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Erfolgsmodell

Der schnelle Weg zum Diplom, beim Studium Geld zu verdienen und die Aussicht auf einen guten Arbeitsplatz – das war das Erfolgsmodell, mit dem die Berufsakademie gestartet ist. Der Jugend in der Heimat eine Perspektive zu bieten und den wachsenden Fachkräftebedarf für die Wirtschaft zu sichern, sind für mich wichtige Motive, diese Studieneinrichtung zu fördern. Das konnte ich erfolgreich mit zwei verschiedenen Thüringer Landesregierungen tun. Seit anderthalb Jahren ist die Berufsakademie zur Dualen Hochschule Gera-Erfurt (DHGE) aufgewertet. Das war ein wichtiger Impuls, um vom Freistaat offiziell als „Hochschulstadt“ anerkannt zu werden. Diese Woche habe ich einen Kooperationsvertrag DHGE-Stadt unterzeichnet.

Mancher hatte den Titel „Hochschulstadt“ belächelt. Die Fakten sprechen aber eine deutliche Sprache. Da ist das Plus von 20 Prozent bei den Studierenden – während anderswo in Thüringen die Studentenzahlen rückläufig sind. 360 Bedarfsanmeldungen für das neue Studienjahr liegen von den Praxispartnern bereits vor – ein Spitzenwert. Dass die Duale Hochschule in Gera bereits jetzt Maßstäbe in der Thüringer Hochschullandschaft setzt, wird u.a. an den hohen Studienanfänger- und Absolventenzahlen in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik deutlich; allein hier sind 270 Studierende in Gera immatrikuliert.

Was mich besonders freut: Zwei Drittel der Studierenden wohnen während der Theoriephase in Gera. Und geben für das Kultur-, Freizeit- und Sportangebot sowie die Einkaufsmöglichkeiten gute Noten. Wobei es da gewiss noch Potential nach oben gibt.

Ihre Viola Hahn


Veröffentlichung: 10.02.2018