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Tag des Wassers am 22. März: Führung an der neuen Wehranlage


Zu einer Führung über die neu errichtete Wehranlage in Zwötzen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 22. März, 14 Uhr bis 16 Uhr, zum Tag des Wassers eingeladen. Der Treffpunkt ist am Wasserkraftwerk mit Zugang über die Vogtlandstraße. Die Stadt bittet bei Anreise mit privaten PKWs, die Parkplätze in den angrenzenden Nebenstraßen bzw. im Handwerkerhof zu nutzen. Die Untere Wasserbehörde der Stadtverwaltung Gera nimmt den Tag zum Anlass, um über den aktuellen Stand der in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen im Rahmen des Fördermittelprogrammes „Wiederaufbau nach dem Hochwasser 2013“ an der Weißen Elster sowie an den Gewässern 2. Ordnung im Stadtgebiet Gera zu informieren. So wurden z.B. im vergangenen Jahr die umfangreichen Wiederaufbaumaßnahmen am Elsterwehr in Zwötzen abgeschlossen. Unter anderem wurden das Wehr mit Schlauchwehraufsatz und eine Anlage für den Fischauf- und -abstieg neu errichtet, der Umfluter neu profiliert und begrünt sowie die Wasserkraftanlage wieder in Betrieb genommen. Außerdem stehen Vertreter der Unteren Wasserbehörde bereit, um über weitere durchgeführte und noch geplante Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Weißen Elster und den Gewässern 2. Ordnung im Stadtgebiet sowie zu den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißen Elster zu informieren.

In diesem Jahr steht der Tag des Wassers, der weltweit jährlich am 22. März begangen wird, unter dem Motto „Naturbasierte Lösungen für das Wasser". Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. „Der Weltwassertag 2018 soll für eine stärkere Berücksichtigung naturnaher bzw. die natürlichen Potenziale von Ökosystemen nutzender Lösungen im Gewässermanagement werben. Dabei geht es auch um die Inwertsetzung der vielfältigen Leistungen, die solche Ökosysteme bereitstellen. Sogenannte „grüne Infrastrukturen“" können vielfach technische Bauwerke mit ihren Eingriffen in die Natur ersetzen oder diese zumindest sinnvoll ergänzen und dabei die Auswirkungen auf die Umwelt abmildern.“


Veröffentlichung: 13.03.2018