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Heute erster Spatenstich für die neue Sporthalle Stadtzentrum im Wert von 2,2 Millionen Euro – Staatssekretär Dr. Klaus Sühl übergibt 6,97 Millionen Euro Fördermittel für den Campus-Neubau

Vorhaben Sporthalle wird vom Land Thüringen mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert


Der erste Spatenstich für die neue Einfeld-Sporthalle im Stadtzentrum von Gera wurde heute (19. Oktober) im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn und Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, ausführenden Firmen, Planern, Lehrern und Schülern des Goethegymnasiums sowie Mitgliedern des Fördervereines des Goethegymnasiums und weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft feierlich vollzogen. Gleichzeitig übergab Staatssekretär Dr. Klaus Sühl einen Fördermittelbescheid für den Campus-Neubau in Höhe von 6,97 Millionen Euro.

Vollziehen gemeinsam den ersten Spatenstich: Prof. Dr. Olaf Langlotz (von links), Abteilungsleiter Städte- und Wohnungsbau, Staatlicher Hochbau im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Silva Wallstabe, amtierende Schulleiterin Goethe Gymnasium/Rutheneum seit 1608, und Sven-Gunnar Diener, Fachdienstleiter Hochbau in der Stadtverwaltung Gera. (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Im Zeitraum von Oktober 2017 bis voraussichtlich Mai 2019 wird im Wert von 2,2 Millionen Euro die neue Sporthalle errichtet. Das Land fördert das Vorhaben mit rund 1,6 Millionen Euro aus der Thüringer Städtebauförderrichtlinie. Den Rest trägt die Stadt mit Eigenmitteln.

„Hier steht der Bagger für den 1. Spatenstich für die neue Sporthalle. In unmittelbarer Nachbarschaft ragt der große Baukran am ehemaligen Reußischen Regierungsgebäude empor. Er kündet davon, dass die Sanierung des über 21 Jahre leerstehenden Gebäudes begonnen hat. Es ist ein Premiumprojekt im Nationalen Programm der Städtebauförderung. Die Bauarbeiten ziehen die interessierten Blicke vieler Passanten auf sich. Bei einem Baustellenbesuch konnte ich mich dieser Tage vom guten Fortgang der Maßnahmen überzeugen“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. „Denn auch das ehemalige Reußische Regierungsgebäude wird ein Baustein für den Campus Rutheneum sein. Zum Campus wird ein Neubau gehören – und ich freue mich, dass wir heute anlässlich des 1. Spatenstiches für die neue Sporthalle auch einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 6,97 Millionen Euro für den Campus-Neubau erhalten. Damit wird aus einem wichtigen Tag für Gera ein historischer Tag für das über 400 Jahre alte Gymnasium und für unsere Stadt. Für den heute beginnenden Bau der Sporthalle Stadtzentrum wünsche ich den beteiligten Baufirmen eine unfallfreie Arbeit und uns allen gutes Gelingen. 2012 hatte ich mein Wort gegeben, dass dieser Einwohnerantrag endlich mit Leben erfüllt wird. Schritt für Schritt sind wir vorangekommen – mit umfangreichen Vorarbeiten, wobei wir im zuständigen Fachministerium stets konstruktive Unterstützung erhalten.“

Ab heute werden die Baumaschinen für die Stadtsporthalle rollen. Seit Januar 2017 liefen bereits die Planungsarbeiten. Zuerst sind Tiefbauarbeiten im Gange, die als Auftragnehmer der Containerdienst Adler durchführt. Er hat den Auftrag für das erste LOS auf der Grundlage der Ausschreibung erhalten. Danach erfolgt die Einmessung. Der Beginn der Rohbauarbeiten ist noch im Jahr 2017 geplant.


Staatssekretär Dr. Klaus Sühl übergibt Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn den Zuwendungsbescheid über 6.967.628 Euro für den Campus-Neubau (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Die Einfeld-Sporthalle soll im Bereich des Stadtzentrums am Westrand der historischen Altstadt für den Vereins- und Schulsport zur Verfügung stehen und notwendige Kapazitäten bereitstellen. Durch den Abbruch eines Plattenbaus wurde die Fläche für eine Neubebauung nutzbar. Der Baukörper folgt in der städtebaulichen Einordnung dem zukünftigen Neubau des Campus Rutheneums und wird vom Freianlagenkonzept des Campus Projektes umgriffen Die Sporthalle gliedert sich in einen Hallenteil und einen zweigeschossigen Nebentrakt. Die Haupterschließung erfolgt dabei von der oberen Ebene aus (Campusterrasse). Die barrierefreie Erschließung erfolgt auf dem Hallenniveau von der Florian-Geyer-Straße aus. Auf der oberen Ebene befinden sich Umkleiden und Sanitärräume. Auf der Ebene der Halle sind eine barrierefreie Umkleide, die dazugehörige Sanitäreinheit, Bereiche für Lehrer und Geräteräume eingeordnet.

Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Die äußere Gliederung des Gebäudes orientiert sich an der Setzung des Schulgebäudes und nimmt Bezüge von diesem auf, wie z.B. die Höhe Fensterband. Die äußere Beschaffenheit orientiert sich ebenfalls am Schulcampusgebäude, d.h. Flächen werden geputzt (Wärmedämmverbundsystem), Fenster/Öffnungselemente in thermisch getrennter Aluminiumbauweise hergestellt. Im Bereich der Westfassade wird im unteren Bereich die Gestaltung der als Abschluss der Campusterrassen konzipierten Neuinterpretation der „Stadtmauer“ als Natursteinverblendung aufgenommen und fortgeführt. Südlich der Sporthalle schließt sich eine Sportplatzfläche (Streetball) an, deren Abgrenzung in das Gestaltungskonzept der Stadtmauer eingebunden wird. Baumachsen werden westlich und südlich von der Sporthalle angeordnet. Der Energiestandard des Gebäudes entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Das Innenkonzept ist funktional und wirtschaftlich konzipiert.

Veröffentlichung: 19.10.2017