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Gelebte Städtepartnerschaft

Geraer Delegation besucht Partnerstadt in Fort Wayne und knüpft zahlreiche Kontakte


Die Geraer Delegation zu Besuch im Rathaus von Fort Wayne. Oberbürgermeister Julian Vonarb trat in der Woche vor Pfingsten seine erste Reise in eine von Geras zwölf Partnerstädten an. Gemeinsam mit seiner persönlichen Referentin, Charline Köhler, dem Präsidenten der Partnergesellschaft Gera-Fort Wayne e.V. und Mitglied des Stadtrates, Norbert Geißler, Thorsten Rühle, Geschäftsführer des GVB, Michael Topf, Geschäftsführer der Firma ad hoc best services sowie Dr. Reiner Oberbeck, ärztlicher Direktor des SRH Wald-Klinikums traf der Oberbürgermeister viele interessante Persönlichkeiten und führte Gespräche über mögliche Kooperationen in der Zukunft.

Die Delegation traf am 5. Juni in Fort Wayne, im Bundesstaat Indiana, ein und besuchte zunächst den ehemaligen Vorsitzenden der Partnergesellschaft Gera-Fort Wayne, Bob Anweiler. Bei dem Gespräch gab es einen regen Austausch zur Geschichte der Städtepartnerschaft sowie früherer Delegationen in Fort Wayne und Gera.

Am darauffolgenden Tag stand die Besichtigung des örtlichen Krankenhauses auf dem Plan. Die Geraer erhielten interessante Einblicke in das amerikanische Gesundheitssystem und sprachen über mögliche Kooperationen zwischen Parkview Health und dem SRH Klinikum. In jedem Fall ist geplant, dass amerikanische Ärzte demnächst nach Gera kommen. Zukünftig könnten auch gemeinsame Kongresse stattfinden.

Im Anschluss empfing Tom Henry, der Bürgermeister von Fort Wayne, seinen Amtskollegen und dessen Begleiter. Themen, wie der Aufbau der Verwaltung und Bürgerservice standen dabei im Fokus. „Digital Facility“ ist in Fort Wayne ein mehrfach ausgezeichneter Service für die Bürger, die über eine bestimmte Telefonnummer verschiedene Auskünfte erfragen können, beispielsweise über den Stand ihrer Anträge. „Hier nehmen wir Informationen mit, um die Digitalisierung der Verwaltung weiter voranzubringen“, meint Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Auch über den Nahverkehr wurde bei diesem Besuch gesprochen. Thorsten Rühle hielt einen Vortrag über den ÖPNV in Gera und verglich dabei die beiden Partnerstädte. Das Ergebnis der Beratung mit Geoff Paddock aus der Verkehrsabteilung zeigte, dass Geras ÖPNV deutlich nachhaltiger ist als jener in Fort Wayne. Die Amerikaner freute sich über Informationen, denn derzeit wird dort eine Straßenbahnlinie geplant.

Zum Abschluss des Tages besuchte die Delegation das „German Fest“ und lernte schon einmal jene Schüler kennen, die am 16. Juni nach Gera kommen werden. Es gab zudem einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit Polizeibeamten aus Gera und Fort Wayne. Beim Ziehen eines amerikanischen Polizeiwagens - dieser kleine Wettkampf hat mittlerweile Tradition - konnten die Geraer Beamten am Ende als Sieger hervorgehen.

Der 7. Juni begann mit einem Besuch der Purdue University of Fort Wayne. Beim Gespräch mit Melissa L. Guys wurden Möglichkeiten zum Austausch zwischen Geraer und Fort Wayner Studenten besprochen. (Hier soll es zu einem Austausch mittels Studentensommer kommen.) Das weitere Tagesprogramm wurde leider durch einen Autounfall unterbrochen, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Am Abend besuchte die Delegation erneut das German Fest ehe sie am 8. Juni wieder die Rückreise nach Deutschland antrat.

Zudem wurde der Soccerclub Fort Wayne von der BSG Wismut Gera eingeladen, am Wolfscup und beim Oldietournier im Januar dabei zu sein. Vizepräsident Eric Magner hat zugesagt.

Veröffentlichung: 14.06.2019