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Oh du fröhliche…



19. Dezember 2018 - Geraer Wochenmagazin /// Gastkommentar des Oberbürgermeisters

2018 neigt sich dem Ende und die friedliche Weihnachtszeit - die Zeit zum Innehalten - beginnt. Ich hoffe, Sie hatten angenehme Stunden auf unserem Weihnachtsmarkt. Und überhaupt, auch viele angenehme Tage in unserer Heimatstadt. Für mich neigt sich eines der anstrengendsten, bewegendsten und vor allem spannendsten Jahre dem Ende entgegen. Liebe Bürger, vielen Dank für ihre Wahl und für das Vertrauen, was Sie mir entgegen brachten - mir als Zugezogenen, als Geraer. Unser rasender Reporter Heinz Roeske hat mir ja erklärt, dass nur die hier Geborenen die eigentlichen Gerschen sind. Aber unterm Strich haben wir ja vor kurzen festgestellt, dass wir uns jetzt alle Fettguschen nennen und unsere Identität endlich annehmen: echt, frech und zu Hause.

Wie Sie alle mitbekommen haben, war ich fast überall zu finden und versuche, Politik wieder erlebbar und verständlich zu machen. Ich möchte Sie durch meine Facebook-Einträge in meine tägliche Arbeit mitnehmen und Ihnen zeigen, was es alles in Gera gibt. 2019 werde ich so weiter machen. Aber noch konzentrierter und mit mehr Zeit für den Schreibtisch, aber immer transparent. Es liegt viel vor uns und gleich im Januar starten die Haushaltsgespräche. Das sorgte ja bei vielen für Unmut, welche Überlegungen da im Raum standen. Ich möchte eines nochmal betonen: Ich habe die Mitarbeiter aufgerufen, ihre Ermessenspielräume zu nutzen und immer dafür gestanden, anders zu sein und auch gerne mal anders zu denken. Die Vorschläge, die zum Haushalt geäußert wurden, sind Denkansätze. Ich selber kann Pauschalkürzungen nichts abgewinnen, aber von meinen zuständigen Mitarbeitern erwarte ich sehr wohl, dass immer alle Richtungen beleuchtet werden und ich möchte auch immer die ganze Bandbreite der Diskussion zulassen.

Die ganze Bandbreite der Diskussion möchte ich auch beim Thema Versammlungen in Geras Zentrum zulassen. Für viele von Ihnen waren die Bilder der Demonstration unserer afghanischen Mitbürger am Weihnachtsmarkt eher kontraproduktiv als integrativ. Ich persönlich möchte keine politischen, religiösen und provozierenden Versammlungen im direkten Umfeld von unseren Volksfesten und Märkten. Hier müssen wir mit allen Beteiligten eine Lösung finden. Wie sehen Sie das denn?

Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen erstklassigen Rutsch ins neue Jahr

bis bald Ihr Julian Vonarb


Veröffentlichung: 19.12.2018