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Museumspädagogik im Stadtmuseum


Das Stadtmuseum Gera hält sowohl für Vorschulkinder der Kindertagestätten als auch für Grundschulen, Förderzentren, Regelschulen, Gymnasien und Berufsbildende Schulen museumspädagogische Veranstaltungen bereit. Eine Übersicht über unser Angebot finden Sie untenstehend (Eine genauere Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie, wenn Sie auf die jeweilige Überschrift bzw. für die weitergehenden Schulen auf die Klassenstufen klicken.) Außerdem bieten wir Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung und abwechslungsreiche Veranstaltungen für die Ferien und die Vorweihnachtszeit an. Die Angebote hierfür werden immer zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht.

Die museumspädagogischen Angebote bilden die Grundlage für eine Nutzung des Stadtmuseums als außerschulischen Lernort. Der Besuch ist sowohl für Vorschulkinder und Erzieher als auch für Schüler und Lehrer im Rahmen des Unterrichts kostenlos. Bei einigen Angeboten können Materialkosten anfallen. Die einzelnen Veranstaltungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums besucht werden. Auf Wunsch und nach Absprache ist eine Erweiterung unseres Angebotes möglich.

Die mit * gekennzeichneten Veranstaltungen sind auch als ‚Museumskoffer‘ möglich. D.h. wir packen verschiedene Objekte zum jeweiligen Thema in einen Koffer und kommen zu Ihnen in die Einrichtung. So können die Kinder bzw. Schüler auch außerhalb des Museums an unseren Veranstaltungen teilnehmen.



Angebote für Vorschulkinder der Kindertagestätten

• Wir erkunden unsere Stadt, Dauer: ca. 1h
• Auf Entdeckungsreise im Stadtmuseum, Dauer: ca. 45 min
• Damit spielten deine Urgroßeltern, Dauer: ca. 1,5h*
• Historische Geraer Höhler – Zeugen aus Geras Vergangenheit, ca. 45 min


Angebote für Grundschulen und Förderzentren

• Wir erkunden unsere Stadt, Dauer: ca. 1h
• Wir auf den Spuren der ehemaligen Textilstadt Gera, Dauer: ca. 1,5h
• Auf Entdeckungsreise im Stadtmuseum, Dauer: ca. 45 min
• Damit spielten deine Urgroßeltern, Dauer: ca. 1,5h*
• „100 Gramm Bonbons, bitte!“ Einkaufen zur Zeit unserer Großeltern, Dauer: ca. 45 min
• Von der Bilderschrift zum Computertext, Dauer: ca. 1h*
• „Setzen, Sechs!“ – Eine Zeitreise durch die Schulgeschichte, Dauer: ca. 45 min*
• Historische Geraer Höhler – Zeugen aus Geras Vergangenheit, Dauer: ca. 45 min


Angebote für Gymnasien, Regelschulen und Berufsbildende Schulen

Fachübergreifende Angebote

• Warum ist die Uhr so wertvoll? Quellen im Museum, Dauer: ca. 45 min
• Zwischen Dachstuhl und Kellergewölbe – Wie funktioniert ein Museum? Dauer: ca. 45 min
• Romantisches Gera. Bürgerliches Leben im 19. Jh. in den Werken der Malerfamilie Fischer, Dauer: ca. 45 min
• Kalendergeschichte(n). Was uns Kalender erzählen, Dauer: ca. 45 min*
• Stadtgeschichte unterwegs, Dauer: ca. 1h
• Es sagt aus alten Tagen…, Dauer: ca. 45 min*
• Die Großen 10, Dauer: ca. 45 min


5./6. Klasse

• Als die Menschen sesshaft wurden. Die Entwicklung unserer Vorfahren von Jägern und Sammlern zu Bauern und Viehzüchtern, Dauer: ca. 1,5h
• Zwischen Germanen und Slawen – Zeugnisse kaiserzeitlicher und frühmittelalterlicher Besiedlung im Elstertal, Dauer: ca. 1h
• ‚Crashkurs‘ Stadtgeschichte, Dauer: 2x45 min
• „Setzen, Sechs!“ – Eine Zeitreise durch die Schulgeschichte, Dauer: ca. 45 min*


7./8. Klasse

• Eine Stadt entsteht – Gera im Mittelalter, Dauer: ca. 45 min
• Vom Mittelalter zur Neuzeit – Kirche, Reformation und Bauernkrieg
• Geras Weg zur Handels- und Gewerbestadt, Dauer: ca. 45 min
• Die Herrschaft Heinrich Posthumus‘ und der Dreißigjährige Krieg, Dauer: ca. 45 min
• Gera im 19. Jahrhundert – Unruhen, Revolution und die Entstehung des deutschen Reiches, Dauer: ca. 45 min
• Entwicklung Geras zur Industriestadt, Dauer: ca. 45 min


9./10. Klasse

• Zwischen Monarchie, Diktatur und Demokratie, Dauer: ca. 45 min
• Der erste Weltkrieg, Dauer: ca. 45 min
• Die Goldenen Zwanziger – Kunst, Kultur und Alltagsleben, Dauer: ca. 1h
• Jüdisches Leben in Gera, Dauer: ca. 45 min
• Von der Demokratie zur Diktatur – Die Zeit des Nationalsozialismus, Dauer: ca. 45 min
• Krieg und Nachkriegszeit in Gera, Dauer: ca. 45 min
• Bezirksstadt Gera (1952-1990), Dauer: ca. 45 min


11./12. Klasse (Geschichtsunterricht mit grundlegendem sowie erhöhtem Anforderungsniveau)

