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Projektarbeit "Netzwerk Gesunde Kommune"


TERMINE

Nächste Netzwerktreffen
Datum: Frühjahr 2019


AKTUELLES

Die Teilnehmer des Netzwerktreffens im Foyer der SRH Hochschule für Gesundheit. (Stadt Gera/CHeinrich) Treffen des Netzwerks „Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“ (8. November 2018)

Das Netzwerk „Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“ hat sich am 8. November in der SRH Hochschule für Gesundheit zum 9. Mal getroffen. Thema war die „Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“. Obwohl sich die Fälle von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen auf hohem Niveau stabilisiert haben, sei die Situation alles andere als zugfriedenstellend ... weiterlesen
Während einer Besprechungspause zum 7. Treffen des Netzwerkes Gesunde Kommune entstand dieses Foto der Netzwerker. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Netzwerker kooperieren in Eigenregie weiter (8. November 2017)

Die Kooperationspartner des Netzwerkes „Gesunde Kommune“ wollen auch nach Ende der Förderung im Rahmen der Modellkommune ihre Zusammenarbeit fortsetzen.
Zukünftig werden die Netzwerktreffen ohne Unterstützung der Agethur, dafür in Eigenregie zusammenarbeiten und "wandern" - die einzelnen Partner laden in Ihre Räumlichkeiten ein. Sie möchten sich weiterhin fachlich austauschen und das Portal „Familienprofis“ zu einem intergenerativen Familienwegweiser ausbauen. Darüber hinaus werden sie gemeinsame Fachtage zu gesundheitsfördernden Themen organisieren. Dokumentation zum 7. Netzwerktreffen vom 8. November 2017


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 6. Treffen im KuK. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) „Gesund alt werden“ als Thema des Netzwerks „Gesunde Kommune“ zum 6. Treffen (11. Mai 2017)

Als „gelungenes“ Treffen bewertete Monika Jorzik den 11. Mai 2017 und das inzwischen 6. Treffen des von ihr initiierten Netzwerkes „Gesunde Kommune“. Rund 26 Teilnehmer erfuhren zunächst von fünf Netzwerkpartnern Aktuelles und lernten Kooperationsmöglichkeiten kennen. Anschließend vermittelten Carolin Voigt und Constanze Planert von der Agethur das PAULA- Anweisungsszenario ... weiterlesen...
Die Teilnehmer am Workshop "Bürgerbeteiligung" des Netzwerkes Gesunde Kommune Gera. (Stadt Gera/CHeinrich) Gesundheitsnetzwerker als Bürgerbeteiliger (25. November 2016)

Welche Methoden effizienter Bürgerbeteiligung gibt es? Wann eignet sich welche Methode am besten? Wie viel Aufwand verbindet sich mit welcher Methode ... diese und viele andere Fragen rund um das Thema Bürgerbeteiligung beschäftigte das Geraer Netzwerk Gesunde Kommune im November zum Workshop mit dem Nexus Institut. weiterlesen...

Katrin Berthold (von links), Carsten Dax und Monika Jorzik im Gespräch während des Treffens. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Quartiernahe Angebote und „Netzeffekt“ reifen im Geraer Gesundheitsnetzwerk (Okt. 2016)

Unter dem Dach des Fachdienstes Gesundheit der Stadt Gera und mit Unterstützung der Agethur, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V., arbeiten die rund 30 Gesundheitsnetzwerker ganz konkret an einem quartiernahen Angebot für Eltern, die ihre Kids „löwenstark“ machen wollen. Echte Unterstützung bietet dabei auch die Bürgerbeteiligung. Methoden dazu vermittelt bereits zum zweiten Mal ein Workshop zu „Ressourcenschonender Bürgerbeteiligung“. Unter anderem darum ging es beim 5. Netzwerktreffen am 26. Oktober 2016 ... weiterlesen...


WEITERE MELDUNGEN
Im KuK trafen sich die Netzwerker am 18. Mai 2016. ( SVG/Catrin Heinrich) Verbesserte Öffentlichkeitsarbeit als großes Thema des Mai-Treffens (Mai 2016)

Das jüngste Treffen des "Netzwerks Gesunde Kommune" beschäftigte sich mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit. Die Netzwerkpartner sind sich einig, dass es Nachholbedarf gibt, um den Geraern Gesundheitsangebote einfach zugänglich zu machen. Mehr dazu ... weiterlesen...

