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Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 9. November

Mit einer Gedenkveranstaltung erinnert die Stadt Gera am Mittwoch, 9. November, 16.30 Uhr, an der ehemaligen Synagoge in der Schülerstraße an die Reichspogromnacht vor 78 Jahren. In der Nacht auf den 10. November 1938 wurden von den Nationalsozialisten überall in Deutschland jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert und Synagogen in Brand gesteckt. Tausende von Juden wurden verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und später ermordet. Der verbrecherische Terror der nationalsozialistischen Diktatur bereitete dem jüdischen Leben in Deutschland für viele Jahre ein grausames Ende.

Zur Erinnerung und zum Gedenken an die Opfer des Naziterrors findet die Veranstaltung am kommenden Mittwoch statt. Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich wird an der ehemaligen Synagoge ein Gebinde niederlegen und Worte des Gedenkens sprechen. Ihr schließt sich Dekan Klaus Schreiter als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen an. Schüler der Musikschule „Heinrich Schütz übernehmen die musikalische Umrahmung. Anlässlich des Gedenkens lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Gera im Anschluss zu einem Ökumenischen Erinnerungsgottesdienst in die Trinitatiskirche ein.


Veröffentlichung: 03.11.2016