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Vernetzt und vertieft für Aktionen in „Geras Neue Mitte“ (5. April 2017)

Zum Vernetzungstreffen vertieften sich im Geraer Baudezernat die Teilnehmer zu sehr konkreten Vorhaben wie zum Lesegarten. Noch bis zum 18. April bittet Kurator Schreiner (r.) alle Interessierten, sich bei ihm zu melden. Er vernetzt und unterstützt spannende, hilfreiche Aktionen. (Stadt Gera/CH) Wer etwas tun möchte: bitte melden bis 18. April

Wer macht in Geras Neuer Mitte was bis wann und was wird noch benötigt? Diese Frage stand am Mittwoch (5.4.) im Raum zum „Vernetzungstreffen“ für Geras Neue Mitte. Gestellt hatten die Frage Marcus Max Schreiner, der Kurator für neue zeitweilige Aktionen in Geras Neuer Mitte, und Ulla Schauber als Moderatorin. Sie wollten ermitteln, wozu wer wirklich bereit ist und an welchen Stellen sich mehrere Bereitschaften zu einem Gemeinschaftswerk formen lassen könnten.

Interessenten an der Mitte möchten unter anderem einen mobilen Eisstand aufbauen, einen Lesegarten um die Platane vor der Bibliothek anlegen, handwerklich helfen, Geld- und Sachspenden für neue Bänke und Bäume leisten, öffentliche Sportkurse anbieten, mit Know-how und Netzwerken einzelne Vorhaben unterstützen. Die Stadtverwaltung möchte einen Blühstreifen entlang der Breitscheidstraße säen und die Blumenkübel als IBA-Botschafter nutzen. Die Kübel sollen die Wünsche der Geraer aus dem Entwicklungsrahmen in die Zukunft tragen und Themen wie „Grün“, „Flanieren“, „außergewöhnliche Architektur“ symbolisieren.

Auch Max Schreiner selbst schwebt einiges vor. Er möchte auf der Fläche neue Sitzgelegenheiten schaffen, auf außergewöhnliche Weise für einige Tage dort wohnen und noch mehr Menschen für Experimente und Vorhaben in Geras Neuer Mitte begeistern. Bis 18. April läuft der Aufruf: „Komm in Geras Neue Mitte“. Bis dahin bittet Schreiner um formlose Information zu beabsichtigten Initiativen und Hilfe aller Art an: info@geras-neue-mitte.de oder 0176 57798729. Interessierte geben bitte ihren Vor- und Nachnamen sowie eine Telefonnummer an und eine Kurzbeschreibung der Aktivität und des gewünschten Zeitraumes. Die „vereinten Aktionen“ sollen experimentieren können und frischen Wind durch die Mitte wehen. Dieser wiederum soll langfristige Engagements und Investitionsinteressen aktivieren.

Der Auftakt für zeitweilige Aktionen findet am 13. Mai zum Tag der Städtebauförderung statt. Im Herbst werten die Stadt Gera und „Ja – für Gera“ e.V. mit den Beteiligten sowie dem Planungsbüro yellow z und der IBA Thüringen aus, welche Aktionen wiederholt oder planerisch verfestigt werden können.

Für die langfristige Entwicklung der Fläche begann jetzt auch die Arbeit am Rahmenplan „plus“. Dessen Vorentwurf soll vom 22. Mai bis 22. Juni 2017 öffentlich vorgestellt werden. Das „plus“ steht für intensive Bürgerbeteiligung. Die Geraerinnen und Geraer werden um ihre Meinung gebeten. Diese Meinungen fließen in die weiteren Planungen ein. Mehr Infos zu Geras Neuer Mitte und zum Aufruf des Kurators: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte/.


Zum Vernetzungstreffen im Baudezernat in der Amthorstraße stellte Marcus Max Schreiner (2. v. r.) seinen Plan für die Aktivierung und Vernetzung vor, anschließend planten mehrere Gruppen die konkrete Umsetzung einzelner Vorhaben.
Ulla Schauber von den StadtStrategen Weimar moderierte das Treffen.
Die Vorhaben für Geras Neue Mitte kamen auf den Tisch und auf die Gebietskarte.
Marcus Max Schreiner im Gespräch mit Ulla Schauber und dem Geraer Designer Stephan Bohn (Mitte).
OTZ-Redakteurin Christine Schimmel im Gespräch mit den Teilnehmern Valentin Kirchner und Martin Greipel.
Ulla Schauber hier mit Innenarchitektin Kathrin Meisel.
Vom Lesegarten bis zu Sportangeboten auf der Fläche reichen die Vorhaben, die auf der Gebietskarte schon mal symbolisch einen Platz einnahmen.
Als Bürgerwunsch spielte auch die Neuauflage des Restaurant-Cafés "Rendevouz" eine Rolle. Immer wieder kommt der Wunsch zur Sprache, das auch "Zitronenpresse" genannte Gastroobjekt wieder in der Neuen Mitte aufleben zu lassen.
Weitere Vorhaben wurden diskutiert und einige davon sind in Arbeit - wie der Blühstreifen, der entlang der Breitscheidstraße entstehen soll.

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