Die Netzwerker hier zusammen mit Monika Jorzik (l. vorn) beim jüngsten und dritten Netzwerktreffen im KuK-Konferenzraum. (Stadt Gera/C. Heinrich) App-Idee für Gesundheitsnetzwerk

Netzwerk „Gesunde Kommune“ tauschte sich beim dritten Treffen zu Fragen der Gesundheitsprävention in Gera aus

Das Netzwerk Gesunde Kommune in Gera bereicherten zum jüngsten Treffen Studenten der SRH Fachhochschule für Gesundheit. Sie stellten ihre Idee für eine App vor, über die gesundheitsfördernde Angebote der Netzwerkpartner bekannt gemacht werden könnten. Die Idee fand offene Ohren bei den über 20 Netzwerkern aus verschiedenen Einrichtungen, Unternehmen und Behörden. Sie alle arbeiten zusammen, um Leistungen verschiedener Anbieter sinnvoll an den Bedarf anzupassen und sich aufeinander abzustimmen. Über eine Plattform – eventuell nutzbar über eine App ...weiterlesen...
Die Teilnehmer des Netzwerktreffens diskutierten unter anderem, wie es noch besser gelingen kann, einen Gesamtüberblick über gesundheitsfördernde Leistungen zu erlangen und diesen der Bevölkerung kompakt zugänglich zu machen. (Stadtverwaltung/Catrin Heinrich) Mitglieder Netzwerk „Gesunde Kommune“ erarbeiten Übersicht zu Gesundheitsleistungen in Gera

Bis November 2015 sollen Angebote und Leistungen analysiert werden – Ab 2016 aktive Einbindung der Bürger in Projekt

Eine Übersicht der Gesundheitsleistungen in der Stadt Gera wird derzeit von den Mitgliedern im Netzwerk „Gesunde Kommune“ erarbeitet. Es gibt viele Angebote, aber wer eine Leistung sucht, findet diese nur mit viel Rechercheaufwand, so die Netzwerkmitglieder. Sie tauschten sich während ihres jüngsten Treffens erneut dazu aus, wie die Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention in Gera erfasst und dann als Kompaktübersicht transparent den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden können. Dabei sollen Doppelstrukturen erkannt und zukünftig verhindert sowie Lücken in den gesundheitsfördernden Aktivitäten geschlossen werden. Ziel ist es, Gera als „Gesunde Kommune“ weiterzuentwickeln. „Ab dem Jahr 2016 wollen wir Bürger aktiv einbinden. Jetzt haben wir eher eine Fachdiskussion unter Vertretern von Gesundheitsdienstleistern, Gesundheitswissenschaftlern, Initiativen, Krankenkassen, Sport, Bildung und Verwaltung. Wir können so die Meinungen und Bedürfnisse der Bürger besser erfahren und in unsere weitere Arbeit einbringen“, so Monika Jorzik, Fachdienstleiterin Gesundheit. Sie weiterlesen...


Ob Nordic Walking oder Spazierengehen oder was auch immer - Hauptsache Bewegung im Hofwiesenpark. ( Nordic Walking Gruppe Gera) Eine Stunde Bewegung im Hofwiesenpark am 12. März

Prävention - Gesund in jedem Alter

Unter dem Motto: „Prävention - Gesund in jedem Alter“ treffen sich am Donnerstag, 12. März, 15 Uhr, gesundheitsbewusste Bürgerinnen und Bürger in Gera vor dem Hofwiesenbad. Beteiligte am Netzwerk „Gesunde Kommune“ laden alle Interessierten zum Nordic Walking, zum Walken, Laufen oder Spazieren ein. Das Netzwerk initiierte der Fachdienst Gesundheit im Geraer Dezernat Soziales der Stadt. Mehr als 20 Gesundheits- und Präventionsgruppen vernetzten sich, um u.a. für Aktivitäten zur Gesundheitswoche ihre Kräfte zu bündeln und weiterlesen...


