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DER STEIN, DER VOM HIMMEL FIEL - ZUM 200-JÄHRIGEN FALL-JUBILÄUM DES POHLITZER METEORITEN



Am 13. Oktober 1819 ging gegen 8.00 Uhr mit sehr lauter Geräuschkulisse im dichten Nebel ein Meteorit auf das Feld des Gutsbesitzers Johann Gottlieb Rothe zwischen Pohlitz (Bad Köstritz) und Langenberg (Gera) im Gebiet des heutigen Chemiewerks Bad Köstritz nieder. Am 15. Oktober 1819 entdeckte Rothe die Einschlagstelle mit circa 1 Meter Durchmesser auf seinem Feld. Der mit einer dunklen Kruste bedeckte “Stein” war annähernd eiförmig, jedoch mit mehreren flachen und tiefen Eindrücken. Er maß in seiner längsten Ausdehnung etwa 14 Zentimeter. Der voll- ständige Meteorit hatte bei seiner Bergung noch eine Gesamtmasse von circa 3 Kilogramm.
Das sollte sich schnell ändern, da der Meteorit ab diesem Moment das Objekt der Begierde vieler Zeitgenossen wurde und der Wettlauf um die besten Teilstücke begann.

Unsere Kabinettausstellung erinnert 200 Jahre später an den Fall dieses Meteoriten und präsentiert mehrere seiner Teilstücke, die mittlerweile in Sammlungen in der ganzen Welt verteilt sind. Da der Pohlitzer Meteorit als Steinmeteorit “Chondrit L5” zu den häufigsten Meteoriten gehört, werden ergänzend auch Beispiele anderer Meteoritentypen wie z. B. Eisen- und Stein-Eisen-Meteoriten anderer Fundorte gezeigt.
Fakten
Datum Beginn: 13.10.2019
Datum Ende: 22.03.2020
Veranstalter: Museum für Naturkunde
Nikolaiberg 3
07545 Gera
Kontaktperson: Frank Hrouda
E-Mail: hrouda.frank@gera.de
Telefon: 0365 52003
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag / Feiertage 12.00 bis 17.00 Uhr

Für Gruppen können prinzipiell Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

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