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Zwei neue Drehleiterfahrzeuge für die Geraer Feuerwehr

Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn übergibt zwei Hubrettungsfahrzeuge im Wert von rund 1,3 Millionen Euro an die Berufsfeuerwehr


Zwei Hubrettungsfahrzeuge im Wert von 1,3 Millionen Euro übergab heute (22. Dezember) Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn an Fachdienstleiter Brand- und Katastrophenschutz Thilo Schütz. 450.000 Euro davon förderte das Land. Die beiden Fahrzeuge mit Drehleitern sind vorrangig zur Rettung von Menschen oder auch Tieren sowie zur Brandbekämpfung und „Technischen Hilfeleistungen“ konzipiert.

Zwei Hubrettungsfahrzeuge im Wert von 1,3 Millionen Euro übergab heute (22. Dezember) Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn an Fachdienstleiter Brand- und Katastrophenschutz Thilo Schütz (links) und Kristian Holitschke von der Feuerwehr. (Stadtverwaltung/Uwe Müller) „Ich freue mich, Ihnen heute die beiden modernen Fahrzeuge übergeben zu dürfen. Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die sich im Einsatz befindenden Feuerwehrleute steht an höchster Stelle. Deshalb habe ich mich auch für die Beschaffung der modernen Technik eingesetzt. Die Feuer- und Rettungswache Mitte und die Feuerwache Süd der Berufsfeuerwehr haben damit Fahrzeuge im Einsatz, die den modernsten Anforderungen entsprechen. Sie können schnell am Einsatzort sein und dort noch umsichtiger agieren. Allen Feuerwehrleuten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren, die teilweise auch die Feiertage über im Einsatz sind, danke ich für ihr Engagement und ihre große Einsatzbereitschaft“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn.

Die Hubrettungsfahrzeuge können die Einsatzstelle gut ausleuchten, eine Vielzahl von Personen aus Höhen und Tiefen retten, bei Großbränden und Dachstuhlbränden Feuer mittels Wendestrahlrohr bekämpfen, Gase und Dämpfe niederschlagen oder verrauchte Bereiche be- und entlüften. Es ist möglich, Sturmschäden zu beseitigen, Einsatzkräfte bei Arbeiten auf Dächern zu sichern, Lageerkundungen aus der Luft bei unübersichtlichen Einsatzstellen vorzunehmen und auch schwergewichtige Personen zu retten.

80 Feuerwehrleute sollen in nächster Zeit in die Arbeit mit der neuen Technik eingewiesen werden. Voraussetzung dafür ist die Ausbildung als Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge. Im Einsatz können auch die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr nach Einweisung mit den Drehleitern arbeiten. In den Dienst sollen die Drehleitern am 2. Januar 2018 gehen. Bis dahin soll die Einweisung hundertprozentig abgeschlossen sein.

Veröffentlichung: 22.12.2017