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Die Volkmers aus Bieblach: Vom Saal in Ronneburg durch Höhen und Tiefen bis zur Diamantenen


Zur Diamantenen Hochzeit von Britta und Gerhard Volkmer gratulierte herzlich Geras Dezernentin für Jugend und Soziales, Sandra Wanzar (r.). (Stadt Gera/CHeinrich) or 60 Jahren organisierte Gerhard Volkmer für seine Brigitta weißen Flieder zur Hochzeit. Das war eine echte Herausforderung zu DDR-Zeiten – denn die Hochzeit fand Anfang März und auch noch einen Tag vor dem Frauentag statt: am 7. März 1959. Dass es mit dem Flieder klappte, hatte mit einem guten Bekannten zu tun. „Der arbeitete in einer Gärtnerei und konnte uns helfen“, erinnern sich die Beiden heute an die Beschaffung von damals.

Zu ihrer Diamantenen Hochzeit am Donnerstag, den 7.3., stand wieder weißer Flieder bei ihnen zu Hause. Mit ihm erinnern sie sich sehr gern an ihren Hochzeitstag und die Zeit damals: „Auf’m Saal in Ronneburg haben wir uns kennengelernt“, erzählt Gerhard. Er stammte aus Schlesien, seine Familie siedelte sich in der Nähe von Zeitz an, er kam zur Wismut und nach Ronneburg. Seine Brigitta stammte aus Ronneburg. Sie zogen später gemeinsam nach Gera, lebten mit den Kindern in Bieblach, wo sie auch heute wohnen. „Wie überall gab es auch bei uns Höhen und Tiefen. Wir haben uns durchgebissen. Und wir beißen auch noch ein bissel weiter“, sagt Gerhard mit einem Schmunzeln zu seiner Brigitta.

Geras Dezernentin für Jugend und Soziales, Sandra Wanzar, besuchte die Volkmers an ihrem Hochzeitstag zu Hause. Sie gratulierte Ihnen herzlich und überbrachte beste Wünsche von Oberbürgermeister Julian Vonarb. Sie kam dabei auch ins Gespräch mit den Töchtern Steffi und Elke.

Am Wochenende feiern die Volkmers mit ihrer Familie ein kleines Fest. Sie haben eingeladen zum Familienausflug übers Wochenende. Wie damals auf’m Saal in Ronneburg soll ein so freudiges Ereignis auch gebührend gefeiert werden.

Veröffentlichung: 08.03.2019