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Führung durch „Comic in der DDR“ am 19. Februar - Verlängerung bis 19. März

Die nächste Führung durch die Ausstellung „Comic in der DDR“ findet am Sonntag, 19. Februar, 14 Uhr, im Stadtmuseum statt. Wie bereits angekündigt, wird die Schau aufgrund des regen Zuspruchs um einen Monat, bis 19. März, verlängert. Mit dem ersten deutschsprachigen Micky-Maus-Heft begann 1951, zunächst in Westdeutschland, der Siegeszug der Comic-Literatur. Westliche Comics galten in der DDR als jugendgefährdend, ihre Verbreitung war deshalb von staatlicher Seite unerwünscht. Gelesen wurden sie trotzdem hierzulande – die innerdeutsche Grenze war ja noch offen. Um ihren Einfluss zurückzudrängen, entstand im Osten Deutschlands mit dem Erscheinen von „Atze“ und „Mosaik“ im Jahr 1955 eine ganz eigene Comic-Kultur. Welchen Weg die „Bildgeschichten“ unter sozialistischen Bedingungen nahmen, zeigt spannend und unterhaltsam die Sonderausstellung im Stadtmuseum.


Veröffentlichung: 10.02.2017