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Geraer Wiesestraße wird grunderneuert

Land fördert mit 5,6 Millionen Euro

Staatssekretär Sühl übergab heute zwei Zuwendungsbescheide für Fördermittel an die Stadt Gera und den Geraer Verkehrsbetrieb zur Instandsetzung der Straßenbahntrasse in der Wiesestraße für den ersten Bauabschnitt zwischen (Heinrichstraße bis Arminiusstraße). Zugleich werden Maßnahmen zur Verkehrsneuordnung im Umfeld inklusive Ertüchtigung der Straßen und Gehwege mit erfolgen.


(Staatssekretär Sühl übergab zwei Zuwendungsbescheide für Fördermittel an die Stadt Gera und den Geraer Verkehrsbetrieb zur Instandsetzung der Straßenbahntrasse in der Wiesestraße für den ersten Bauabschnitt zwischen (Heinrichstraße bis Arminiusstraße). Zugleich werden Maßnahmen zur Verkehrsneuordnung im Umfeld inklusive Ertüchtigung der Straßen und Gehwege mit erfolgen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Thorsten Rühle, Geschäftsführer GVB, Oberbürgermeister Julian Vonarb, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl. Foto: Garich, GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH.) „Für die Stadt Gera kann ein lange schon vorgesehenes, umfangreiches Sanierungsprojekt endlich in Angriff genommen werden. Obwohl schon lange baurechtliche Voraussetzungen gegeben waren, fehlten immer wieder einzelne Puzzleteile, um diese komplexe Maßnahme umsetzen zu können. Jetzt ist das Puzzle vollständig und die Grundsanierung kann beginnen. Mit unserer Förderung kann der gesamte Bereich – auch in Sachen Verkehrssicherheit - zukunftsfähig gestaltet werden “ sagte Staatssekretär Klaus Sühl.

„Dank des vom Landesverwaltungsamt genehmigten Haushaltes der Stadt Gera, können wir nun mit dem Projekt Wiesestraße beginnen. Ich bin hoch erfreut, dass wir mit der Ausschreibung endlich in die Umsetzung kommen und für die Betroffenen Einwohner damit Klarheit besteht“, so Oberbürgermeister Vonarb:

„Ich möchte mich beim Land dafür bedanken, dass es trotz wiederholter Rückschläge einen langen Atem bewiesen hat und die Grundsanierung mit einer stolzen Summe fördert. Dass dieses Geld gut angelegt wird, werden nicht nur unsere Fahrgäste spüren, die künftig schneller ans Ziel gelangen. Auch Autofahrer werden von einer flüssigeren Verkehrsführung profitieren, Anwohner von einer geringeren Lärmemission und Gewerbetreibende von einer Aufwertung des Standortes“, hob der Geschäftsführer der GVB Verkehrs und Betriebsgesellschaft Gera, Thorsten Rühle hervor.

Hintergrund:
Die Grundsanierung der Geraer Wiesestraße (frühere Leninstraße) ist schon seit längerem erforderlich, u.a. wegen alter Kanäle unterhalb der Straßenoberfläche, bei denen bei weiterer zusätzlicher Belastung Einsturzgefahr besteht.
Die jetzige Grundsanierung ist eine Gemeinschaftsmaßnahme von Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH (GVB), Stadt Gera und den Versorgungsträgern.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 12,6 Millionen €, davon sind 11 Millionen € für den ÖPNV und 1,6 Millionen € für den Straßenbau vorgesehen. Der Freistaat Thüringen fördert die Maßnahme anteilig mit über 5 Millionen € (ÖPNV) und ca. 580.000 € (Straßenbau).
Die geplante Bauzeit ist von 2018 bis 2021.
Die Trassenerneuerung soll zu einem weitestgehend störungsfreien und schnelleren Straßenbahnverkehr führen. Außerdem werden die Haltestellen barrierefrei und damit behindertengerecht umgebaut.
Dazu gehören 795 m Austausch des Unterbaus an vielen Stellen, Gleiserneuerung und Modernisierungen der Fahrleitungsanlage, der Gehwege, der Kreuzungsbereiche, der Straßenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen und der Parkflächen. Zudem werden fast alle Ver- und Entsorgungsleitungen der Versorgungsträger auf neuesten Standard umgerüstet.

Veröffentlichung: 05.12.2018