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Woche der seelischen Gesundheit 2016

Vom 12. bis 23. September zum Thema "Kunst und Inklusion"

Am 12. September 2016, 14 Uhr eröffnet Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn die Wochen der seelischen Gesundheit zum Thema „Kunst und Inklusion“ in Gera. Die Veranstaltungen bieten ein breites Spektrum zur Annäherung und Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und generell der seelischen Gesundheit.

Der Start der Aktionswochen vom 12. bis 23. September ist verbunden mit der Ausstellungseröffnung „WesensArt“ im künftigen Kulturzentrum KiM der Kultur in Mitteldeutschland gGmbH, der ehemaligen Mädchenschule aus dem 19. Jahrhundert in der Burgstraße 8. Die Laudatio hält Dr. Claudia Tittel, Kunsthistorikerin und Geschäftsführerin der Kultur in Mitteldeutschland gGmbH. Mit der Frage „Was hat Kunst mit Inklusion zu tun?“ beschäftigen sich am Eröffnungstag zwei Vorträge.

Der Ausstellung „WesensArt“ ist ein Kunstwettbewerb voraus gegangen. Die Arbeiten der Teilnehmer/innen zeigen deren ganz persönliche Sicht auf Kunst und Psyche. Während der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort, entstand der Kontakt zur KIM und damit die Idee, die Ergebnisse im künftigen Kulturzentrum auszustellen. Der dort geplante Raum für eine Ideenwerkstatt für Geraer BürgerInnen erwies sich in der Vorbereitung als gelungene Plattform für die geplante Ausstellung. „WesensART“ ist ab dem 12. September täglich von 14 bis 17 Uhr kostenfrei zu besichtigen. Die Finissage zur Ausstellung mit Ehrung der besten Arbeiten findet am Freitag, dem 23. September 2016 um 14 Uhr statt.
In den zwei Aktionswochen werden eine Vielzahl von Vorträgen, Filmen, Lesungen und Tage der offenen Türen mit Blick auf die Frage „Was ist Inklusion?“ angeboten. In der UN-Behindertenrechtskonvention geht es darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten möglich zu machen. Ein gemeinsames Leben aller Menschen mit und ohne Behinderungen soll Normalität sein. Folglich hat sich nicht der nur Mensch mit Behinderung zur Wahrung seiner Rechte anzupassen, sondern auch das gesellschaftliche Leben mit seinen Akteuren.

Am Dienstag, dem 13. September 2016, stehen Themen der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Ab 10 Uhr wird der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Asklepios Fachklinikums Stadtroda, Dr. Michael Kroll, über die Frage „Was braucht ein Kind?“ referieren. Anschließend findet in Kooperation der SRH Hochschule für Gesundheit Gera, der Suchtberatungsstelle Gera, der AGETHUR Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen, des Schulamtes Ostthüringen und des Fachdienstes Gesundheit ein Workshop zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen statt. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist ebenfalls kostenfrei, Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen erwünscht.
„Im Gleichklang zum Glück“ heißt ein Theaterprojekt der Bewohnerinnen der sozialtherapeutischen Einrichtung Unisono UG. Diese wird am Mittwoch, dem 14. September, um 10:30 Uhr in der Burgstraße 8 zu sehen sein. An diesem Tag öffnen die Arbeiterwohlfahrt/AJS Thüringen, Am Ziegelberg 1, und das „Franz Lenzer Heim“, Bruno Brause Straße 6, der Heimbetriebsgesellschaft für Besucher ihre Türen und stellen die Einrichtungen vor.

Im „Cafè Krümel“ des SOS-Kinderdorfes Gera am Kornmarkt 8 wird am Donnerstag, 14 Uhr Christine Theml aus Gedichtbänden des Hanauer Lyrikers Niels Schmitt lesen, der in jungen Jahren an Schizophrenie erkrankte. Anschließend besteht die Möglichkeit mit ihr, der Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SPDI), Dipl. med. Doris Rothe und Beate Böhm, Sucht- und Psychiatriekoordinatorin der Stadt Gera über psychische Erkrankungen und Hilfen ins Gespräch zu kommen.

Am Freitag, dem 16. September empfängt das sozialtherapeutische Zentrum für Abhängigkeitserkrankte der Neustart gGmbH in der Aalichtstraße 4b ab 10 Uhr Besucher und Interessierte zu ihrem Herbstfest.

Am Samstag, dem 17. September und am 20. September, jeweils 18:30 Uhr zeigt das Kino „Metropol“ den Film „Hallo, I am David – Eine Reise mit David Helfgott gezeigt. (kostenpflichtig)

„In Wirklichkeit ist die Wirklichkeit ganz anders“ heißt die Veranstaltung des Trialoges (Psychoseseminar) Gera am Dienstag, 20. September um 18 Uhr, in der Burgstraße 8. Ilse Eichenbrenner liest aus ihrem Roman „Der Praktikant, die Wölfin und das Amt“ mit anschließender Diskussion zum Thema Anspruch und Wirklichkeit psychosozialer Hilfen.

Am Weltalzheimertag, dem 21. September, trifft sich 10 Uhr das Bündnis „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“ im Kultur- und Kongresszentrum.
Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung stehen am 22. September ab 9:30 Uhr mit Vorträgen zum „Bundesteilhabegesetz“ und „Pflegestärkungsgesetz II“ sowie der Vorstellung des Betreuten Wohnens in Familien (Aktion Wandlungswelten Jena e.V.) im Mittelpunkt des Thementages. Der Tag endet 20:15 Uhr mit dem Film „24 Wochen“ im „Metropol“. (kostenpflichtig).

Die Veranstaltungen und Vorträge sind kostenfrei, außer den Filmvorführungen im Metropol Kino. Jeder ist herzlich willkommen!

Anmeldungen, vor allem für die Teilnahme am 13.09.2016 (Vortrag und Workshop) und für den Thementag am 22.09.2016, bitte unter böhm.beate@gera.de.

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