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Anträge werden zügig bearbeitet

Neues Unterhaltsvorschussgesetz, gültig ab dem 1. Juli 2017


Das neue Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) wurde vom Bundestag verabschiedet. Zum 1. Juli 2017 treten damit weitreichende Veränderungen beim Unterhaltsvorschuss in Kraft. Ab dem 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss nicht nur für Kinder bis elf Jahren (beziehungsweise zwölftem Geburtstag) gezahlt, sondern bis zum 18. Geburtstag. Damit erhalten Alleinerziehende künftig auch für ihre Kinder zwischen zwölf und 17 Jahren Unterhaltsvorschuss, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil nicht zum Unterhalt des Kindes beitragen kann. Die Grenze der Bezugsdauer von höchstens 72 Monaten wurde aufgehoben.

Voraussetzung für das Wirksamwerden des Gesetzes und folglich das Tätigwerden der Behörde ist dessen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Dies ist nunmehr geschehen, sodass das neue UVG zum 18. August 2017 rückwirkend zum 1. Juli 2017 in Kraft getreten ist.

Im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe liegen 881 Anträge nach dem neuen UVG vor. Die Bearbeitung der laufenden Leistungen sowie der neuen Anträge erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten zeitnah.

Auf Grund der zahlreichen Neuanträge bittet der Fachdienst um Unterstützung durch die Antragsteller. Es wird gebeten, mit Neuanträgen ausschließlich in der Gagarinstraße 101, Zimmer 352, vorzusprechen. Darüber hinaus bittet der Fachdienst von telefonischen und persönlichen Nachfragen abzusehen, um den Mitarbeiterinnen die Möglichkeit der Bearbeitung der Anträge zu geben. Für eventuelle Verzögerungen im Rahmen der Bewilligung von Unterhaltsvorschussleistungen bitten wir um Verständnis.


Veröffentlichung: 08.09.2017