Sandra Schöneich (l.) und Agethur-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Hähnel zur Netzwerkgründung in der SRH-Fachhochschule. Gera gründet Netzwerk „Gesunde Kommune“

Thüringer Sozialministerin Heike Taubert übernimmt Schirmherrschaft

Gesundheit ist das A und O im Leben. Dafür kann jeder Einzelne etwas tun – aber auch die Stadtverwaltung Gera sieht sich in der Verantwortung. Der Fachdienst Gesundheit im Dezernat Soziales gründete heute in den Räumen der SRH-Fachhochschule (21. November) das „Netzwerk Gesunde Kommune“. Dieses soll Gesundheits-Dienstleister und Initiativen zusammenführen, deren Austausch untereinander verbessern, gemeinsame Ziele entwickeln und benachteiligte Bevölkerungsgruppen noch besser mit Informationen und Angeboten erreichen. weiterlesen...
TEILNEHMER ZUR NETZWERKGRÜNDUNG

Sandra Schöneich, Dezernentin Soziales der Stadtverwaltung Gera:
„Nicht Masse ist Klasse, auf die Qualität kommt es an", so Sandra Schöneich zur Eröffnung der Veranstaltung. Zusammen mit der Agethur und allen Partnern könne Gera noch besser an bestimmte Zielgruppen herankommen. Sie wünsche sich vor allem aktive Partner, die sich in die Arbeit intensiv einbringen. Zugleich freue sie sich über das große Interesse an der Auftaktveranstaltung und am Netzwerk. Sie begrüßte Mitglieder des Stadtrates, Vertreter der Gesundheitsbetriebe der Stadt, von Initiativen, Kassen und Verbänden. Sie würdigte die zahlreichen Träger in Gera von aktiver Gesundheitsförderung, darunter die über 300 Unternehmen der Gesundheitsbranche, die 94 Selbsthilfegruppen und die 111 Sportvereine mit fast 15.000 Mitgliedern.

Carolin Voigt, Projektleiterin Netzwerke Gesunde Kommune, Constanze Planert, Koordinatorin Kommunen Gesundheitsförderung und Dr. Eva-Maria Hähnel, Geschäftsführerin Agethur (v.l.):
Agethur arbeitet bereits mit Weimar, mit dem Wartburgkreis und dem Landkreis Altenburger Land zusammen. Diese Kommunen und Landkreise setzen wie jetzt auch Gera auf Effekte eines Netzwerkes für die gesunde Stadt. Agethur begleitet die Stadtverwaltung drei Jahre lang dabei nach dem Motto des Fotos: Besser, eine Stadt is(s)t gesund! Dabei ist gesunde Ernährung nur eines von vielen Themen, mit denen sich das Netzwerk beschäftigen wird.

Prof. Dr. Johannes Schaller, Präsident der SRH Fachhochschule für Gesundheit:
Die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera als staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte Fachhochschule bildet zur Zeit über 800 Studierende aus. Prof. Schaller begrüßte herzlich alle Teilnehmer der Netzwerk-Gründung in den Räumen der Geraer Hochschule. Neben Gera betreibe SRH weitere 7 Hochschulen. Standorte sind Berlin, Calw, Hamm, Heidelberg, Riedlingen und Asunción (Paraguay) mit mehr als 90 Studiengängen.

Netzwerkteilnehmer
Nach dem offiziellen Netzwerkstart am 20. November vertieften sich Netzwerkinteressierte in Werkstätten, die am 21. November in den Räumen der OTEGAU GmbH fortgesetzt wurden. Hier einige der Teilnehmer.
Referentin Dr. Enikö Bán, Leiterin und Amtsärztin Gesundheitsamt Weimar:
Dr. Bán stellte Ergebnisse deutscher und internationaler Studien sowie der Weimarer Gesundheitsberichterstattung vor. Hier einige Auszüge:

