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Regionale Investitionen und Bürgerpark in Geras Neue Mitte – Stadtrat in Entscheidungen integriert


Zur Messe GERA WOHNEN standen Zukunftsthemen für Geras Neue Mitte auf dem Programm. Julian Vonarb begeisterte Interessierte für die Chancen und Vorzüge wirtschaftlicher Investitionen in Geras Neue Mitte. Als Sprecher der Arbeitsgruppe Investitionen des Initiativkreises sei Geras Neue Mitte prädestiniert, „Herausragendes, Zeitgemäßes, Nachhaltiges auch für nachfolgende Generationen Geras zu entwickeln.“ Dies liege insbesondere an der sehr attraktiven Lage in der Innenstadt und an der IBA Thüringen als Kooperationspartner. Die IBA gebe Schubkraft für herausragende Qualitäten. Damit bliebe Innovatives nicht nur eine „gute Idee“, es könne in der Gemeinschaft auch umgesetzt werden. Interessierte, vor allem aus der Region, seien willkommen: „Es ist bereits heute, in dem noch relativ frühen Stadium eine hohe Bereitschaft von Geraern zu verspüren, sich hier aktiv an Investitionen zu beteiligen, die nicht nur auf Rendite abzielen, sondern die das Projekt auch inhaltlich mit seinen vielen bereits genannten Facetten teilen. Darüber hinaus ist natürlich jeder weitere Interessierte oder Investor herzlich willkommen.“ so Vonarb.

Geras Neue Mitte in Vorträgen, am Infostand, zum Pressegespräch – viele Förderer und Mitglieder der Arbeitsgruppen sowie von Ja – für Gera und Verwaltungsmitarbeiter waren zu GERA WOHNEN für alle Interessierten da, (v.l) Margit Böttger, Michael Hug, Julian Vonarb, Thomas Leidel, Claudia Baumgartner, Norbert Geißler, Matthias Röder, Thomas Laubert, Heinz Klotz, Volker Tauchert und Frank Mittelstädt (Stadt Gera/Catrin Heinrich) Volker Tauchert als Vorsitzender von „Ja – für Gera“ e.V. und Projektpartner für Geras Neue Mitte, unterstreicht das große Interesse an hiesigen Engagements: „Wir verstehen uns dabei nicht als Insel, ganz im Gegenteil, Gera ist weltoffen und wirtschaftlich international aufgestellt. Während es aber Zeiten gab, in denen Unternehmen von hier kaum Möglichkeiten hatten, in der Region zu investieren, haben sich die Zeiten geändert und wir möchten dieses Regionale stützen“, so Tauchert.

Ebenso zu GERA WOHNEN stellte Heinz Klotz als Initiator die Idee eines Bürgerparks vor. Er möchte mit Bürgern für Bürger eine „außergewöhnliche, attraktive Freifläche im lebendigen Zentrum schaffen“. Geht es nach seinen ersten Vorstellungen, bewegt Solarenergie in „Geravitasol“ einen Wasserkreislauf. Sitzgelegenheiten sollen zum Verweilen einladen. Er wünscht sich ein attraktives Umfeld zum Leben und Arbeiten, so Klotz. Er sucht helfende Hände für Organisation und Gestaltungsarbeiten und Sponsoren für Geld- und Sachleistungen. „Die ersten Reaktionen sind positiv und sehr motivierend. Sie bestätigen die Bürgerumfragen: Die Bevölkerung wünscht sich viel Grün in der Neuen Mitte“, so Klotz.

Ob Bürgerpark oder innovatives Wohn- und Gewerbehaus - was in welchem Umfang und an welcher Stelle tatsächlich entstehen kann, definiert rechtsverbindlich der Bebauungsplan. Diesen brachte der Geraer Stadtrat am 9. November auf den Weg. Genauer gesagt, entstehen zwei Bebauungspläne – einer für den südlichen und einer für den nördlichen Teil der Neuen Mitte ab Dr.-Eckener-Straße.

„Mit diesen wichtigen Beschlüssen des Stadtrates signalisiert Gera: wir meinen es ernst mit der Entwicklung von Geras Neue Mitte. Dies kommt bei Bürgern und Investoren nicht nur deutlich an, Investoren brauchen genau diese Klarheit“, so Claudia Baumgartner, Dezernentin für Bau und Umwelt in Gera. Sie verweist zugleich auf die ihr und allen Projektpartnern stets wichtigen Anliegen: „hohe Transparenz und intensive Bürgerbeteiligung“. Sie kündigte für 2018 „KuK an 2!“ als große Ausstellung im KuK an, bei der die Bevölkerung detailliert die Planungen kennenlernt und um Meinungen gebeten wird. Und dies „bevor Entscheidungen zum Bebauungsplan im Stadtrat getroffen werden“, so die Dezernentin.

Der Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung berät am 30. November sowie der Ausschuss für Bau, Umwelt, Verkehr und Liegenschaften am 27. November wiederholt zum Vorläufer der Bebauungspläne: zum Rahmenplan „plus“. Mit den Hinweisen der Ausschüsse entsteht der weiterentwickelte Rahmenplan „plus“, über den auch der Stadtrat entscheiden wird und auf den dann die Bebauungspläne aufbauen. Mehr zu Geras Neue Mitte, die aktuelle Fassung „Rahmenplan plus“ sowie alle Vorlagen stehen im Internet unter: www.gera.de/gnm.

Kontakte:
- Stadt Gera, Fachdienst Presse, Marketing, Kultur und Sport, presse@gera.de, 0365 838 11 01, Projektleitung Geras Neue Mitte, Thomas Leidel, leidel.thomas@gera.de, 0365 8 38 40 50
- Ja – für Gera e.V., Volker Tauchert, info@ja-fuer-gera.de, 0365 41 26 33
- IBA Thüringen GmbH, Dr. Bertram Schiffers, info@iba-thueringen.de, 03643 90 08 80
- AG Investitionen, Julian Vonarb, kontakt@jvo-consulting-group.com, 036605 181 32
- Bürgerpark, Heinz Klotz, heinz.klotz@t-online.de, 0365 420 17 96


Veröffentlichung: 13.11.2017