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Winterferien wurden intensiv für Reparaturarbeiten in den Schulen genutzt

Ostschule erhält Lernraum für Sprachförderung mit einer interaktiven Tafel

Während die Geraer Schülerinnen und Schüler in den Winterferien die Ruhepause genossen haben, wurde in den Schulen die Zeit noch intensiver genutzt, um Reparaturarbeiten durchzuführen oder die Lehr- und Lernbedingungen für die Schüler zu verbessern. So wird derzeit in der Ostschule ein Lernraum für Sprachförderung im Rahmen der Richtlinie zur intensiven Förderung von Vorhaben zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtskultur an den Thüringer Schulen geschaffen. Dafür stehen Fördermittel des Landes in Höhe von 23.750 Euro zur Verfügung. Den Eigenmittelanteil von 1.250 Euro trägt die Stadt Gera. So wurde zur Verbesserung der Akustik eine abgehängte Unterdecke eingebaut, kam neuer Fußboden in den Raum, wurden die inneren Fenster gestrichen, erhielt das Zimmer ein neues Waschbecken und es erfolgten Elektroarbeiten. Nagelneues Mobiliar wird noch aufgestellt. Dazu gehören u.a. Tische, Stühle, Schränke, Regale. Vor der Sonne schützen neu angeschaffte Lamellen. Ebenfalls eine Erstausstattung von Anschauungsmaterial, wie ein Globus, Lernuhren, eine Weltkarte, eine Puppenstube und ein Kaufmannsladen, gehören dazu. Als Highlight wurde eine interaktive Lerntafel installiert, WLAN ist eingerichtet und Computer wurden gekauft. Kosten 4.160 Euro. Bald stehen auch zwei Laptops zur Verfügung. Wenn die Lehrer nach den Winterferien für die Handhabung der Lerntafel geschult worden sind, werden die Schüler und Lehrer davon Besitz ergreifen. Auch zirka 60 Flüchtlingskinder lernen derzeit in der Ostschule und können so die deutsche Sprache intensiver erlernen.


Beim Einbau der interaktiven Tafel im neuen Lernraum für Sprachförderung durch die Firma Wald GmbH aus Erfurt greifen Monteur Christian Rüdiger (rechts) und Heiko Enkardt (links) gemeinsam mit der Projektleiterin Kathrin Pfeifer, Fachdienst Hochbau der Stadt, und Silvio Goller, Fachgebiet Information und Kommunikation, tüchtig zu. (SV/Walther ) In der Grundschule 14 am Bieblacher Hang wurden die Brandschutzarbeiten für den baulichen Brandschutz fortgeführt, die im September 2016 begonnen haben. Es werden u.a. Brandschutztüren zur Herstellung der Fluchtwege eingebaut, die Sicherheitsbeleuchtung und die Fluchtwegsbeschilderung installiert sowie die Hausalarmanlage erneuert. Auch ein Notstromaggregat steht künftig zur Verfügung. Im gesamten Schulgebäude wird die Elektroanlage erneuert. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt im Keller und Erdgeschoss sollen bis April abgeschlossen werden. Über eine Millionen Euro Kosten sind für die Brandschutzarbeiten im Haushalt der Stadt vorgesehen. Im nächsten Jahr geht es mit der energetischen Sanierung weiter, bei der u.a. Dach, Fenster und Fassade komplett saniert werden. Dafür haben die Planungen schon begonnen.

Im Zabelgymnasium in der Kurt-Keicher-Straße 12 laufen derzeit Restarbeiten im Rahmen der Brandschutzmaßnahmen. Dort sind u.a. Maler am Wirken. Im Frühjahr gehen die Arbeiten zur letzten Brandschutzmaßnahme in der Turnhalle weiter. Für Arbeiten am Dach des Anbaus der Turnhalle erfolgen demnächst die Ausschreibungen. Auch in der Grundschule 9 der Zwötzener Schule in der Fritz-Reuter-Straße 7 ist nach dem Abschluss notwendiger Abbrucharbeiten im Wand- und Sockelbereich die Trocknung im Kellergeschoss im Gange. Ein Großteil der Wände, u.a. im Fachunterrichtsraum Werken, sind derzeit trocken. Dort müssen aber weiterhin Kontrollmessungen erfolgen. In den Sommerferien sind weitere Arbeiten geplant. Im Internat für Auszubildende der Stadt Gera in der Maler-Fischer-Straße 2 wurde im Erdgeschoss der Flur gemalert.





Veröffentlichung: 10.02.2017