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„KuK an 2!“ zählt knapp 500 Besucher in drei Tagen

Ausstellung zu Geras Neuer Mitte im Kultur- und Kongresszentrum


Am städtebaulichen Modell tauscht sich diese Gruppe in der Ausstellung aus. Dieses Modell zeigt das Verhältnis von bebauter und unbebauter Fläche sowie Dimensionen künftiger Bauten, wie sie der Rahmenplan-Entwurf im Endausbau momentan als Möglichkeit vorsieht. Die Fassaden der Häuser sind dabei nur erdacht für das leichtere Verständnis des Modells. Sie sagen nichts aus über die mögliche künftige Architektur. (IBA Thüringen, Thomas Müller) 160 Besucher zählt „KuK an 2!“ durchschnittlich pro Tag seit der Eröffnung. In den ersten drei Tagen kamen knapp 500 Interessierte ins KuK-Foyer. Sie schauten sich das Modell und die Poster zum Entwurf des Rahmenplans für Geras Neue Mitte an und informierten sich zum Vorentwurf des Bebauungsplans. Sie beschäftigten sich mit ersten Ansätzen für den KuK-Vorplatz und für ein Haus am Brühl, mit dem Projekt „Bürgerpark & Repair Café“, mit dem Ergebnis der Aktionswoche im Sommer 2017 sowie mit den Projekten „Häselburg“ und „Campus Rutheneum“, die in Nachbarschaft von GERAS NEUE MITTE entwickelt werden.

Die Stadtverwaltung veranstaltet die Ausstellung gemeinsam mit „Ja – für Gera“ e.V. und in Kooperation mit der IBA Thüringen bis 21. Februar 2018. Alle Interessierten sollen transparent informiert werden zum Planungsstand. Die Bürger werden gebeten, ihre Meinung zu den Plänen bitte zu äußern und gern auch Fragen zu stellen. Die erfassten Meinungen werden ausgewertet und fließen in die weitere Arbeit an der Neuen Mitte ein. In der Ausstellung stehen auf vielen Tischen die nötigen Utensilien bereit, um Meinungen zu notieren und dann entlang des roten Fadens der Beteiligung anzubringen. Zweitens gibt es Boxen, in denen Stellungnahmen zum Rahmenplan-Entwurf und zum Bebauungsplan-Vorentwurf eingesteckt werden können. Drittens stehen fachliche Betreuer gern für den persönlichen Austausch, für Fragen und Meinungen zur Verfügung.

Das im KuK ausgestellte Modell zeigt die Sicht auf das Stadtmuseum und den Vorschlag für ein „Haus am Brühl“. (IBA/Thomas Müller) Vertiefende Informationen erhalten alle Gäste der öffentlichen Führungen bei freiem Eintritt: am Donnerstag, 1.2., von 17 bis 18 Uhr, am Sonnabend, 3.2., von 10 bis 11 Uhr und am Mittwoch, 14.2., von 18 bis 19:00 Uhr. Für individuelle Gruppenführungen melden sich Interessierte bitte bei Erika Dinger in der Stadtverwaltung unter 0365 838-4417 oder über dinger.erika@gera.de.

Während „KuK an 2!“ veranstaltet „Ja – für Gera“ e.V. zwei Bürgerakademie-Abende im KuK jeweils von 16.30 bis 19.00 Uhr: Am Mittwoch, den 7.2., spricht Michael Reink, Ressortleiter, Handelsverband Deutschland e.V., zum Thema „Stadt - anders: Alte Zöpfe und neue Ufer“. Ihm geht es um Anforderungen an die Innenstädte und den Handel der Zukunft. Nach ihm vermittelt Dr. Eddy Donat als Projektleiter „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ gute Erfahrungen zum Thema „Attraktivität der Zentren ‚Ab in die Mitte!‘“. Am Donnerstag, 8.2, nimmt Prof. Dr. Dieter Hassenpflug, Weimar, die Gäste mit auf die Reise zwischen „Stadtentwicklung, Rahmenplanung und Geras Neue Mitte“. Anschließend spricht Dr.-Ing. Ditmar Hunger, Dresden, zum Thema: „Verkehr als dienendes Element innerstädtischer Lebensqualität“. Im Anschluss an beide Vorträge bleibt Zeit für Diskussionen.

Etwa 60 Interessierte hörten den Vortrag von Stadtplaner Prof. Dr. Michael Koch, Planungsbüro yellow z, Berlin und Zürich: „Was zeichnen zentrumsbezogene Stadtquartiere in der Zukunft aus? Müssen sie schön sein, energieautark, lebendig? Wie geht das?“. (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Zum aktiven Mitgestalten eines künftigen „Gera-Hauses für die Neue Mitte“ lädt der Geraer Architekt Thomas Laubert alle Interessierten ein. Er möchte an einem neuen Bautypen für Geras Neue Mitte arbeiten, an einem „Leit-Bau“ – an dessen wesentlichen Elementen sich weitere Häuser orientierten könnten. Interessierte machen einfach mit am Donnerstag, 1.2., von 16 bis 17.30 Uhr, am Sonnabend, 10.2., von 10 bis 11:30 Uhr, oder am Donnerstag, 15.2., von 16 bis 17.30 Uhr, im KuK-Foyer.

Wer sich für das grüne Element in GERAS NEUE MITTE interessiert, den laden um Heinz Klotz die Initiatoren des „Bürgerparks mit Repair Café“ herzlich ein zu Workshops am 6.2., 13.2. und 20.2., jeweils von 14 bis 16 Uhr.

Wer zum künftigen Info-Punkt in GERAS NEUE MITTE mitreden möchte, ist zu Planungsgesprächen mit dem Architekten Siegfried von Hopffgarten willkommen am Mittwoch, 31.1. oder 14.2., je von 16 bis 18 Uhr.

„KuK an 2!“ öffnet bis 21. Februar dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt. Mehr Infos, Bildergalerien von der Eröffnung und von den ersten Ausstellungstagen unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte/.


Veröffentlichung: 31.01.2018