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Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen - Familie eins99

Warum gibt es das Landesprogramm „Familie eins99“?

Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag 2014 festgeschrieben, Familien stärker zu unterstützen. Familien in Thüringen müssen sich mit der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf und den Anforderungen durch die gesellschaftliche und ökonomische Lebenswelt auseinandersetzen. Dabei werden die sozialen infrastrukturellen Rahmenbedingungen den veränderten Bedarfen von
Familien in Thüringen nicht immer gerecht. In Zeiten steigender finanzieller Lasten wird zudem die Notwendigkeit einer effektiveren Bündelung und Nutzung
der kommunalen Ressourcen im sozialen Sektor immer deutlicher. Parallelstrukturen in Angeboten und Verwaltung führen zu Dopplungen und an anderer Stelle sind Lücken entstanden. Die Zusammenarbeit von verschiedenen
Verwaltungsstrukturen, mit Freien Trägern sowie mit Familien direkt ist ein Weg, neue Angebote zu etablieren und bestehende bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.
Warum nützt das Landesprogramm den kreisfreien Städten und Landkreisen?

  • Stärkung einer bedarfsgerechten, demografiefesten und nachhaltigen Sozial- und Bildungsinfrastruktur

  • Etablierung einer integrierten Planung aller vom
    Programm erfassten Handlungsfelder gemeinsam
    mit den Akteuren vor Ort unter Beteiligung der Familien

  • Gewährleistung der notwendigen kontinuierlichen
    Vernetzung, Etablierung eines neuen Dialoges mit allen Akteuren

  • Qualifizierung der Angebote in ihrer Wirksamkeit, Stärkung von ehrenamtlichem Engagement

  • Stärkung der Identifikation von Familien mit ihrer
    Region


  • Welche finanziellen Mittel stehen im Landesprogramm „Familie eins99“ zur Verfügung?

    Das Land Thüringen fördert mit 10 Millionen Euro pro Jahr einerseits bestehende Angebote der Familienförderung wie: Frauen- und Familienzentren, Erziehungs-, Ehe-, Familien und Lebensberatungsstellen, Thüringer Eltern-Kind-Zentren, regionale Förderung der Stiftung Familiensinn(Familienbildung etc.), Zuschüsse für Seniorenarbeit
    Andererseits fördert es neue familienunterstützende bzw. planerische, koordinierende Aufgaben in den Kommunen. Die Kommunen beteiligen sich mit einer
    Kofinanzierung von mind. 30 % der Fördersumme. Die Finanzierung ist in einem Stufenplan geregelt.
    +++AKTUELLES+++

    Förderaufruf

    Bis zum 30. Juli 2020 können noch Anträge zur Umsetzung des „Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ für eine nachhaltig wirksame soziale Infrastruktur und Angebotspalette zur Unterstützung von Familien beim Dezernat Soziales eingereicht werden.
    Circa 27.000 Euro sollen an gemeinnützige Träger, Verbände der Wohlfahrtspflege und kirchliche Träger für Mikroprojekte ausgereicht werden.


    Finanzielle Unterstützung für familienbezogene Sportangebote

    „Mit finanzieller Unterstützung aus dem Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen konnten wir den weiterführenden staatlichen Geraer Schulen Ende Januar 2020 eine Überraschung bereiten, “ berichtet Gera´s Sozialdezernentin Sandra Wanzar.

    Mitarbeiter*innen des JUGENDHAUSES Gera übergaben an Schüler*innen und Lehrer*innen jeweils 3 Fußbälle, die in Arbeitsgemeinschaften, zur Freizeitgestaltung, zum Tag der offenen Tür oder zu Familientagen genutzt werden können. Insgesamt 30 Fußbälle wurden für die Schüler*innen der staatlichen Geraer Schulen beschafft. Die Idee dazu hatten die Mitarbeiter*innen des JUGENDHAUSES Gera. Diese waren auch bereit, selbst einige Fußbälle anzuschaffen.

    Das JUGENDHAUS Gera, als gemeinsame Anlaufstelle der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, des Jugendamtes und des staatlichen Schulamtes unterstützt alle Geraer Jugendlichen am Übergang Schule und Beruf mit Hilfsangeboten aller vier Träger unter einem Dach. Nähere Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter www.gera.de/jugendhaus.


    Ansprechpartnerin zum Thema LSZ ist

    Monique Heinze
    Referentin strategische Planung
    Gagarinstr. 99-101
    07545 Gera
    Fon: 0365 838-3011
    Fax: 0365 838-3015
    E-Mail: planungskoordinator@gera.de

    Weitere Informationen gibt es zudem auf der Seite des Ministeriums unter http://www.eins99.de

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