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Auftaktveranstaltung „Smart City“ am 1. Oktober in der Dualen Hochschule Gera-Eisenach

Am kommenden Dienstag, 1. Oktober 2019, lädt die Stadtverwaltung Gera zur Auftaktveranstaltung „Smart City Gera“ in die Duale Hochschule Gera-Eisenach ein.


Ab 16 Uhr ist jeder interessierte Bürger eingeladen, sich einzubringen und ein Teil des Projekts Smart City zu werden. Nach kurzen, einführenden Worten durch Geras Oberbürgermeister und dem Initiator des Projekts, Prof. Jürgen Müller, sollen sich Arbeitsgruppen zusammenfinden, die dann in Zukunft die Schwerpunkte des Projekts in regelmäßigen Treffen bearbeiten und abstimmen. Die Projektplanung soll Ende 2021 abgeschlossen sein ehe es ab 2022 nahtlos in die Umsetzung gehen soll.


Bundesinnenminister Horst Seehofer übergibt dem Geraer Oberbürgermeister den Fördermittelbescheid für Smart City in Berlin

Eine kleine Delegation aus Gera war am Dienstag, 03.09.2019, zu Gast im Bundesinnenministerium in Berlin. Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb, Wirtschaftsförderer Dr. Tobias Werner, IT-Fachmann Matthias Drobny, Fachdienstleiter Alexander Leonhardt und Prof. Dr. Jürgen Müller von der Dualen Hochschule Gera-Eisenach nahmen an einem Auftaktworkshop für die Modellprojekte Smart City teil. Im Anschluss übergab der Innenminister Horst Seehofer dem Geraer Oberbürgermeister den Förderbescheid zum Projekt. Gera ist eine von 13 ausgewählten Kommunen für das Modellprojekt. In der Kategorie „Mittlere Städte“ wurden neben Gera auch Kaiserslautern und Cottbus ausgewählt. Mit den beiden Städten wurde eine enge Zusammenarbeit und Kooperation im Rahmen dieses Modellprojektes direkt vor Ort durch die Verwaltungsspitzen vereinbart.


OB Julian Vonarb erhält von Bundesinnenminister Horst Seehofer den Fördermittelbescheid (BMI) „Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, denn wir müssen konkrete Konzepte entwerfen, breit diskutieren und ab 2021 auch umsetzen“, erklärte Oberbürgermeister Julian Vonarb. Er dankte vor allem Prof. Müller für die intensive Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule. „Das Projekt Smart City birgt für Gera die enorme Chance, als eine Pilotkommune die Möglichkeiten der Digitalisierung zu erproben“, so Vonarb. „Wir können damit Vorreiter in einem Feld werden, das für alle Kommunen in Deutschland und darüber hinaus von großer Bedeutung ist.“ Gera habe überzeugend darlegen können, dass man gewillt ist, das Projekt professionell anzugehen und umzusetzen. Im nächsten Schritt ist eine Vollversammlung Anfang Oktober geplant, bei der alle im Bereich Digitalisierung und IT-interessierten und engagierten Bürger teilnehmen können. In Arbeitsgruppen sollen dann konkrete Ideen zu Konzepten ausgearbeitet werden und bei der nächsten Vollversammlung vorgestellt werden.

Ende September fährt ein Bus aus Gera nach Stuttgart, um dort an einem Netzwerktreffen teilzunehmen. „Das Projekt hilft uns auch, die Vernetzung der Stadt voranzutreiben und uns wieder überregional einen guten Ruf zu erarbeiten“, so Vonarb. Ein wichtiger Aspekt wird werden, wie ein Netz aus Sensoren Bedarfe in der Stadt erkennt und umsetzt. Beispielsweise konnten schon in diesem Sommer die Preise im Tierpark gesenkt werden, sobald Sensoren einen Anstieg der Temperaturen über 30 Grad meldeten. Ansätze dieser Art sollen ausgebaut werden. Gera baut dabei auch auf den Erkenntnissen aus dem Thüringer Pilotprojekt „Freifunk“ auf, das unter anderem genutzt wurde, um einen so genannten „Hackerspace“ aufzubauen. Oberbürgermeister Vonarb dankte auch den beiden Geraer Bundestagsabgeordneten Elisabeth Kaiser und Volkmar Vogel, die das Projekt in der Bundesregierung befürwortet hatten.

Veröffentlichung: 24.09.2019