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Das „Weltall“ ist wieder da


Das Materialbild „Weltall“ von Paul H. Pfingst. (Stadtverwaltung/Steffen Weiß) Im Museum für Naturkunde ist das Materialbild „Weltall“ des Künstlers Paul H. Pfingst (1913 – 1997) zurückgekehrt. Angeregt durch Besuchernachfragen wurde es jetzt wieder nach einer mehrjährigen Lagerung im Depot öffentlich ausgestellt.

Die großformatige Materialcollage, die einen Blick in die Tiefen des Universums zeigt, wurde von Pfingst von 1977 bis 1984 in zirka 5.000 Arbeitsstunden geschaffen. Sie besteht aus Edelhölzern, Mineralien und Fossilien. Es wurden keine Malfarben verwendet. Ein großer Anteil der verwendeten Mineralien stammt aus der ehemaligen DDR, so z. B. Schlagengips aus Niedersachswerfen, Sphalerit aus Pöhla und Turmalin aus Irfersgrün. Viele verwendeten Mineralien und Fossilien hatte der Künstler selbst mittels staatlicher Sammlererlaubnis geborgen. Die zusammengefügten Fossilienplatten, Mineralstücke und Kristallsplitter geben Auskunft über Nebel, Gase, Staubwolken, junge und alte Sterne, Galaxien, schwarze Löcher und Kometen.

Veröffentlichung: 12.03.2018