o In Weimar gibt es trotz gestiegener Ausgaben für gesundheitsfördernde Maßnahmen erhebliche Unterschiede in der Gesundheit der Bevölkerung. Beispielsweise fallen Kinder in bestimmten Wohngebieten durch deutlich mehr Sprachstörungen auf, in denen die Arbeitslosigkeit der Eltern, die Quaote der Alleinerziehenden und der Hartz-IV-Empfänger am höchsten ist. In disen Vierteln gehen deutlich weniger Kinder aufs Gymnasium als in anderen Stadtgebieten – „obwohl die Kinder nicht dümmer sind. Das hat andere Ursachen“, so Dr. Bán.
o Studien weisen die Gesundheitsbelastung durch psychosozialen Stress nach. Dieser entsteht beispielsweise durch Langzeitarbeitslosigkeit. Je länger Menschen arbeitslos sind, desto kranker werden sie. Wenn Eltern psychosozialen Stress erleben, übertragen sie ihn auf Kinder, die davon belastet werden – und teilweise multiple Belastungen erleben. Hinzu kommen häufig Schulstress, Schlafmangel.
o Der Bildungsstand wirkt sich auf die Lebenserwartung aus. Internationale Studien belegen, dass Männer mit Abitur oder Fachbitur eine um 5,3 Jahre höhere Lebenserwartung haben als Männer mit Realschulabschluss.
o Studien belegen, dass Obst und Gemüse nachweislich nicht gegen Krebs schützen.
Dr. Bán sieht für die Gesundheitsförderung in Weimar eine wesentliche Aufgabe: „Wir sind zu oft unterwegs, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.“ Die Amtsärztin möchte mit einer „integrierten kommunalen Gesamtstrategie“ alle Gruppen der Gesellschaft zum richtigen Zeitpunkt besser erreichen.

Referentin und Verantwortliche für die künftige Netzwerkarbeit der Stadt Gera, Monika Jorzik, Leiterin Fachdienst Gesundheit der Stadt Gera:
„Sind unsere Prioritäten die richtigen?“. Dies sei eine zentrale Frage für die Arbeit im Netzwerk, so die Fachdienstleiterin. Sie gab Einblicke in aktuelle Statistiken der Stadt Gera, die Handlungsbedarf zeigen:
- Einschulungsuntersuchungen 2011/2011 zeigen: Knapp 20 Prozent der Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten, rund 15 Prozent Motorik-Auffälligkeiten, rund 30 Prozent Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen, rund 7 Prozent der Kinder sind übergewichtig.
- 1.200 Personen im Alter von 21 bis 50 Jahren suchen pro Jahr Hilfe in der Suchtberatungsstelle. In Gera leben 150 Kinder mit einer Behinderung. Insgesamt leben in Gera über 17.000 Menschen mit einer Behinderung, davon sind mehr als die Hälfte älter als 60 Jahre.
Es gebe zahlreichen Angebote in Gera ähnlich eines großen Blumenstraußes. „Es muss ein Blumenstrauß bleiben – aber mit stets an Entwicklungen angepassten Prioritäten.“
Nach Abschluss der Werkstatt-Gespräche am zweiten Veranstaltungstag schätzte sie ein: „Ich bin sehr optimistisch für unsere Zusammenarbeit. Alle Gespräche zeigten mir ein echtes Interesse der Teilnehmer, wirklich zusammenarbeiten zu wollen. Wir arbeiten jetzt Schritt für Schritt weiter und ich freue mich auf diese Zusammenarbeit.“

Referent Manfred Kaniß, Fachgebietsleiter Statistik und GIS der Stadtverwaltung Gera:
Sein Vortrag stand unter der Überschrift „Der Mensch ist die Herausforderung – Geras Stadtbild und Demografie im Strukturwandel“. Er stellte aktuelle Statistiken und Prognosen zur Geraer Bevölkerungsentwicklung vor.
- In Gera leben aktuell rund 95.000 Einwohner, davon 60.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren.
- Die 51.000 Haushalte werden dominiert von 1-Personen-Haushalten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 1,9 Personen.
- Die Lebenserwartung der Männer liegt im Durchschnitt bei 78 Jahren, der Frauen bei 83 Jahren.
- Im Jahr 2013 gab es in Gera 752 Geburten.
- Mehr Statistisches unter weiterlesen...
Dominique Jahn, Leiterin des Pflegezentrums am Hofwiesenpark der Geraer Heimbetriebsgesellschaft GmbH, Teilnehmerin zur Auftaktveranstaltung:
„Uns interessiert im Netzwerk auch die Kooperation von Arbeitgebern zum Thema Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter. Für uns in der Pflege spielt die Fürsorge der Arbeitgeber für die Gesundheit der Beschäftigten eine wichtige Rolle. Wir möchten, dass Angebote noch besser bei den Mitarbeitern ankommen. Nehmen die Kolleginnen und Kollegen wirklich am rückengerechten Sport teil oder müssen wir die Arbeitszeiten optimieren, damit dies besser möglich ist?“

