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Auf gute Waldnachbarschaft traf sich OB mit Forstamtsleiter im Jugendwaldheim Gera-Ernsee

Kuschelige Atmosphäre verströmt das flackernde Feuer im Kaminzimmer. Draußen toben Kinder durch den Garten und den Stadtwald. Das Haus ist voll, schon für die nächsten drei Jahre so gut wie ausgebucht.


Zum Kennenlernen des Jugendwaldheimes gehörte auch ein amüsanter Stopp an der Holz-Spielecke, hier von links: Geras Fachdienstleiter Stadtgrün Matthias Mittenzwey, Oberbürgermeister Julian Vonarb, Revierförster für Ronneburg Heiko Dutschke, Forstamtsleiter Karsten Schröder und Revierförster sowie Leiter des Jugendwaldheimes Daniel Heinrich. (SV Gera/CHeinrich) Ort des Geschehens am Dienstag (9.4.) ist das Jugendwaldheim Gera-Ernsee. Dieses beherbergt jährlich hunderte Kinder- und Jugendgruppen, um ihnen Naturerfahrungen zu ermöglichen, die Natur kennenzulernen und eine schöne Zeit hier in Gera zu verbringen. Ein guter Grund für Oberbürgermeister Julian Vonarb, das Haus zu besuchen. Weitere Gründe sind die Verbindungen zu dessen Betreiber: dem Thüringenforst des Freistaates Thüringen in Form des Forstamtes Weida. Das Amt bewirtschaftet im Geraer Stadtwald rund 800 ha Fläche. Die Beschäftigten agieren auch als Untere Forstbehörde – sie erteilen unter anderem Genehmigungen für Waldaufforstungen oder bei Sportveranstaltungen im Wald und sie beraten private Waldbesitzer. Dies und vieles mehr erfuhr Geras OB während des Kennenlerntreffens im Jugendwaldheim von Karsten Schröder, dem Leiter des Forstamtes in Weida. Dieser sagte zum OB-Besuch: „Der Oberbürgermeister hat sicher viele andere noch dringlichere Themen auf seiner Tagesordnung. Wir freuen uns sehr, dass er sich auch für den Wald Zeit nimmt.“

Die Freude lag auch bei Julian Vonarb, der die gute Auslastung des modernen Jugendwaldheimes genauso lobte wie die gute Waldnachbarschaft zwischen der Stadt Gera und dem Thüringenforst, an der alle Beteiligten auch künftig gern festhalten möchten. Vor allem im Stadtwald arbeiten das Forstamt und die Stadtverwaltung sehr eng zusammen, weil ihnen beiden große Flächen des Waldes als Waldnachbarn gehören. „Gera hat viel Grün in der Stadt und insbesondere der Stadtwald wird auch sehr rege genutzt. Nicht zuletzt der Begriff der ‚Nachhaltigkeit‘ hat zurecht seinen Ursprung in der Forstwirtschaft. Dort weiß man um die Bedeutung von langen Planungshorizonten,“ verrät der Oberbürgermeister.

Zum Treffen der Nachbarn nahmen für die Stadt Gera außerdem Matthias Mittenzwey als Fachdienstleister Stadtgrün und für das Forstamt Weida der Geraer Revierförster und Jugendwaldheim-Leiter Daniel Heinrich sowie der Revierförster Ronneburg, Heiko Dutschke, teil.

Veröffentlichung: 10.04.2019