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Sternchen- und Rundwegwandern am Feiertag in den Stadtwald (17. Oktober 2016)

Eröffnung neuer „Luther-Rundwanderweg“ mit Ökumenischer Andacht im Stadtwald am 31. Oktober – Namensvorschläge gesucht


Karte: Geras „Lutherrundwanderweg“ macht den Lutherweg zu einer runden Sache und ermöglicht 20 km lange Rundtouren durch Geras Stadt und Natur. Die gestrichelte Linie zeigt den neuen Verbindungsweg, für den Geraer um Namensvorschläge gebeten werden. (Karte: Stadtverwaltung Gera/Sven Gruner) Gera bekommt einen „Luther-Rundwanderweg“. Dafür wurde an den voriges Jahr eröffneten Lutherweg-Abschnitt ein Verbindungsweg angeschlossen. Die 20 km lange „Runde“ lässt Wanderer und Pilger die städtischen wie natürlichen Schönheiten und Facetten Geras hautnah kennenlernen.

Zur Wegefreigabe am 31. Oktober, dem Reformations-Feiertag, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Sie können um 9.30 Uhr ab Treff 1 in Collis am Dorfplatz/Bushaltestelle zur offiziellen Wegefreigabe dabei sein. Anschließend wandern Geras Fachdienstleiter Umwelt, Konrad Nickschick, und OTEGAU-Projektleiter, Sascha Neudert, mit allen Gästen über den neu angelegten Verbindungsweg bis in den Stadtwald zur Waldhausbrücke und zum Reformationskreuz. Die rund 9 km lange Tour führt über die Lasur nach Zwötzen, steigt hier in den Lutherweg ein, der nach Debschwitz und zum Fuchsturm bis in den Stadtwald führt. Wer nur 6 km wandern möchte, kommt zum Treff 2 in Zwötzen ab Zwötzener Kirche um 11 Uhr. Hier nimmt die Gruppe aus Collis alle „Zwötzener“ mit – zu denen auch Pfarrer Roland Geipel gehören wird. Und wer eine nur 3 km lange Tour laufen möchte, kommt um 11:30 Uhr zum Treff 3, Salvatorkirche. Die „Sternchenwanderung“ mit Vertretern der Geraer Kirchen und der Stadtverwaltung führt auf dem Lutherweg durch die Stadt, nach Untermhaus bis Schloss Osterstein in den Stadtwald zu Waldhausbrücke und Reformationskreuz.

Alle Wandergäste – auch alle Individual¬wande¬rer - erwarten ab 12 Uhr an der Waldhausbrücke mehrere Vereine mit Speis, Trank und Basteltisch für Kinder. Um 13 Uhr beginnt am Reformations¬kreuz die Ökumenische Andacht, initiiert vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen und umrahmt vom Posaunenchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gera.
An der Salvatorkirche laden herzlich ein: Heinrich-Dieter Hischer (von links), Roland Geipel, Roswitha Schmeller, Matthias Hock und Konrad Nickschick. (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Die Wanderungen mit Andacht veranstalten wie im vorigen Jahr zur Freigabe des Lutherweges der Förderverein Geraer Stadtwaldbrücken, der Ökumenische Kirchbauverein, die OTEGAU, Privatpersonen und die Stadt Gera. Sie arbeiten gemeinsam in der „Grünwerkstatt Stadtwald erleben“ an der Verschönerung des Stadtwaldes. Mit dem Rundweg möchten sie die Attraktivität Geras und des Stadtwaldes erhöhen. Um dafür unnötige Eingriffe in die Natur zu vermeiden, nutzen sie für den Lutherweg weitgehend vorhandene Wege, setzen sie instand und markieren sie. Der neue Verbindungsweg für den Rundweg orientiert sich auch am bisherigen Naturlehrpfad Süd. Da dieser sich teilweise in künftigem Naturschutzgebiet befindet, wurden andere vorhandene Wege genutzt.

Für den neuen Verbindungsweg (in der Karte gestrichelt) sucht die „Grünwerkstatt“ einen Namen. Erste Ideen lauten „Junker-Jörg-Weg“, angelehnt an Luthers „Exilnamen“ während der Zeit auf der Wartburg, oder „Luther-Spange“, „Luther-Querung“ - angelehnt an die verbindende Funktion des Weges. Der Name „Lasur-Weg“ oder „Lasur-Spange“ würde die Landschaft der Lasur betonen. Und eine weitere Idee greift die Frau an Luthers Seite als Namensgeberin auf – Katharina von Bora, mit Namenvorschlägen wie „Katharinas Spange“ oder „Katharinas Weg“. Bis 20. Oktober bündelt Konrad Nickschick Ideen und Meinungen zum Namen, die bei ihm ankommen unter der E-Mail umwelt@gera.de, Telefon 0365/838-4200, Fax: 0365/838-4205. Die vorgeschlagenen Namen wertet die Grünwerkstatt aus und bittet in Collis die Teilnehmer der Namensgebung mit um Entscheidung.

Der Geraer Lutherweg-Abschnitt gehört zum ganz Mitteldeutschland durchziehenden Lutherweg. Nächstes Jahr zum 500-jährigen Reformationsjubiläum soll der Weg viele Gäste an die Stätten der Reformation führen.

Weitere Infos auf dieser Seite:
Wegeeröffnung mit Busshuttle nach Collis - Eröffnung mit Minister Tiefensee - Kutschfahrten können gebucht werden

Veröffentlichung: 17.10.2016