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Stadtverwaltung Gera behält Schwammspinner-Entwicklung in Liebschwitz im Blick:

Im Auftrag des Geraer Oberbürgermeisters gab es ein weiteres Treffen, um in Liebschwitz, aber auch anderen Stadtteilen zukünftig mit möglichen Schwammspinner-Plagen besser umgehen zu können. Dazu trafen sich Ende September das Forstamt Weida, das Kompetenzzentrum des Thüringen Forst, das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum, Gesundheits- und Umweltamt und Waldeigentümer, um die Entwicklung der Schwammspinner-Raupen zu diskutieren. Drei Festlegungen wurden bei dem Termin, bei dem der Ortsteilbürgermeister und Mitglieder des Ortsteilrates von Liebschwitz anwesend war, getroffen:

Laut Monitoring-Ergebnissen von Thüringen Forst ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem weiteren massenhaften Auftreten im Jahr 2020 zu rechnen. Daher wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Wald vorbereitet. Ob diese tatsächlich zum Einsatz kommen, wird nach dem Winter 2019/2020 entschieden.

Zweitens werden die beteiligten Behörden sich mit einem Schreiben für eine Ausnahmegenehmigung in diesem Fall einsetzen. Der notwendige Schutzabstand von 25 Metern zum Waldrand liegt in Liebschwitz an einem Hang genau in dem Bereich, in dem die meisten Schwammspinnereier zu finden sind. Bei einer Ausnahmegenehmigung könnte dann mit Pflanzenschutzmitteln gearbeitet werden, obwohl der eigentlich notwendige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Dies ist dann auch noch mit dem Ortsteil abzustimmen.

Für die Saison im Sommer 2020 werden drittens weitere mögliche Maßnahmen vorbereitet. So wird geprüft, ob beispielsweise ein koordiniertes und regelmäßiges Absaugen erfolgen kann. Die Anschaffung von Industriestaubsaugern wird derzeit geprüft. Nach dem kommenden Winter soll es weitere Abstimmungen geben.


Veröffentlichung: 11.10.2019