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Geraer Weg-Abschnitt des Lutherweges ist eröffnet - mit Bildergalerie (4. November 2015)

Freistaat Thüringen stellte rund 30.000 Euro Fördermittel bereit - Minister Tiefensee lobte Engagement der Mitglieder des Fördervereins Geraer Stadtwaldbrücken und des Ökumenischen Kirchbauvereins Gera - Mehr als 200 Besucher bei Weihe des neuen Reformationskreuzes im Stadtwald und bei Wanderung auf dem Lutherweg dabei

Der Geraer Lutherweg-Abschnitt ist fertiggestellt. Am Reformationstag übergaben der Förderverein Geraer Stadtwaldbrücken und der Ökumenische Kirchbauverein Gera den Weg an die Stadt Gera. Sie alle hatten den Weg bereits gemeinsam mit der OTEGAU angelegt, den Vereinen oblag dabei die Projektträgerschaft, wofür der Freistaat Thüringen rund 30.000 Euro Fördermittel stellte. Die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands unterstützte unter anderem die Installation von 12 großformatigen Informationstafeln entlang des Geraer Lutherweg-Abschnittes mit rund 10.000 Euro.


Bei bestem Herbst-Spazierwetter nahmen über 200 Gäste an der Eröffnung des Geraer Lutherweg-Abschnittes und der Andacht zur Weihe des Reformationskreuzes an der Waldhausbrücke teil. Foto: Stadtverwaltung/C. Heinrich „Gera ist für 2017 bestens gerüstet. Wir wollen viele Gäste nach Thüringen holen“, so Wolfgang Tiefensee zur Wege-Eröffnung am Samstag im Hofwiesenpark. Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Medien verantwortet auch den Thüringer Tourismus, der 2017 das Lutherjahr intensiv nutzen möchte. Tiefensee zeigte sich begeistert vom Engagement der Vereinsmitglieder für diesen Weg. Sie würden der zuweilen gelebten „Man-Müsste-Gesellschaft“ etwas entgegensetzen: Tun! Der Minister weiter: „Wenn Menschen hier in Thüringen die Ärmel hochkrempeln, bringen wir vieles zu Wege“, so der Minister.

Zur offiziellen Eröffnung des Geraer Lutherweg-Abschnittes mit Lückenschluss zu den Nachbarn Ronneburg und Wünschendorf am Reformationstag im Hofwiesenpark (v. l.) Horst Richter, Vorstand Kirchbauverein; Heinrich-Dieter Hischer, Vorsitzender Stadtwaldbrücken-Förderverein; Wolfgang Tiefensee, Thüringer Wirtschaftsminister; Claudia Baumgartner, Dezernentin Bau und Umwelt Gera; Krimhild Leutloff, Bürgermeisterin Ronneburg; Jens Auer, Bürgermeister Wünschendorf und Roland Geipel, Vorsitzender Kirchbauverein Gera e.V. Foto: Stadtverwaltung/C. Heinrich Über den gemeinsam geschaffenen Lutherweg-Abschnitt freute sich auch Claudia Baumgartner. Die Dezernentin Bau und Umwelt begrüßte alle Gäste sehr herzlich und übernahm mit großem Dank an alle Beteiligten den Lutherweg-Abschnitt in die weitere Pflegeobhut der Stadt. Heinrich-Dieter Hischer, der Vorsitzende des Fördervereins Geraer Stadtwaldbrücken, dankte ebenso für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung, dem Ökumenischen Kirchbauverein, der OTEGAU, dem Jobcenter, dem Thüringenforst, dem Ministerium, der Thüringer Aufbaubank, dem Holzbildhauer Malik. Hischer erinnerte an den Ursprung der Kooperation, der in der Grünwerkstatt „Stadtwald erleben“ entstand auf Initiative und unter Leitung von Ramon Miller als ehemaligem Baudezernenten. Ein „Gemeinschaftswerk von Bürgern, Vereinen, Institutionen und Stadt“ sei vollbracht, so Hischer. Die Lücke auf dem mehr als 900 km langen mitteldeutschen Lutherweg zwischen Ronneburg und Wünschendorf sei geschlossen.

Ihre Freude darüber brachte Krimhild Leutloff zum Ausdruck. „Ich freue mich immer auf die Zusammenarbeit mit Gera“, so die Ronneburger Bürgermeisterin. Dem schloss sich Wünschendorfs Bürgermeister Jens Auer an, der den Gedanken der regionalen Zusammenarbeit betonte. Er lud zudem herzlich alle Hiesigen und Auswärtigen zum Wandern in beide Richtungen ein – „es lohnt sich“, so Auer.

Nach dem Auftakt im Hofwiesenpark begleitete Trommelwirbel der „Bateristas del Sol“ bis zum Mohrenplatz die Spaziergänger, die dann weiter über Osterstein bis zur Waldhausbrücke mit der Weihe des neuen Reformationskreuzes wanderten. Dort gestalteten Superindentent Andreas Görbert, Pfarrer Mathias Hock und Pastor Thomas Härtel eine Andacht. Anschließend stand das gesellige Miteinander rund um Brücke und das von Markus Malik gestaltete Kreuz im Mittelpunkt. Die Kinder bastelten Traumfänger und Kastanienfiguren beim TIZIAN-Projekt der OTEGAU. Die Vereine versorgten mit Speisen und Getränken. Die Spaziergänger kamen untereinander ins Gespräch in gelassener Atmosphäre. Mehr Informationen unter www.gera.de/lutherweg.




Veröffentlichung: 04.11.2015