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16. Januar 2019 - Geraer Wochenmagazin /// Gastkommentar des Oberbürgermeisters

Gleich zu Beginn des Jahres 2019 bahnt sich ein erster großer Schritt für Gera an. Lange wurde gemunkelt und spekuliert: Kommt er oder kommt er nicht? Ich kann sagen: Wir sind auf dem Weg hin zu den letzten, notwendigen Stadtratsbeschlüssen. Im Januar wird über das Verkehrskonzept entschieden. Bevor jetzt wieder die Diskussionen losgehen: Haben wir nicht genug Möbelhäuser, noch so ein Klopper, wer soll denn da einkaufen gehen usw. möchte ich Sie um eines bitten: Lassen Sie uns aufhören, mit dieser „Entweder-oder“-Kultur. Wir müssen hin zu „Sowohl-als-auch“. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft und wenn ein Großinvestor vom Standort Gera überzeugt ist und bereit ist, 62 Millionen Euro zu investieren, dann ist er sich im Klaren über die Situation in unserer Stadt. Und er weiß, dass es dennoch sinnvoll ist, zu investieren. Wir haben die Fläche, die Verkehrsanbindung und am Ende ca. 240 Arbeitskräfte. Da wir überhaupt auch der erste Standort in Mitteldeutschland werden, können Sie sich sicher sein, dass das Angebot auch auf eine überregionale Nachfrage treffen wird. Und genau diese zusätzlichen überregionalen Gäste gilt es dann auch von unserer Stadt zu überzeugen. Ich spreche viel auch mit Investoren über mögliche Gewerbeansiedlungen. Die brauchen wir und die werden auch kommen! Aber wir sind nicht in der Situation, Investoren zu vergraulen. Mir ist in dem Zusammenhang aber etwas Anderes aufgefallen. Die erste Pressemitteilung dazu ist mit dem 16. Januar 2017 datiert. Zitat: „Mit 62 Millionen Euro ist es eine der größten privaten Investitionen in der Geschichte unserer Stadt. Damit entstehen neue Arbeitsplätze, die Stadt gewinnt einen weiteren Magneten und erhält Steuereinnahmen…“. Am 14. Januar 2019 wurde das noch fehlende Verkehrskonzept in öffentlicher Sitzung dem Bauausschuss vorgestellt. 2 Jahre haben wir bisher gebraucht, um eine der größten Investitionen zu ermöglichen und dabei geht es um ein Einrichtungshaus an der Autobahn. Wir müssen hier schneller werden. Nur so können wir für Investoren interessant sein. Die Voraussetzungen haben wir. Der Rest liegt in unseren Händen.

Herzlichst Ihr Julian Vonarb


Veröffentlichung: 16.01.2019