Beate Böhm (r.), Sucht- und Psychiatriebeauftragte der Stadt Gera; Lucie Bruckner, Studierende Pflegemanagement:
Beate Böhm: „Wir bauen jetzt eine Art Dach für die vielen Angebote, die es in Gera schon gibt. Damit können wir einen Treffpunkt schaffen und vielleicht auch Strukturen optimieren. Ich verspreche mir davon Effekte für die Gesundheit in der Stadt.“
Lucie Bruckner: „Ich kann hier Theorie mit Praxis verbinden. Die gewünschten Effekte des Netzwerkes klingen sehr logisch – ich bringe mich gern weiter mit ein.“

Hannelore Hauschild (r.) und Sibylle Menz, beide Vertreterinnen des Geraer Seniorenbeirats, Vertreter von Seniorpartner in School und engagiert im Handicap-Stammtisch:
Hannelore Hauschild: „Uns interessieren besonders die Bedingungen für ältere Mitbürger in der Stadt. Es gibt viele gute Angebote zur Gesundheitsfürsorge, aber die Vernetzung fehlt. ‚Gesundes Arbeitsklima‘ ist uns ein weiteres wichtiges Anliegen. Unsere Gesellschaft ist so weit entwickelt, dass wir uns vielen Stress einfach nicht machen müssten. Ein vernünftiges Maß ist angebracht, das die Menschen nicht krank macht.“
Sibylle Menz: „Die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Familie und auf Arbeit spielen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Erwachsene sollten ein gutes Vorbild für die Kinder sein, damit sie gut aufwachsen. Wir alle können dazu beitragen und positive Entwicklungen beeinflussen.“

Matthias Rückert, Reha-Zentrum Stadtroda, Tagesstätte für psychisch Kranke Gera:
„Psychisch Kranke suchen oft sehr lange nach der richtigen Hilfe. Mit diesem Netzwerk und vor allem mit einer zentralen Anlaufstelle könnten wir diese Zeit erheblich verkürzen, weil es Informationen zu den vielfältigsten Themen aus einer Hand geben könnte.“

Regina Klefler, Leiterin mehrerer Geraer Selbsthilfegruppen Herzerkrankung und Initiatorin mehrerer Nordic-Walking-Gruppen:
„Mit dem Netzwerk könnten wir noch mehr Menschen animieren, selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun. Wir können in der Breite noch mehr tun und die Gesunderhaltung fördern – indem jeder für sich selbst und seine Gesundheit Verantwortung übernimmt.“

Anja Pilz, Verantwortlich für die Arbeit mit Kommunen, Fachbereich Gesundheitsförderung der AOK Plus:
„Die Menschen dort abholen, wo sie stehen – darauf legen wir großen Wert bei Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Im Netzwerk könnten wir einen besseren Überblick gewinnen, an welchen Stellen es Nachholbedarf gibt und wie Angebote angepasst werden müssten.“

Kathrin Engel, Interventionsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt:
Das Thema häusliche Gewalt werde zu wenig in der Gesellschaft wahrgenommen. Daran könne das Netzwerk etwas ändern, so Kathrin Engel. Sie möchte im Netzwerk mitarbeiten, weil die Beteiligten mit hohen Ansprüchen an die Arbeit gehen und an Ergebnissen interessiert sind. Und dies im Miteinander von Verwaltung und Vereinen und Organisationen. „Natürlich werden nicht gleich alle Träume wahr. Wir müssen auch realistisch bleiben. Aber dieses offene und vorantreibende Klima hat mir sehr gut gefallen“, sagt sie weiter, die sich auch als Geraerin für ihre gesunde Stadt engagieren möchte.

Andrea Eisenschmidt vertrat die Volkshochschule Gera.
Zahlreiches Informationsmaterial legte die Agethur aus.
Arbeit in den Gruppen der Werkstatt.
Arbeit in Gruppen während der Werkstatt zum Netzwerk Gesunde Kommune.
Arbeit in den Gruppen während der Werkstatt.
Jan Janovic und Cornelia Krauße, Suchtberatung in der DO Diakonie Ostthüringen gGmbH:
Jan Janovic: Wir arbeiten bereits in mehreren kleineren Netzwerken zum Thema Sucht zusammen. Dieses größer angelegte Netzwerk bietet die Chance, uns vor allem themenübergreifend besser auszutauschen.
Cornelia Krauße: Der Start ins Netzwerk schließt sehr konkret mit ersten Ergebnissen zu weiteren Arbeitsschritten. Ich werde gern weiter mitarbeiten.