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2,34 Millionen Euro in Sporthalle Gera-Tinz investiert

Die Sporthalle Gera-Tinz wurde am 6. Juli 2017 nach umfassender Sanierung und Modernisierung


Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Markus Morbach, Präsident des Stadtsportbundes, freuen sich mit Sportlerinnen und Sportlern des RSC Gera über die sanierte und modernisierte Sporthalle Tinz. (Foto: Stadtverwaltung Gera/Karin Schmidt) wieder für den Schul- und Vereinssport übergeben. Sie war als Ersatzmaßnahme für das vom Hochwasser schwer beschädigte Sportzentrum Vollersdorfer Straße ertüchtigt worden. Nachdem feststand, dass das im Stadtteil Heinrichsgrün gelegene Sportzentrum nicht wieder aufgebaut werden kann – es befindet sich in einem Erdfallgebiet – waren die bereitstehenden Mittel u.a. für die Sporthalle Tinz zur Verfügung gestellt worden.

Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn dankte vor allem dem Geraer Vereinssport, der nach dem Hochwasser 2013 enger zusammengerückt war und den Übungs- und Wettkampfbetrieb absicherte. „Ich danke allen Geraer Sportlerinnen und Sportlern, dem Stadtsportbund, den ehrenamtlichen Vereinsvorständen, Übungsleitern, den Sponsoren und Förderern, dass sie alle gut zusammengehalten haben. Es ist ein Marathon gewesen, den wir beim Wiederaufbau der Sportstätten zu absolvieren hatten. Aber wir sind auf der Zielgeraden und der heutige Tag markiert einen wichtigen Etappenerfolg. So bitter das Hochwasser und seine Folgen zunächst auch war, für den Geraer Sport bedeutete es letztendlich ein Konjunkturprogramm“, verwies die Oberbürgermeisterin auf die Maßnahmen wie zur Ertüchtigung der Sporthalle Tinz, die zu 100 Prozent gefördert wurden und demzufolge kein städtisches Geld erforderten. Die Sporthalle wurde nach dem aktuellen Stand der Technik ausgestattet, ist barrierefrei und es wurde auf Energieeffizienz geachtet. Stadtsportbund-Präsident Markus Morbach nannte die Halle „eine Visitenkarte für den Sport und für die Stadt Gera“. Torsten Scholz, Präsident des Rollsportclub Gera e.V., dankte für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Gera.

Genutzt wird die vor 45 Jahren errichtete Sporthalle Tinz als eine der beiden großen Geraer Schulsporthallen von der Staatlichen Berufsbildenden Schule Technik sowie vom Rollsportclub Gera e.V., vom Integra Gera e.V. und vom Modellflug Gera e.V. Hauptnutzer ist der RSC Gera mit seinen 119 Mitgliedern, die national und international aktiv sind. Die Rollhockey-Damen spielen in der 1. Bundesliga, die Herren in der 2. Bundesliga. Mit Torhüterin Clara Sommermeyer sowie den Feldspielerinnen Anna Behrendt und Jessica Sudin gehören in ihren Altersklassen drei junge Frauen der Deutschen Rollhockey-Nationalmannschaft an. Besonderen Wert legt der RSC Gera auf die Ausbildung von Übungsleitern im Jugend- und Leistungssportbereich sowie auf die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern.

Veröffentlichung: 07.07.2017