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Neue Stützmauer Salzstraße entsteht ab März

Arbeiten zur Beseitigung der Hochwasser-Schäden liegen im Plan – Mehr als 1,9 Millionen Euro als 100-prozentige Förderung von Bund und Land

Die Arbeiten an der Stützmauer der Weißen Elster in der Salzstraße zwischen Eisenbahnviadukt und Friedensbrücke verlaufen planmäßig. „Wenn das Wetter und der Pegel des Flusses es zulassen, werden wir ab März das Fundament für die neue Stützwand herstellen“, heißt es aus dem Fachdienst Tiefbau der Stadtverwaltung Gera, der das Projekt betreut. Seit November vergangenen Jahres war die alte Mauer aus Naturstein abgerissen worden. Sie war während des Hochwassers 2013 beschädigt und die Fugen ausgespült worden.

Das Ergebnis der Baugrunderkundung machte weiterhin deutlich: Die Hinterfüllung der Stützmauer enthält einen hohen Anteil Lehm, der durch das Hochwasser so aufgeweicht war, dass die Standsicherheit der Stützmauer nicht mehr gewährleistet war. Das bedeutete Abriss der Alten und Bau einer neuen Stützmauer.
Um das zu realisieren, musste die Salzstraße zwischen Viadukt und Brücke zurückgebaut und damit auch Verkehr und Versorgungsleitungen verlegt werden. Außerdem wurde im Flussbett der Weißen Elster eine Baustraße angelegt. Nach dem Abbruch der alten Mauer stellten die Experten dann erfreulicherweise fest, dass der Felsverlauf günstiger ist, als nach den punktuellen Aufschlüssen des Baugrundgutachtens angenommen werden musste. Somit kann jetzt die gesamte Mauer auf diesem gegründet werden und die im nördlichen Abschnitt geplante Gründung auf Verpresspfählen kann entfallen. Die Vorbereitungen dafür sollen noch im Februar beginnen. Die neu errichtete Mauer wird dann mit Filtermaterial hinterfüllt und verdichtet. Bis Ende Oktober soll der Bau abgeschlossen sowie Straße und Nebenanlagen wiederhergestellt sein. Das Hochwasser-Projekt Stützmauer Salzstraße hat ein Volumen von über 1,9 Millionen Euro. Es wird zu 100 Prozent aus dem Aufbauhilfeprogramm zur Beseitigung der Schäden infolge des Hochwassers vom 18. Mai bis zum 4. Juli 2013 in Thüringen finanziert.


Veröffentlichung: 13.02.2017