• Erschließung von ausgewählten gegenständlichen und schriftlichen Quellen im Stadtmuseum zu verschiedenen Themen, Dauer: ca. 1,5h
• Kleinstaatlicher Absolutismus im Land der Reußen, Dauer: ca. 45min
• Das Bürgerliche Zeitalter in den Werken der Malerfamilie Fischer, Dauer: ca. 1,5h
• Entwicklung Geras zur Industriemetropole und die sozialen Folgen, Dauer: ca. 1,5h
• Kultur, Architektur, Wirtschaft während der Weimarer Republik, Dauer: ca. 1,5h
• Von der Demokratie zur Diktatur – Gera unterm Hakenkreuz, Dauer: ca. 1,5h
• Eine Nation, zwei Staaten – Bezirksstadt Gera, Dauer: ca. 1,5h


Führung durch die aktuelle Sonderausstellung ‚Heimat in der Fremde – Fremde in der Heimat? Aufbruch und Ankommen aus acht Jahrhunderten‘

Was trieb Menschen immer wieder in die Ferne? Was bewog sie, ihre Heimat zu verlassen und vielleicht nie wiederzukehren? Warum zog es andererseits Menschen aus fremden Kulturkreisen hierher? Wissenschaftliche und persönliche Neugier lockten beispielsweise den in Gera gebürtigen Forscher Walter Stötzner in weitgehend unerschlossene Gebiete, unter anderem nach Tibet und das nördliche China. Zwischen 1907 und 1930 unternahm Stötzner fünf Expeditionen, kartographierte die bereisten Gebiete, entdeckte unbekannte Tierarten und betrieb völkerkundliche Studien.

Ein Blick in die Geschichte jedoch zeigt: Walter Stötzners Beweggründe waren eher die Ausnahme für den Aufbruch ins Unbekannte. Oft waren es politische Entwicklungen und Entscheidungen, die Wanderungsbewegungen auslösten oder mit Gewalt veranlassten, und immer wieder der Wunsch nach einem besseren, selbstbestimmten Leben.

Ausgehend von historischen Ereignissen und Prozessen stehen in der Ausstellung persönliche Schicksale im Mittelpunkt, werden die Auswirkung der »großen« Politik auf das Handeln und den Lebensweg des Einzelnen erzählt.

Dauer: ca. 1h


Veranstaltungen für Hortgruppen der Grundschulen und Förderzentren in den Schulferien

In den Winterferien bieten wir vom 05.02.2018 bis 09.02.2018 folgende Veranstaltungen für die Hortgruppen der Grundschulen und Förderzentren an. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 Schüler pro Veranstaltung.

Sechs Koffer, vier Kontinente und eine Reise um die Welt
Schon immer zog es Menschen in die Ferne. Sie verließen ihre Heimat und suchten ihr Glück in fremden Ländern. So trieb es auch immer wieder Geraer in die Welt hinaus und natürlich kamen auch Menschen aus anderen Ländern hier her, um in Gera zu leben und zu arbeiten. Welche Abenteuer sie auf ihren Reisen erlebten, welche Erfahrungen sie in fernen Ländern machten und dass es auch Menschen gab, die ihre Heimat nicht freiwillig verließen, können die Schüler auf einer kleinen Weltreise durch unsere Ausstellung entdecken. Nach der Führung kann noch eine Postkarte in Kofferform gebastelt werden.
Dauer: ca. 1,5h
Kosten: 2,50€ pro Schüler (Teilnehmergebühr + Materialkosten)

Das Leben in der Steinzeit
In dieser Veranstaltung begeben wir uns auf die Spuren der Steinzeitmenschen und erfahren u.a. ob sie wirklich immer nur in Höhlen gelebt haben, was zum Essen auf dem Tisch stand, welche Aufgaben zu ihrem täglichen Leben gehörten und welche Waffen und Werkzeuge sie benutzten. Dabei stehen verschiedene steinzeitliche Objekte zum Ausprobieren bereit. Im Anschluss kann noch ein steinzeitliches Lesezeichen oder ein Mandala gestaltet werden.
Dauer: ca. 1h
Kosten: 2,00€ pro Schüler (Teilnehmergebühr + Materialkosten)

Historische Geraer Höhler – Zeugen aus Geras Vergangenheit
Die Geraer Höhler zählen zu den ältesten Baudenkmalen der Stadt. Während eines Rundganges durch die geheimnisvollen, bis zu 10 Meter tiefen Gänge erleben die Kinder die Entstehung und frühere Nutzung der Höhler und lauschen den alten Sagen aus Gera und Umgebung.
Dauer: ca. 45 min
Kosten: 1,50€ pro Schüler (Teilnehmergebühr)
Ort: Historische Geraer Höhler (Rückseite Museum für Naturkunde)


Öffentliche Veranstaltungen für Familien

Zwischen Dachstuhl und Kellergewölbe –Wie funktioniert ein Museum? (wir bitten um Voranmeldung)

Wann: Mittwoch, 07. Februar um 14.00 Uhr
Samstag, 10. Februar um 14.00 Uhr

Ein etwas anderer Rundgang durch das Museum, der vor allem hinter die Kulissen des Hauses blickt. Im Mittelpunkt stehen die Räumlichkeiten und Arbeiten, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben: wie kommen Objekte ins Museum, was geschieht hier mit ihnen, wie werden sie aufbewahrt, wie entsteht eine Ausstellung und welche Berufsbilder sind im Museum vertreten? Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen bitten wir um eine Voranmeldung unter 0365/8381470.

(Es gelten die normalen Eintrittspreise des Museums)