deutsche Version dieser Seite deutsch | english version of this page english | Schriftgröße: - A A + | Stadtplan | GeoPortal Stadtplan anzeigen
Suche


Ökumenische Begegnung Arnhem – Gera

Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn begrüßt herzlich Christen aus Arnhem und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Gera im Rathaussaal

Eine Delegation mit Christen aus Arnhem begrüßte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn am Montag (30. Oktober) im Rathaus im Rahmen der Ökumenischen Begegnung Arnhem – Gera. Diese wird von STIOC Arnhem und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Gera getragen. Der Besuch reiht sich ein in die intensiven kirchlichen Kontakte in den vergangenen Jahrzehnten. In diesem Jahr steht die Begegnung, die vom 28. bis 31. Oktober in Gera stattfindet, im Zeichen des Reformationsjubiläums. Beim letzten Besuch der Geraer Christen in der holländischen Partnerstadt wurde von den Arnhemern der Wunsch geäußert, am Reformationsjubiläum in Thüringen teilnehmen zu können.


Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn (Mitte) empfängt im Rathaussaal im Rahmen der Ökumenischen Begegnung Arnhem – Gera herzlich eine Delegation von STIOC Arnhem unter Leitung von Pfarrerin Ida Eldering-Jonckers Nieboer (1. Reihe, 2.v.l.) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Gera. Foto: Stadtverwaltung/Helga Walther „Mit Freude begrüße ich Sie heute in unserem Rathaus. Die Partnerschaft mit Arnhem ist eine der aktivsten unserer Stadt. Die Kontakte zwischen Gera und der Stadt Arnhem bestehen schon seit 1987 und werden in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen mit Leben erfüllt. Wenn wir über Religion sprechen, über die Reformation in Thüringen, wenn wir die Geschichte von Gera thematisieren und über Glaubensgegensätze zwischen der damals unter spanischer Herrschaft stehenden vom Calvinismus geprägten Niederlande und dem katholischen Spanien reden, kommen wir zwangsläufig auf einen Namen: Nicolaus de Smit. 1595 übersiedelte er mit Frau und zwei Kindern nach Gera“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. „De Smit erhielt die Unterstützung des Geraer Landesherrn Heinrich Posthumus. In seiner Gunst stehend, hatten die von Nicolaus de Smit angewandten Technologien, Arbeits- und Vertriebssysteme für Gera und die Region ungeahnte und weitreichende wirtschaftliche Folgen. Durch seinen Erfolg und der späteren Handelshäuser stieg die Produktion von Zeugwaren sprunghaft an. Die Textilherstellung hat bis heute eine große Bedeutung für Gera. Ihr Landsmann, liebe Arnhemer, hat den Grundstein dafür gelegt. Vielen Dank!“

So standen u.a. am Samstag im Lutherhaus in der Juliot-Curie-Straße Austausch und Begegnung auf dem Programm, am Sonntag besuchten die Gäste den Gottesdienst in der St. Johannis Kirche und konnten an einem Festkonzert des Ensembles für Alte Musik in der St. Trinitatiskirche teilnehmen. Am Montag findet nach dem Empfang im Rathaussaal eine Fahrt zur Leuchtenburg statt Dort geht es um das Thema Reformation zwischen Geschichte und Gegenwart. Am Dienstag, 31. Oktober, zum Reformationstag, nimmt die Delegation an dem Reformationsgottesdienst, 10 Uhr, in der St. Salvator Kirche teil und 13 Uhr an der Andacht am Lutherkreuz.



Veröffentlichung: 01.11.2017