilhabeplan“ (ITP) (30. Juni 2015)

Regionale Steuerungsgruppe gegründet – Gremium bereitet Einführung des neuen Verfahrens zur Betreuung behinderter Menschen ab dem Jahr 2016 vor

Zur Einführung des neuen Verfahrens „Integrierter Teilhabeplan“ (ITP) zur Betreuung behinderter Menschen ab dem Jahr 2016 in Gera wurde jetzt eine „Regionale Steuerungsgruppe“ gegründet. An der Gründungssitzung der Steuerungsgruppe nahmen neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung zirka zehn Vertreter der Wohlfahrtsverbände und anderer Träger sozialer Leistungen teil. Dazu gehörten u. a. Geschäftsführer, Hausleiter und Fallmanager, die teilweise schon fundiertes Wissen zum ITP mitbringen und in ihren Unternehmen die Mitarbeiter zum ITP bereits schulen lassen. Während des Gründungstreffens bildete die Geschäftsordnung den umfangreichsten Diskussionsstoff. Die Gruppe dient dem fachlichen Austausch und der Entwicklung von fachkompetenten Empfehlungen. Die Verfahrensweise dafür regelt die gemeinsam erarbeitete Geschäftsordnung. Die Regionale Steuerungsgruppe trifft sich mindestens vierteljährlich. Sie entsendet außerdem Teilnehmer zu den Treffen der thüringenweiten Landessteuerungsgruppe. In dieser Landesgruppe tauschen sich Vertreter des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit den aktuell 19 Thüringer Modellkommunen sowie den Wohlfahrtsunternehmen und -verbänden aus.


Ines Strube (vorn links), Fachgebietsleiterin Soziale Leistungen der Stadt, und ihre städtische Vertreterin in der Steuerungsgruppe Stefanie Tix (vorn rechts) gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern der Regionalen Steuerungsgruppe „Integrierter Teilhabeplan“. Foto: Stadtverwaltung/Catrin Heinrich Das Verfahren der „Integrierten Teilhabeplanung“ soll noch stärker als bisher die individuellen Ziele und Bedürfnisse der Behinderten in die Betreuungspläne einbeziehen und noch konkreter die Ergebnisse, gemessen an detaillierten Zielvorgaben, einbeziehen. Deshalb bereiten sich schon jetzt die in Gera an der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen Beteiligten auf die Einführung vor. Ziel ist es, die Integrierte Teilhabeplanung für alle Beteiligten, Klienten, Anbieter von Hilfeleistungen und die Verwaltung, mit höchstmöglichem Effekt einzuführen.



Veröffentlichung: 15.07.2015