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Geraer Herztag in Kooperation mit dem Selbsthilfe- und Reha-Tag am 17. September 2015 im KuK

Unter dem Motto „Selbsthilfe ist bunt“ findet am 17. September 2015 in Kooperation mit dem Geraer Herztag der Selbsthilfe- und Reha-Tag statt. Von 9 bis 18 Uhr bekommen Interessierte im Kultur- und Kongresszentrum Informationen zu einem riesigen Themenspektrum.


„Ich freue mich, dass wir erstmalig in Gera einen Selbsthilfe- und Reha-Tag in Kooperation mit dem Geraer Herz-Tag ausrichten“, so die Sozialdezernentin Frau Schöneich. „Ich wünsche den Akteuren viel Erfolg und den Besuchern einen informativen Tag und die Möglichkeit, in einen regen Austausch mit den Betroffenen zu kommen.“

In Gera gibt es derzeit 93 Selbsthilfegruppen. Viele Betroffene nutzen die Chance, in einer Selbsthilfegruppe ihre seelischen Probleme oder Begleiterscheinungen von chronischen Erkrankungen zu bewältigen, um an Lebensqualität zu gewinnen bzw. diese zu erhalten.

Am 17. September 2015 präsentieren sich folgende Selbsthilfegruppen, um Sie zu informieren und zu beraten:
• SHG Diabetes
• SHG Menschen mit Transplantationen
• SHG Harnblasentumore;
• SHG Osteoporose
• SHG für psychisch kranke Menschen
• SHG Verwaiste Eltern,
• „Besondere Kinder Gera & Landkreis Greiz“
• SHG Parkinson Gruppe
• SHG Prostatakrebs;
• Freundeskreis des Blauen Kreuz
• ANAT e.V.
• SHG für Hörgeschädigte in Gera und Umgebung
• SHG OhrWurm – CI (Cochler-Implantat)
• SHG Schlafapnoe
• SHG für Angehörige von Demenzerkrankten

Folgende Gruppen können sie nur zu bestimmten Zeiten antreffen:

• SHG Bauchspeicheldrüsenerkrankte 15 bis 18 Uhr;
• Angehörige psych. Kranker Menschen von 9 bis 18 Uhr;
• autismus e.V. von 14 bis 18 Uhr;
• SHG „Tabu“ von 12 bis 18 Uhr;
• SHG Darmkrebs von 9 bis 14 Uhr,
• Multiple Sklerose SHG von 12 bis 14 Uhr;
• SHG Depressionen von 10 bis 12 Uhr;
• SHG Fibromyalgie 9 bis 11 Uhr;
• SHG Parkinson von 10 bis 14 Uhr.

Ruhe und Entspannung finden die Besucher am Stand der Ausdrucksmalerei.

Bevor sich die meisten Betroffenen einer Selbsthilfegruppe anschließen, haben sie bereits eine Rehabehandlung oder eine Kur absolviert. Diese schließt sich meist an eine Erkrankung, ein Trauma oder eine Operation an, mit dem Ziel, die körperlichen und psychischen Fähigkeiten eines Patienten wiederherzustellen.

Was sie bei Anschlussheilbehandlungen, einer medizinisch beruflich orientierten Reha, einer gerontopsychosomatischen, einer psychoonkolgischen oder einer ambulanten Kur erwartet, darüber können Sie sich an den Ständen der Kureinrichtungen ausreichend informieren.

Hochgradig sehbehinderte Menschen können sich zu optischen elektronischen Lesehilfen beraten lassen. Fachlich kompetentes Personal kümmert sich um die Fußprobleme der Besucher, berät zu Fragen ergotherapeutischer Maßnahmen, oder einer altersgerechten Ernährung, informiert über die Arbeit der Telefonseelsorge und über Angebote der Hospizbewegung.

Menschen mit Handicap können 10.30 und 14 Uhr unter Leitung einer Physiotherapeutin an einem Mobilitätstraining teilnehmen. Die SRH Fachhochschule für Gesundheit führt um 16.30 Uhr BRAIN-GYM (Gedächtnistraining) bei Demenzerkrankten durch.

Neben Informationen zu Hörschädigungen, einer Hör- und Hilfsmittelberatung erhalten hochgradig hörgeschädigte Menschen die Möglichkeit, sich über Cochlea-Implant - Hightech im Ohr zu informieren. Gegen 14 Uhr wird es zu dieser Thematik einen Vortrag geben (Ringschleife vorhanden). Dazu liest Alexander Görsdorf um 16 Uhr aus seinem Buch „Taube Nuss“ - Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen. Alexander Görsdorf ist schwerhörig. Seine Schwerhörigkeit sieht man nicht. Deshalb muss er im Alltag nicht nur regelmäßig: „Wie Bitte“ fragen, sondern ist auch froh, wenn es ihm gelingt, unfallfrei einen Kaffee zu bestellen.

Um 15 Uhr geht es um Autismus – ein Überblick durch den Förderverein autistischer Menschen „Kleine Wege“ aus Nordhausen. In diesem Vortrag werden Aspekte eines gelingenden Miteinanders in den verschiedenen Sozialräumen aufgezeigt und das neue Projekt „Nino“ vorgestellt.

Ein Dankeschön geht an die zahlreichen Unterstützer der Veranstaltung. Die AOK Plus, die IKK Classik, das SRH-Waldklinikum, die Firma MED-EL aus Sternberg, das neue CI-Reha-Hörzentrum in Gera und die Schirmherrin des Herztages, Frau Masri-Zada.

Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem Flyer.

Veröffentlichung: 07.09.2015